Für die Durchführung unsere Veranstaltungen richten wir uns nach den jeweiligen Corona-Landesverordnungen und informieren angemeldete Teilnehmende über Änderungen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unseren Angeboten!

2022: Inhalt und Anmeldung

97-2022 | EEV-22
Suchtprävention für die stationäre Jugendhilfe 2022 – 2023 | Modul 1

Modulreihe

17.10.2022 - 08.03.2023, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Jugendliche in stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zeigen laut Studien ein deutlich höheres und vor allem riskanteres Konsumverhalten im Umgang mit Alkohol, Nikotin und illegalen Substanzen als die Vergleichsgruppe der Gleichaltrigen in der Allgemeinbevölkerung. Weiterhin stellen sie, nicht zuletzt aufgrund ihrer belasteten Biographien, eine Risikogruppe für spätere Substanzgebrauchsstörungen oder die Entwicklung einer Suchterkrankung dar. Daher ist die Implementierung verhältnis- und verhaltenspräventiver, zielgruppenspezifischer Suchtprävention unerlässlich.
Die Teilnehmer/-innen setzen sich im Rahmen dieser zweiteiligen Seminarreihe mit den Möglichkeiten und Grenzen evidenzbasierter Suchtprävention in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe auseinander und entwickeln gemeinsam Grundlagen zur Umsetzung in den eigenen Einrichtungen. Die im ersten Teil des Seminars entwickelten Ideen werden im Folgeseminar aufgegriffen, überprüft und weiterentwickelt.

Inhalte:
• Grundlagen zu Drogen und Drogenkonsum
• Kriterien zur Einschätzung jugendlichen Substanzgebrauchs
• Substanzkonsum unter Berücksichtigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben
• Umsetzungsmöglichkeiten präventiver Methoden im pädagogischen Alltag
• Grundlagen zur Erarbeitung von Regelwerken
• Bedeutung und Wirkung von Sanktionen und Interventionen
• Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung zu Substanzkonsum sowie Möglichkeiten zur Entwicklung einer gemeinsamen, professionellen Haltung im Team
• Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Jugendhilfe und Suchthilfe
• Stolpersteine und Hindernisse auf dem Weg zu qualifizierter Suchtprävention

Modul 1: 17. – 19.10.2022
Modul 2: 06. – 08.03.2023

METHODIK
Neben Hintergrundwissen und theoriegeleiteten Impulsen stehen der interaktive und kollegiale Austausch im Vordergrund. Die Teilnehmenden profitieren von den Expertisen aus Sucht- und Jugendhilfe und werden bei der Entwicklung von Ideen zur Umsetzung präventiver Maßnahmen in der eigenen Einrichtung begleitet

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus Einrichtungen der stationären Jugendhilfe
 

LEITUNG
Benjamin Löhner, Nürnberg
Moritz Holzinger, Nürnberg

TERMIN
17.-19.10.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
862,- D für Mitglieder
932,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für beide Module

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Basisschulung kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 97-2022 an. Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter
www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen.
 

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98-2022
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen Aufbauseminar

neu im Programm!
Änderung Tagungsort: Die Fortbildung war ursprünglich in Münster geplant!

17. - 20.10.2022, Rheine

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den letzten Jahren haben wir ein Grundlagenseminar zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen angeboten. Vorrangig handelt es sich bei diesem Seminar um die Vertiefung des im Grundlagenseminar Erlernten.
Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit vertiefende Elemente im Umgang mit Opfern und Täter/innen kennen zu lernen. Beispielsweise sollen Verleugnungen bei Opfern, Täter/innen und Bezugspersonen der Opfer anhand von vorgestellten Fällen der Teilnehmenden und der  Referent/innen analysiert und bearbeitet werden.

Gespräche mit Opfern und/oder Täter/innen zu führen wird immer wieder als Herausforderung und besonders schwierig beschrieben. Um den Teilnehmenden eine Grundlage dazu anzubieten, werden Gesprächstechniken vorgestellt und durch spezielle Übungen vertieft.

METHODIK
Vertiefung theoretischer Ansätze, Reflexion der Erfahrung in der Praxis, Fallbearbeitung, Gesprächsübungen.

ZIELGRUPPE
Angesprochen sind ausschließlich ehemalige Teilnehmer/innen des Grundlagenseminars zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.
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LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
17. - 20.10.2022

ORT
Gertrudenstift
Salinenstr. 99
48432 Rheine-Bentlage
☎ 05971 80266-0
www.gertrudenstift-rheine.de

TEILNAHMEBEITRAG
577,- € für Mitglieder
682,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten


 

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99-2022
Hitzefrei II – über das kraftvolle Älterwerden in der sozialen Arbeit

19. - 21.10.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar richtet sich an Teilnehmer/-innen Ü50, die bereits an einem EREV-Hitzefrei I Seminar (2019-2022) teilgenommen haben.
Wir werden nun an die Erfahrungen aus dem ersten Seminar anknüpfen und die bereits erlebte geballte Power und den Schwung der Ü50 Mitarbeiter/- innen-Gruppe erneut aufleben lassen.
Die Teilnehmer/-innen werden voneinander erfahren, welche Schritte sie in Richtung »gesundes Altern im Beruf« in der Zwischenzeit gegangen sind. Gibt es individuelle, institutionelle Veränderungen, Fortschritte, Rückschritte, Gleichstand?
An drei Tagen haben wir erneut die Gelegenheit, uns zu diesem Thema intensiv auszutauschen, wiederholt spielerisch und lustvoll Selbstfürsorge zu betreiben, bekannte und neue Selbstregulationsübungen auszuprobieren und in einer versorgenden Umgebung Abstand vom herausfordernden Alltag zu gewinnen.

METHODIK
• kollegialer Austausch
• Selbstregulationsübungen
• Kreative und spielerische Methoden
• Selbstreflexion


ZIELGRUPPE
Aufbauseminar für Teilnehmer/-innen aus Hitzefrei I (2019-2022)
 

LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen
Peter Sondermann-Rakers, Lingen

TERMIN
19.-21.10.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de


TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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100-2022
»Bleib cool, Junge!« Gewaltpräventionsfortbildung in der Arbeit mit Jungen

26. - 28.10.2022, Mühlheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Schimpfwörter fliegen, Fäuste manchmal auch - warum kann man Konflikte nicht anders lösen, fragt man sich oft als Erwachsener? Jungen fehlt zuweilen das »Handwerkszeug«, wie man einen drohenden Konflikt schon vorausahnen, erkennen oder eventuell auch ganz vermeiden kann. Eine unbestritten sinnvolle Methode ist es, Gewaltpräventionskurse anzubieten.
In dieser Fortbildung geht es darum, ein Gewaltpräventionskonzept für Jungen kennenzulernen. Nach diesem Konzept bekommen Jungen anhand von gestellten Alltagssituationen Verhaltensstrategien zur bewussten Konfliktvermeidung vermittelt. Ziel dieser Fortbildung ist es, das vorgestellte Konzept aktiv kennenzulernen, um es auf die eigene Zielgruppe übertragen zu können.

Inhalte der Fortbildung sind:
• Regelwerk und Rahmenbedingungen eines Projekts
• Schwerpunkte des Konzepts
• sich selbst und andere im Konflikt wahrnehmen
• Vermeidung der Opferrolle
• Selbstbehauptung
• mögliche Konfliktvermeidung
• verbale und nonverbale Provokation
• Gefühle analysieren
• Distanzzonen verinnerlichen und
• Ignorieren üben

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• vervielfältigen fachliches Wissen zur Konfliktvermeidung
• betrachten Konfliktverhalten aus der Sicht von Jungen
• lernen, eine empathische Haltung einzunehmen
• reflektieren die eigene Rolle und
• werden angeleitet, die Inhalte eines Gewaltpräventionsprojektes in ihre Arbeit zu transferieren

METHODIK
Die Teilnehmer/-innen wechseln immer wieder die Perspektive, um dem Konzept aktiv aus der Sicht von Jungen zu begegnen. Dabei nehmen sie sowohl »Täter«- als auch »Opfer«-rollen ein. Theoretische Inputs runden die Veranstaltung ab

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Jungen arbeiten. Andere Interessierte sind herzlich willkommen
 

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
26.-28.10.2022

ORT
Katholische Akademie Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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101-2022
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe - Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe 2022 - 2024 | Modul 1

Modulreihe

02.11.2022 - 24.01.2024, Hannover

Weitere Infos

Den Falter zur Veranstaltung finden Sie hier.HIER.

 

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte, Erzieher/-innen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.
Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.
Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Dazu wollen der eev Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2022 bis 2024 einen wichtigen Beitrag leisten.
Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt. Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein.

Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:
Modul 1: Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (02. – 04.11.2022)
Modul 2: Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (13. – 15.02.2023)
Modul 3: Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (22.-24.05.2023)
Modul 4: Krisenkompetenz und Deeskalation (11. – 13.09.2023)
Modul 5: Hilfeprozess planen und gestalten (22. – 24.01.2024)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiertsowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter/-innen im Arbeitsfeld der Erziehungshilfe
 

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
02.-04.11.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle fünf Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten


HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 101-2022 an. Den Falter zu der Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/ Fortbildungen/Falter herunterladen.
 

 

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103-2022
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen

Modul 4

07. - 09.11.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

104-2022 | EEV-23
Entwicklungspsychologische Grundlagen und Anforderungen an die Hilfeplanung – »Von der Vermutung zur Handlungssicherheit«

Modul 3

01. - 03.11.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

105-2022
»Die Kunst, in die richtige Richtung zu schauen« Von der Haltung zur Handlung – von der Handlung zur Haltung

01. - 03.11.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag ist häufig schnelles Handeln gefragt: Grenzüberschreitungen müssen gestoppt, Streitereien geschlichtet oder Störungen gemildert werden. Wirken die eigenen Strategien nicht, ist der Wunsch nach neuen naheliegend. Die ausschließliche Suche nach immer neuen Handlungsmöglichkeiten birgt auch Gefahren: Gefühle der Ohnmacht und der Nicht-Selbstwirksamkeit. Zudem wenden wir neue Methoden in schwierigen Situationen eher dann an, wenn wir sie regelmäßig trainieren und zu einem Teil unserer Haltung machen.
Daher erhalten Sie in dieser Fortbildung die Gelegenheit, einen lösungsorientierten Blick nach innen zu wenden. Sie setzen sich mit Ihrer Haltung in stressigen und herausfordernden Situationen auseinander. Sie erhöhen Ihre Chance, sich handlungs- und selbstwirksamer zu fühlen und zu werden.


METHODIK
Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte, systemische und konfrontative Übungen aus dem Lernfeld »Gewaltprävention und Soziales Lernen« in Kombination mit Modellen der Gruppendynamik, Kommunikations- und Konfliktforschung


ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte
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LEITUNG
Thomas Heine, Hannover
Kerstin Rehage, Hannover

TERMIN
01.-03.11.2022

ORT
Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH
Tagungs- und Gästehaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-311
www.zeb.stephansstift.de


TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

Fortbildungszeiten
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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107-2022
Neue Autorität und Teamkonflikte / Sicher im Umgang mit Rechtsgrundlagen der Kinder- und Jugendhilfe

Fortbildungsangebot für leitende Mitarbeiter/-innen in Mutter / Vater- und Kind-Einrichtungen

07. - 10.11.2022, Hildesheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der Rolle und der Verantwortung der Leitungskräfte in einem Prozess von Teamkonflikten. Dabei werden Überlegungen zur Nachhaltigkeit und strukturellen Implementierung des Konzepts Neue Autorität ebenso fokussiert wie auch die Rolle beziehungsweise die Präsenz von Leitung und Führungskräften. Zudem werden mögliche Auswirkungen und Verantwortlichkeiten in Zusammenhang des Tätigkeitskontextes aufgezeigt. Aus der so gewonnenen Klarheit und Stabilität ergeben sich für Führungskräfte alternative Handlungsweisen, die auch die Mitarbeitenden überzeugen und motivieren können.

Ein weiterer Aspekt dieser Fortbildung wird eine Auffrischung der Rechtskenntnisse sein. In diesem Seminarteil stehen grundlegende juristischen Strukturen im sicheren Umgang mit dem Kinder- und Jugendhilferecht im Fokus. Aktuelle Rechtsprechung und Auslegung der Bestimmungen werden praxisnah anhand zahlreicher Beispielfälle lebendig vermittelt, um das erforderliche rechtliche Grundwissen für pädagogische Fachkräfte in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern zu festigen. Insbesondere zu immer wiederkehrenden Themen wie Aufsichtspflicht, Sozialdatenschutz und Schweigepflicht werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen behandelt.

