Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehungshilfen – sie soll Mütter und Väter für die Stärken und Fähigkeiten ihrer Kinder sensibilisieren und sie in die Lage versetzen, die bestmöglichen Entscheidungen für deren Entwicklung zu treffen. Manchmal will aber eine Kooperation zwischen Eltern und professionellen Fachkräften nicht gelingen. Offene oder verdeckte Verweigerung und ein Abwerten der Hilfe von Seiten der Eltern können schwierige Klippen im Hilfeverlauf sein. Wollen die Eltern nicht oder können sie nicht? Passt vielleicht die Methode nicht? Helfer:innen müssen hier häufig mit eigenem Frust, Ärger oder Resignation umgehen. Sowohl im Widerstand der Eltern, als auch in den Gefühlsregungen der Fachkräfte liegen jedoch große Chancen für die Kooperation; sie können als Informationsquelle und Handlungsanleitung genutzt werden. In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden Grundlagen einer kindzentrierten Elternarbeit kennen und üben sich darin, eine traumapädagogische Perspektive einzunehmen, die es ermöglicht, den Eltern so zu begegnen, dass sie sich unterstützend für ihre Kinder verhalten können.
METHODIK
Theoretische Inputs, Fallarbeit, Selbsterfahrung, Kleingruppen, Plenumsarbeit, Rollenspiel
ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und familienanalogen Erziehungshilfen, die Besuchskontakte begleiten und/oder Elterngespräche führen.
LEITUNG
Kristina Grundmann-Klingeberg, Garbsen
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten