Die Corona-Pandemie betrifft uns alle und täglich müssen aktuelle Situationen aufs Neue bedacht und bewertet werden. Auch wir sind mit unseren Veranstaltungen massiv von den aktuellen Entwicklungen betroffen. Wir sehen unseren Auftrag darin, auch in diesen Zeiten Angebote für Qualifizierung und Austausch bereitzustellen.

In der aktuellen Situation erreichen uns Fragen von Teilnehmenden und Führungskräften zur Durchführung unserer Veranstaltungen. Wir haben entschieden, dass wir uns nach den geltenden Bundes- bzw. Landesverordnungen (bezogen auf den Veranstaltungsort) richten. Solange kein Veranstaltungsverbot – insbesondere für beruflich veranlasste Termine - besteht, finden unsere Veranstaltungen wie geplant statt. Die gebuchten Tagungshäuser haben umfassende Hygienekonzepte erstellt und diese werden allen Teilnehmenden und Referenten zur Verfügung gestellt.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter Telefon 0511 39088110 oder 39088117 zur Verfügung.

2021: Inhalt und Anmeldung

01-2021
»Fortsetzung folgt ... und Wiedersehen macht Freude!« Biografisch arbeiten, professionell handeln in der Jugendhilfe VERTIEFUNGSSEMINAR

04. - 06.01.2021, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig -Gesellschaft für Biografiearbeit e.V.-

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer biografisch arbeitet, braucht kollegialen Austausch: Welche Methoden »funktionieren« gut? Was tun, wenn man in eine Sackgasse gerät? Wie kann man Kolleg/innen überzeugen und anleiten, Biografiearbeit umzusetzen? Diesen Fragen widmet sich die dreitägige Fortbildung, in der auch neue Facetten der Biografiearbeit entdeckt werden können.

Im Mittelpunkt stehen:
• Reflektieren eigener Praxiserfahrung
• Weiterentwicklung von Ideen
• Kollegiale Fallberatung
• Neue Impulse und Inputs
• Gelerntes nutzbar machen fürs Team

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmer/innen selbst definiert. Methodisch gibt es einen Mix aus Arbeiten im Plenum, in Kleingruppensowie Fallarbeit, gewürzt mit kurzen methodischen und inhaltlichen Impulsen der Referentinnen

ZIELGRUPPE
Absolvent/innen der Weiterbildungsreihe »Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe / Pflegekinderhilfe« sowie weiterer Fachkrafte dieses Arbeitsbereiches, die sich bereits zu Grundlagen der Biografiearbeit fortgebildet haben
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LEITUNG
Susanne Hölzl, Goming/A
Birgit Lattschar, Dackenheim
Karin Mohr, Hattersheim

TERMIN
04. – 06.01.2021

ORT
Katholische Akademie Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 99 91 9 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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06-2021
Im Bann des Bildschirms – Reality worst game ever? Interventionsmöglichkeiten bei besonderem Medienkonsum von Heranwachsenden

15. - 17.02.2021, Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar widmet sich der zunehmenden Verbreitung von ›Mediensucht‹.
Dabei koppeln wir die Motivanalyse (Welche Herausforderungen haben junge Menschen heute zu bewältigen, welche Rolle spielen dabei die Medien / das Internet, wie stellen sich Jugendliche im Internet dar, was fasziniert sie?) mit Befunden zur Entstehung und Verbreitung von exzessivem Konsumverhalten (vor allem exzessives Spielen und Chatten).

Wer ist besonders betroffen (Altersgruppen, Jungen versus Mädchen etc.)?
Welche präventiven Ansätze und Methoden gibt es?
Woran macht sich problematisches Verhalten fest, wie erkenne ich es, wer gilt als mediensüchtig?
Welche Ansätze werden von Präventions- und Beratungsstellen, Therapeuten und Ärzten verfolgt, wo gibt es Information und Unterstützung?
Welche Fähigkeiten brauchen die Fachkräfte, welche Rahmenbedingungen helfen beim Gelingen der Arbeit mit stark medial konsumierenden Jugendlichen?

Das Seminar bietet detaillierte Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung sowie Gelegenheit zum Austausch und der Bearbeitung der Situation in Ihrer Einrichtung beziehungsweise mit Ihren Jugendlichen.

Inhalte des Seminars:

Aufwachsen in digitalen Lebenswelten – Faszination, Motive und Stolpersteine
• Problematische Mediennutzung – Medienhype oder eigenständige Suchterkrankung
• Instagram, Snapchat und Co. – Fokus Soziale Medien
• Minecraft, LOL und FIFA – ohne Ende Games, Games ohne Ende?
• Interventionsmöglichkeiten bei exzessiver Mediennutzung bei Heranwachsenden
• Präventionsansätze zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit digitalen Medien
• digitale Lebenswelten als Herausforderung für Fachkräfte in der Jugendhilfe

METHODIK
Im Seminar wechseln sich Phasen der Informationsvermittlung mit interaktiven Methoden ab.
Zur Veranschaulichung diverser Spiele und Sozialer Medien kommen ebenfalls audiovisuelle Medien zum Einsatz beziehungsweise werden Angebote vor Ort online vorgestellt.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich vor allem an Fachkräfte der Jugendhilfe, Suchtprävention, Suchthilfe
und Erziehungshilfe.
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LEITUNG
Colette See, Hamburg

TERMIN
15. - 17.02.2021

ORT
Missionsakademie an der Universität Hamburg
Rupertistraße 67
22609 Hamburg
☎ (040) 82 31 61 - 0
www.missionsakademie.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (mit einem gemeinsamen Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten
 

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08-2021
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe EINFÜHRUNGSSEMINAR

01. - 03.03.2021, Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung bietet fundiertes Wissen über die Entstehung von Traumata und ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die Bedeutung der Traumapädagogik stellt die Grundhaltung auf, die ein besonderes Wissen über die Folgen einer Traumatisierung berücksichtigt. Herkunft und lebensbiografische Geschehnisse sollten beachtet und überdacht werden. Das Wissen über theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie und Traumapädagogik wird den Pädagog/innen in der Jugendarbeit neue Handlungsfelder eröffnen.

Die Teilnehmer/innen erweitern ihr Wissen in der Traumatheorie
• erhalten eine Definition des Begriffes »Trauma«
• erkennen, wie sich Traumatisierung im Körper in Bezug auch auf sekundäre Traumasymptome auswirkt
• erweitern ihr Wissen, welche Folgen eine Traumatisierung mit sich bringen kann
• lernen die Grundlagen und Voraussetzungen traumapädagogischen Handelns kennen
• erarbeiten Möglichkeiten der praktischen Arbeit mit traumatisierten Menschen
• lassen sich von Ideen inspirieren, ihren eigenen Anforderungen selbst gerecht zu werden und selbstfürsorglich zu sein.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere: Einführung in die Traumapädagogik
• Begriff und Prozess psychischer Traumatisierung
• Akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung
• Neurobiologische Aspekte werden erläutert und schaubildnerisch dargestellt
• Physiologie psychischer Traumatisierung (Neurobiologie, Neurophysiologie usw.)
• Frühe Kindheitstraumata und deren Folgen
• Die Pädagogik des guten Grundes, äußere und innere Sicherheit, Stabilisierungstechniken und Ressourcenaktivierung, Selbstfürsorge.

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Arbeit in Kleingruppen, Rollenspiele und Fallbetrachtungen. Kinder aus der Praxis werden, sollen und können eine große Rolle spielen. Systemische Fragestellungen können mit erlernt werden, um eventuell bestehende Problemfelder neu zu erkennen und somit eine positive Haltung zu erreichen

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/innen
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LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
01. - 03.03.2021

ORT
Missionsakademie an der Universität Hamburg
Rupertistraße 67
22609 Hamburg
☎ (040) 82 31 61 - 0
www.missionsakademie.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 

 

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09-2021
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen AUFBAUSEMINAR

15. - 18.03.2021, Bad Malente - Gremsmühlen

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den letzten Jahren haben wir ein Grundlagenseminar zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen angeboten. Vorrangig handelt es sich bei diesem Seminar um die Vertiefung des im Grundlagenseminar Erlernten.
Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit vertiefende Elemente im Umgang mit Opfern und Täter/innen kennen zu lernen. Beispielsweise sollen Verleugnungen bei Opfern, Täter/innen und Bezugspersonen der Opfer anhand von vorgestellten Fällen der Teilnehmenden und der  Referent/innen analysiert und bearbeitet werden.