Inhalte der Fortbildung vom 07. – 09.11.2022 sind:
• Einführung Konzept Neue Autorität und Führung
• Das Prozessdynamische Modell der Entwicklung
• Präsenzdimensionen in Führung und sozialen Systemen
• Kulturquadrat
• Das Autoritätsdreieck (Hoefs und Kurp)
• Step-Modell: Niveaus der Handlungsfähigkeit und Wachsame Führung

Inhalte der Fortbildung vom 09. – 10.11.2022 sind:
• Aufsichtspflicht und Dokumentationspflichten in der Arbeit mit jungen Menschen
• Schweigepflicht und Datenschutz


METHODIK
Vorträge mit Praxisbezug, Übungen, Kleingruppen, Rollenspiele, Austausch


ZIELGRUPPE
Leitende Mitarbeiter/-innen in Mutter/Vater-und Kind-Einrichtungen 
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LEITUNG
Martina Lemme, Bramsche
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
07.-10.11.2022

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ 05121 30720-0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
650,- € für Mitglieder
770,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Zur vertiefenden Literatur werden Interessierten folgende Bücher empfohlen: „Führen mit transformativer Autorität“ / „Mit neuer Autorität in Führung“ von Frank Baumann-Habersack“ „Neue Autorität in Haltung und Handlung“ von Martin Lemme u. Bruno Körner. Weitere Bücher von Lemme u. Körner sowie von Dagmar Hoefs u. Harald Kurp erscheinen im Frühjahr 2022 zu dieser Thematik.

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108-2022
Das Zürcher Ressourcen Modell und die Kraft der Schattenseite: aus negativen Gefühlen neue Ressourcen gewinnen

09. - 11.11.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG

Das Seminar basiert auf neuen Ergebnissen der Motivationspsychologie, die zeigen, dass nachhaltige intrinsische Motivation nicht mit konkreten Verhaltenszielen sondern mit bildhaft formulierten Motto-Zielen erreicht wird. Dieser Zieltypus ist eine Voraussetzung für das Gelingen von S.M.A.R.T.-Zielen. Durch Koordination von bewussten Plänen und unbewussten Bewertungen wird ein persönliches Motto-Ziel erarbeitet, in dem eine motivierende Haltung sprachlich abgebildet ist. Wenn das Unbewusste das gleiche Ziel hat, sorgt es für einen Vorgang, der in der Sprache der Motivationspsychologie »goalshielding« – Zielabschirmung – heißt. Sobald das Unbewusste auf Zielabschirmung schaltet, werden die Wahrnehmung und die Informationsverarbeitung automatisch in den Dienst des Ziels gestellt. Alle Informationen, die nicht zielführend sind, werden ausgeblendet. Zielführende Informationen werden stattdessen bevorzugt wahrgenommen. Die Kernidee ist: Wir haben zwei Entscheidungssysteme: den Verstand (bewusst) und das emotionale Erfahrungsgedächtnis (auch Bauchgefühl genannt; unbewusst). Nur wenn beide Entscheidungssysteme mit einem Vorhaben einverstanden sind, können wir mit ganzer Kraft und Freude handeln und dabei unsere Absichten erfolgreich und anhaltend umsetzen.

Im Seminar lernen die Teilnehmer/-innen eigene Motto-Ziele mit dem Zürcher Ressourcen Modell zu optimieren. Dies bietet eine optimale Chance, selbst zu erfahren, wie beim Klientel auch Motto-Ziele helfen, formulierte Ziele erreichbar zu machen. Das Modell behält stets die Ressourcen der Klienten im Blick. Dies bedeutet, dass im Zürcher Ressourcen Modell die Ressourcenperspektive eingenommen wird: die eigenen Potentiale der Klienten sollen in der täglichen Arbeit mit den Klienten besser genutzt werden können.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.


ZIELGRUPPE
Fachkräfte und andere Interessierte in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, die eigene Ressourcen aufdecken und ihre Handlungskompetenzen erweitern möchten. Eine ressourcenorientierte (Gruppen-)Supervisionsrunde nach Balint bildet den Abschluss des Seminars.
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LEITUNG
Dres. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
09.-11.11.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

 

TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*


* Änderungen vorbehalten

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109-2022
»Das Handwerkszeug Video« – Fallverstehen und Hilfeplanung mit videobasierter Beratung unterstützen

