Theorie und Praxis der Jugendhilfe - 2025

TPJ 52, 2025, 92 Seiten
Björn Hagen (Hrsg.)
Selbstvertretung in den Hilfen zur Erziehung – Grundlagen und Konzepte

Die Theorie und Praxis der Jugendhilfe »Selbstvertretung in den Hilfen zur Erziehung – Grundlagen und Konzepte« greift ein zentrales Thema auf, das seit der Reform des SGB VIII und der Weiterentwicklung im Jahr 2021 an Bedeutung gewonnen hat. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz formuliert klar, dass man Selbstvertretungen junger Menschen und Eltern stärken muss. Junge Menschen sollen nachhaltig an Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, beteiligt werden. Sie sind Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebenswelt und müssen daher in Entscheidungs- und Veränderungsprozesse eingebunden sein.

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TPJ 51, 2025, 136 Seiten
Björn Hagen (Hrsg.)
Scham und Menschenwürde in den Erziehungshilfen und der Schule

Die Vielfalt der beschriebenen Kontexte zeigt: Scham ist kein Randthema. Sie ist eine Schlüsselerfahrung, die das pädagogische Handeln durchzieht. Je dichter unsere Lebensräume, desto verletzlicher sind wir für Schamgefühle. Gerade in den Hilfen zur Erziehung – einem Feld, das ohnehin mit Grenzerfahrungen, Verletzlichkeit und Machtasymmetrien zu tun hat – ist Scham ein bislang kaum beleuchtetes, aber hoch relevantes Thema.
Das Anliegen dieser Monografie ist es, Scham nicht zu tabuisieren, sondern ihre Ambivalenz sichtbar zu machen. Sie lädt dazu ein, die eigene Haltung zu prüfen und im professionellen Alltag sensibel zu bleiben, denn Scham ist eine zutiefst persönliche Erfahrung – und zugleich ein gesellschaftliches Phänomen, das den Alltag in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien prägt. Sie betrifft uns alle. Umso wichtiger ist es, ihr mit Aufmerksamkeit, Sensibilität und Respekt zu begegnen.
Wer Scham ernst nimmt, schützt nicht nur Gefühle, sondern auch die Würde. Und damit berühren wir den Kern dessen, was Pädagogik und Hilfen zur Erziehung leisten sollen: Menschen in ihrer Ganzheit zu achten, ihnen Selbstvertrauen zurückzugeben und Räume zu eröffnen, in denen Würde nicht nur geschützt, sondern gelebt wird.

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TPJ 50, 2025, 156 Seiten
Erich Hirschfeld, Lars Schünke Weshalb und warum (Indikation) kommt ein Kind in die Tagesgruppe? Praxiserfahrungen aus einer Langzeitbetrachtung von 1982 bis 2019

Aus einem Referat zum zehnjährigen Bestehen einer Tagesgruppe in der Evangelischen Stiftung Gotteshütte entstand eine aus der Praxis entwickelte Langzeitbetrachtung zur Indikation von Kindern und Jugendlichen (im Alter von drei bis sechs Jahren im Kindergarten, sechs bis elf Jahren im Primarbereich und elf bis 16 Jahren in der Sekundarstufe I), die mit Verhaltenssymptomen in die Hilfeform Tagesgruppe nach § 32 SGB VIII aufgenommen wurden. Untersucht wurde eine Population von insgesamt 315 Mädchen und Jungen aus acht verschiedenen Maßnahmeträgern in Nordrhein-Westfalen und dem angrenzenden Niedersachsen.

Gerade die Elternarbeit und stetige Einbeziehung des nahen Umfelds ermöglicht ein Gesunden des ganzen Systems über die Zeit, sodass Konfliktbearbeitung inklusive Gesprächsgestaltung und Perspektivwechsel sukzessive eingeübt werden können, wie es diese Langzeitbetrachtung zeigt. Dass dieser Einsatz sich lohnt, zeigt sich, wenn junge Menschen und ihre Eltern sich über die Zeit gleichermaßen wertschätzend gesehen und gehört fühlen, ihre Nöte ernstgenommen werden sowie mögliche Lösungen Symptome obsolet werden lassen, sodass eine Hilfe zur Selbsthilfe Chancen erhält.

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TPJ 49, 2025, 172 Seiten
Carola Sari Hahne, Carola Schaper (Hrsg.) Ganztag.Gemeinsam.Gestalten Aspekte gelingender Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule in der Umsetzung des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung

Ab August 2026 wird in Deutschland sukzessive bis zum Schuljahr 2029/2030 ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern eingeführt – acht Stunden täglich mit Unterrichtszeit an fünf Wochentagen auch während der Ferienzeiten. Schaut man sich nun die Situation in einzelnen Bundesländern an, wird deutlich, wie unterschiedlich die Umsetzung geplant wird. Angesichts der Bedeutung der ganztägigen Bildung und Betreuung greift diese "Theorie und Praxis der Jugendhilfe" die Eckpunkte, Konzepte und Berichte aus der Praxis auf. Grundlegende Daten zur Beschreibung der aktuellen Angebotslandschaft und zum Platzbedarf werden dargestellt.
Kinder, die in den Mittelpunkt der Ganztagsbetreuung gestellt werden, sind Lernende und Personen in Entwicklung. Die Betreuung in ihrer Multifunktionalität unter der Beachtung von Kinderrechten, Partizipation und Schutz bedarf Qualitätsstandards, um über eine Aneinanderreihung von unterschiedlichen Angeboten hinauszukommen. Dies setzt entsprechende Fachkräfte voraus und Multiprofessionalität muss durch die Qualität als durchgehendes Merkmal der Arbeit Standards setzen. Es geht also nicht primär nur um den quantitativen Zuwachs, sondern um die Qualität der Entwicklung der Ganztagsbetreuung.

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