09. - 11.11.2022, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den vielfältigen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe bietet die professionelle Videoarbeit die Möglichkeit fallverstehend den diagnostischen Prozess und die Hilfeplanung zu unterstützen. Videoaufnahmen helfen den Profis beispielsweise traumasensibles Verhalten einzuordnen und zu verstehen, gemeinsame Lösungen mit allen Prozessbeteiligten zu suchen und Unterstützungsmöglichkeiten zu entwickeln. Videoaufnahmen ermöglichen es, alle Beteiligten an Schlüsselszenen teilhaben zu lassen. Das ist besonders wichtig für die Fachkräfte, die nicht im pädagogischen Alltag ständig dabei sein können. Durch das gemeinsame Betrachten verschiedener Sequenzen im Team kann ein gemeinsames Fallverstehen und eine gemeinsame Haltung entwickelt werden. So sind auch alle auf dem gleichen Stand, welche Aufträge bearbeitet werden müssen und was weiterhin geklärt werden soll. Ergebnisse können über Bilder ebenfalls schnell in das gesamte Team zurückfließen. Durch eine gemeinsame Vorgehensweise und Haltung dem Kind gegenüber kann das professionelle Handeln des gesamten Teams deutlich verbessert werden. Ausgesuchte Videosequenzen können in der interdisziplinären Zusammenarbeit und in der Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeuten, Fachkräften aus Jugendämtern und ambulanten Hilfen wertschätzend und ressourcenorientiert genutzt werden. Der Einsatz von Videobildern im Hilfeplangespräch stellt eine unterstützende und wirkungsvolle Methode dar. Der zumeist verbal angelegte Dokumentations- und Aushandlungsprozess wird durch die Videobilder verständlicher.


METHODIK
Theorie kombiniert mit Videobeispielen aus der Praxis, Erfahrungen aus der Praxis, Austausch, Übungen zur ressourcenorientierten Videoanalyse, Fallarbeit und Fallverstehen, Teilnehmende können Videomaterial mitbringen, für das es eine Datenschutzfreigabe gibt


ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der Hilfen zur Erziehung sowie Interessierte, die in der videobasierten Beratung weitergebildet sind
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LEITUNG
Marita Brümmer, Bad Bentheim

TERMIN
09.-11.11.2022

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16


FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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110-2022
FACHTAG "Erziehungsstellen"

14. - 15.11.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

Den Falter zur Veranstaltung finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend, bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren. Dieser Fachtag soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen gestaltet werden. Er wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2021 erschließen.
Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/-innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesandt.

 
METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch


ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen und Fachberater/-innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten
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LEITUNG
Brigitte Wagner, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
14.-15.11.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
110

FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 11.00 Uhr (davor ab 10.00 Uhr Kaffee und Tee)
Ende 13.00 Uhr (nach dem Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

111-2022 | EEV-24
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Modul 4

14. - 16.11.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

114-2022
Bruchstellen und Störungen im Beziehungsgefüge von Hilfeprozessen – Eine Betrachtung der metakommunikativen Voraussetzungen von Motivation und Zusammenarbeit

21. - 23.11.2022, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Sozialen Arbeit sind professionelle Fachkräfte nicht selten mit Klienten und Klientinnen befasst, die nicht in Gang kommen. Allerdings wird in der Ausbildung von Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Erziehern diesem Phänomen überraschend wenig Aufmerksamkeit geschenkt. So reagieren Fachleute in der Praxis manchmal ratlos, sobald sie mit Kindern und deren Familien konfrontiert werden, die ihre Hilfebemühungen, ihr Engagement, mit Passivität beantworten. Dabei ist gerade der Hilfeprozess ein Beziehungsarrangement ganz eigener Art, mit hoher Störanfälligkeit und zwar unabhängig davon, ob sich der Klient oder die Klientin verändern will oder nicht.
Doch wenn die Klientel nicht in Gang kommt, sich skeptisch äußert oder nicht kooperiert, werden die Ablehnungsgründe von den Professionellen oft bei der Klientel vermutet. Die Fachleute sprechen dann von Widerstand, mangelnder Motivation oder Desinteresse. Das Augenmerk wird damit gezielt auf die Klientel gerichtet. Wohl deshalb deklamieren manche Fachkräfte ihre Klientel gerne als »Fall«. Oder sie sprechen von Fallkonferenz oder Fallsupervision. Weitaus seltener stellen die Fachleute ihre eigenen Voraussetzungen kritisch auf den Prüfstand. Fast nie wird die Besonderheit der Hilfesituation berücksichtigt. Aber sind nicht beide Seiten am Hilfeprozess beteiligt?
Insofern stehen in diesem Seminar die sogenannten metakommunikativen Voraussetzungen von Motivation und Kooperation im Mittelpunkt der Betrachtung. Neben dem Modell von Drs. Jos Hendriks (NL), Psychologe, werden dazu unterschiedliche Erklärungsansätze aus ganz verschiedenen Begründungszusammenhängen - der Kommunikationssoziologie, der Psychologie, der Neurowissenschaft - daraufhin geprüft, inwieweit sie versteckte oder explizite Hinweise auf die Eigenart der Hilfesituation geben können.
Mit Blick auf die besonderen sozialen und psychologischen Bedingungen vieler Klienten und Klientinnen der Sozialen Arbeit ist das Lernziel darauf gerichtet, sich bewusst zu machen, inwieweit anhaltende und vielschichtige soziale Benachteiligung sich auf die basale Bereitschaft und Motivation von Betroffenen auswirkt und damit darüber entscheidet, ob Menschen überhaupt bereit sind, Hilfe anzunehmen und Herausforderungen des Lebens beherzt, zielgerichtet und mit der notwendigen Ausdauer anzugehen.

METHODIK
Kurze Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Balint-Coaching. Witz und Humor flankieren das Seminar. Eine proaktive Lernhaltung ist sehr erwünscht


ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern, welche ihren eigenen professionellen Kommunikationsstil als einen Teil des Bezie[1]hungsarrangements mit der Klientel überprüfen wollen
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LEITUNG
Dres. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
21.-23.11.2022

ORT
Katholisch-soziale Akademie Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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115-2022
Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe

21. - 23.11.2022, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Pflegekinder haben besondere Entwicklungsaufgaben zu lösen, wie beispielsweise bei der Identitätsentwicklung mit zwei Familiensystemen. In vielen Fällen kommt für sie und die Pflegefamilie eine unsichere Perspektive hinzu, ob das Leben in der Pflegefamilie von Dauer sein wird oder ob sie wieder zu ihrer Herkunftsfamilie zurückkönnen. Eine gute Perspektive für die Pflegekinder zu entwickeln, benötigt eine fundierte Fachlichkeit der Pflegekinderdienste und Sozialen Dienste der Jugendämter. Nach § 37 Abs.1 SGB VIII soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegepersonen und die Eltern zum Wohl des Kindes beziehungsweise Jugendlichen zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit als Ziel zu erreichen ist anspruchsvoll. Eltern haben eine andere Sicht auf das Kindeswohl und schätzen die Situation ihrer Kinder anders ein als etwa die Pflegeeltern oder die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe. Die Fremdplatzierung des Kindes in einer Pflegefamilie wird von den Eltern häufig als massive Einmischung und Eingriff angesehen, begleitet von einem Gefühl des Scheiterns und der Angst vor dauerhaftem Verlust des eigenen Kindes. Die Fortbildung beschäftigt sich mit der Frage, wie leibliche Eltern in der Pflegekinderhilfe besser einbezogen und begleitet werden können. Außerdem werden die Zusammenarbeit im Rahmen von Umgangskontakten zwischen Kind und Eltern sowie der Stellenwert konkreter Angebote für die Eltern im Hinblick auf Rückkehroptionen von Kindern thematisiert.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• setzen sich mit rechtlichen Vorgaben und sozialpädagogischen Notwendigkeiten im Rahmen der Zusammenarbeit mit Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien leben, auseinander
• reflektieren vor diesem Hintergrund ihre eigene Haltung und Praxis
• treten in einen anregenden Austausch mit anderen Fachkräften

Themen sind unter anderem:
• Empirie zum Thema »Eltern in den Hilfen zur Erziehung«
• § 37 SGB VIII und der inklusive Stand des Reformprozesses SGB VIII
• Herausforderungen beim Einbezug von Eltern
• Schlüsselprozesse einer gelingenden Zusammenarbeit mit Eltern
• Neue und kreative Wege in der Praxis
• Gestaltung von Rückkehrprozessen in der Pflegekinderhilfe

METHODIK
Vermittlung von einschlägigen Wissensbeständen, moderierter Austausch zwischen den Teilnehmenden, szenisches Fallverstehen und Fallwerkstätte, Kleingruppenarbeit etc.


ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste und Pflegekinderdienste der Jugendämter sowie Fachdienste Freier Träger der Hilfen zur Erziehung im Bereich Pflegekinderhilfe
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LEITUNG
Dirk Schäfer, Bonn

TERMIN
21.-23.11.2022

ORT
Katholische Akademie Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Aktuelle Publikationen zum Thema: »Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe« stehen im freien Download zur Verfügung. www.perspektive-institut.de

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119-2022
Der Rassist in uns - Antirassismus in der Kinder- und Jugendhilfe

23. - 25.11.2022, Höchst im Odenwald

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Was passiert, wenn man eine beliebige Gruppe von Menschen anhand eines äußerlichen Merkmals in zwei Gruppen trennt und der einen Gruppe erzählt, dass sie höherwertig, intelligenter und aufmerksamer seien und anschließend die andere Gruppe so behandelt, als wären sie langsamer, fauler und dümmer. In nur 15 Minuten lassen sich alle Wirkungsmechanismen von Privilegierung und Diskriminierung beobachten, selbst dann, wenn die Gruppen »nur« nach Augenfarbe getrennt werden. Jürgen Schlicher nutzt Filmmaterial dieser anschaulichen Lernübung, um zu verdeutlichen, welche Maßnahmen der Kin[1]der- und Jugendhilfe notwendig sind, um »selbsterfüllenden Prophezeiungen« begegnen zu können und wie mit Konflikten umgegangen werden kann, in denen Menschen Diskriminierungserfahrungen machen.

Dazu dient:
• die Auseinandersetzung mit eigenen Privilegien
• die Beschäftigung mit eigenen Ausgrenzungserfahrungen
• Modelle zu kennen, die veranschaulichen, was Macht mit Diskriminierung zu tun hat
• zu verstehen, dass die eigene innere Landkarte niemals vorurteilsfrei ist
• sich anzuschauen, wie mit einem diskriminerungskritischen Blick auf die eigene Institution, migrationssensibel gearbeitet werden kann
• interkulturelle Missverständnisse zu beleuchten
• sich mit Adultismus als einer Diskriminierungsform von vielen auseinanderzusetzen

Wir werden im Seminar
• mit Filmbeispielen arbeiten
• Mechanismen besprechen
• kleinere Übungen und Modelle zur Vorurteilsforschung und zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit kennenlernen
• uns mit den 4 I´s der Diskriminierung vertraut machen
• Maßnahmen kennenlernen, die helfen, professionell mit Diskriminierungssituationen umzugehen

METHODIK
Kurzinputs, Filmbeispiele, Kleingruppenarbeit, Selbstevaluation, Checklisten, Plenumsdiskussion, Einzelfallbesprechung, Rollenspiel


ZIELGRUPPE
Menschen, die Interesse daran haben, sich mit sich selbst, der eigenen Positioniertheit und eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen und vorhaben, sich professionell mit dem Thema Diskriminierung auseinanderzusetzen
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LEITUNG
Jürgen Schlicher, Duisburg

TERMIN
23.-25.11.2022

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
64739 Höchst im Odenwald
☎ 06163 9330-0
www.tagungshaus.ekhn.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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120-2022
FACHTAG "Ganztägige Bildung und Betreuung"

Neuer Termin, bisher 24.11.2022

23.11.2022, Kassel

Weitere Infos

Das Programm finden Sie hier.

 

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Umsetzung des bundesweiten Rechtsanspruchs auf einen Platz im (Schulischen) Ganztag für Kinder im Grundschulalter ist in vielerlei
Hinsicht eine Herausforderung, aber eine große Chance die Bildungs- und Sozialisationsprozesse von Kindern in der Schule zu bereichern.
Der nunmehr dritte Fachtag des EREV zur „Ganztägigen Bildung und Betreuung“ greift die Energie, die das Thema gerade treibt, auf
und bietet Impulse aus verschiedenen Perspektiven dazu, aber auch die Möglichkeit des fachlichen Austauschs derjenigen, die die Arbeit
vor Ort in den Schulen umsetzen. Bewährt haben sich auch die Präsentationen von interessanten und innovativen Praxisbeispielen.

Wie stellt sich die Situation aktuell da?
Wie hat sich der Bund die Umsetzung vorgestellt und wie nehmen sich Städte und Landkreise dieser großen Aufgabe an? Wie werden Rahmenbedingungen gestaltet sein?
Diese Fragen werden uns im ersten Teil des Tages bewegen und auch im Diskurs dieser unterschiedlichen Perspektiven.

Am Nachmittag wird es um Konzepte und Erfahrungsberichte gehen. Hier gilt es die Chance zu nutzen, gute Angebote innerhalb der
Bildungsprozesse zu entwickeln und miteinander zu diskutieren. Leider sind zum Zeitpunkt der Programmveröffentlichung noch
nicht alle Konzeptvorstellungen und angefragten Erfahrungsberichte zugesagt - daher ein erster Überblick.
Wir laden alle beteiligten Berufsgruppen in diesem Arbeitsfeld herzlich ein, im Austausch miteinander aus Erfahrungen zu lernen
und Konzeptionen (weiter)zuentwickeln.
 
ZIELGRUPPE
Koordinatoren und Koordinatorinnen in den Hilfen zur Erziehung, Verantwortliche in Schulen und Kommunen, Mitarbeitende in den Schnittstellen und Jugendämtern und alle am Thema Interessierten
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LEITUNG
Carola Sari Hahne, Hannover/Gifhorn
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
neu: 23.11.2022

bisher: 24.11.2022

ORT
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
☎ 0561 93781580
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
99,- € für Mitglieder
119,- € für Nichtmitglieder

inkl. Pausenverpflegung, ohne Übernachtung


TEILNEHMERZAHL
100

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn: 10.30 Uhr

Ende: 16.15 Uhr

* Änderungen vorbehalten

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121-2022
Das Chamäleon in der sozialpädagogischen Familienhilfe

28. - 30.11.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit in den ambulanten Hilfen, als Sozialpädagogische Familienhilfe, ist ein anspruchsvolles Arbeitsfeld mit vielen Facetten. Tagtäglich treffen die Fachkräfte auf neue Herausforderungen, denen sie flexibel und dennoch strukturiert entgegentreten müssen. Die Arbeit konzentriert sich nicht nur auf einen Hilfeempfänger, sondern auf das gesamte Familiensystem und Netzwerke. Die Anforderungen an unsere Arbeit werden immer komplexer, Zeiten zum kollegialen Austausch und zur eigenen Reflexion werden kürzer. Gerade für neue Mitarbeiter/-innen und Quereinsteiger/-innen ist der Spagat zwischen den Leistungsbeschreibungen des Arbeitgebers, den Anforderungen der verschiedenen Auftraggeber und den Wünschen der Klientel des Systems eine komplexe Aufgabe und Herausforderung. Die persönliche Haltung, eigene Ressourcen, ein individuell gut strukturierter und organisierter Arbeitstag sind Voraussetzungen für die Arbeit in der ambulanten Hilfe. Oft steht dies nicht im Einklang mit den Gegebenheiten des Alltags in der Hilfe. Ein hohes Maß an Flexibilität, angepasst an stetig wechselnden Bedürfnissen, kosten viel Kraft und Energie. So mancher stellt sich die Frage: »Wo bleibe ich?«

Folgende Themen werden in der Fortbildung im Vordergrund stehen:
• Wie wandelbar muss ich in der Arbeit sein?
• Wo sind meine Grenzen und wie erkenne ich sie?
• Selbstfürsorge »Wo bleibe ich?«
• Arbeit mit Widerständen und »Zwangskontext«
• Die unterschiedlichen Arbeitsansätze der Büros und Jugendämter »Wir arbeiten nach Lüttringhaus«
• Persönliche Haltung im Umgang mit allen Beteiligten
• Eigene Struktur und Organisation des Alltags
• Zwischen Kontrolle und Beziehung im Arbeitsalltag
• Austausch über aktuelle Fälle
 
METHODIK
Der Erfahrungsaustausch, sowie die Bereitschaft zur eigenen Reflexion sollen Schwerpunkt der Fortbildung sein. Eigene Themen finden Raum und können besprochen werden.

ZIELGRUPPE
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter/-innen der ambulanten Hilfe im sozialpädagogischen Bereich und an interessierte Quereinsteiger/-innen
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LEITUNG
Gabriele Clossen, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
28.-30.11.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus
Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)* Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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125-2022
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Modul 4

30.11. - 02.12.2022, Hannover

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im April 2022 begonnen.

Zum Startseminar

126-2022 | EEV-27
»Navigieren beim Driften« Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen

Modul 3

05. - 08.12.2022, Nürnberg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im Juni 2022 begonnen.

Zum Startseminar

133-2022
Biografisch arbeiten - professionell handeln in Erziehungsstellen 2022 – 2023, Modul 3

30.11. - 02.12.2022, ONLINE

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im Juni 2022 begonnen.

Zum Startseminar