Gespräche mit Opfern und/oder Täter/innen zu führen wird immer wieder als Herausforderung und besonders schwierig beschrieben. Um den Teilnehmenden eine Grundlage dazu anzubieten, werden Gesprächstechniken vorgestellt und durch spezielle Übungen vertieft.

METHODIK
Vertiefung theoretischer Ansätze, Reflexion der Erfahrung in der Praxis, Fallbearbeitung, Gesprächsübungen.

ZIELGRUPPE
Angesprochen sind ausschließlich ehemalige Teilnehmer/innen des Grundlagenseminars zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.
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LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
15. - 18.03.2021

ORT
Gustav-Heinemann-Bildungsstätte
Gesellschaft für Politik und Bildung
Schleswig-Holstein e.V.
Schweizer Straße 58
23714 Bad Malente-Gremsmühlen
☎ (04523) 88 09 7 - 11
www.heinemann-bildungsstaette.de

TEILNAHMEBEITRAG
577,- € für Mitglieder
682,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 

 

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10-2021
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2021 – 2023

15. - 18.03.2021, Kassel - Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

 

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden  zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. Sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität. Die  Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugutekommen.

Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagoge/-in.

Modul 1: Grundlagen: Psychotraumatologie, Hirnorganik, traumapädagogische Grundhaltungen (15. – 18.03.2021)
Modul 2: Traumafolgestörungen, Resilienz und Resilienzförderung (07. – 10.06.2021)
Modul 3: Bindung, Übertragung und Gegenübertragung, körperorientierte Traumapädagogik (08. – 11.11.2021)
Modul 4: Biografiearbeit, Dialektisch behaviorale Therapie, rechtliche Aspekte (17.- 20.01.2022)
Modul 5: Elternarbeit, Egostates (16. – 19.05.2022)
Modul 6: Notfallpsychologie, Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten, Traumatherapieverfahren (07. – 10.11.2022)
Modul 7: Trauma und Gruppe, Prävention sekundärer Traumatisierung, Burnout (08. – 11.05.2023)
Modul 8: Abschlusskolloquium (18. – 20.09.2023)

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – Methodik – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE
Erzieher/in (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-Sozialpädagog/in – Diplom-Sozialarbeiter/in – Diplom-Heilpädagog/in – Diplom-Pädagog/in – mindestens drei Jahre Berufserfahrung.
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LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
☎ (05 61) 30 87 - 5 11
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
6.370,- € für Mitglieder
6.650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 15.30 Uhr (mit einem Kaffeetrinken)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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11-2021
WhatsApp, Instagram und YouTube - Medienpädagogische und medienerzieherische Konzepte für pädagogische Fachkräfte in den Kinder-, Jugend- und Familienhilfen

22. - 24.03.2021, Berlin

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Fachkräfte in den Kinder-, Jugend- und Familienhilfen sind immer häufiger mit medienbezogenen Problemlagen ihrer Klienten konfrontiert. Längst nutzen nicht nur Jugendliche, sondern bereits Kinder quasi selbstverständlich die Möglichkeiten von WhatsApp, Instagram, YouTube, digitalen Spielen und Co. und entziehen sich dabei zunehmend einer Kontrolle von außen.

Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfen müssen sich den neuen Lebenswelten junger Menschen öffnen und in den verschiedenen Feldern der offenen, ambulanten und  stationären Arbeit die ›richtigen‹ Konzepte für einen sinnvollen Umgang mit digitalen Medien parat haben. Ziel muss es sein, Heranwachsende beim Erwerb von Kompetenzen für einen kritisch-reflexiven Medienumgang zu unterstützen und Erziehende ebenso wie pädagogische Fachkräfte in den Einrichtungen für eine angemessene Begleitung ihrer Schützlinge stark zu machen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung werden für die prägnanten Veränderungen des Heranwachsens in der zunehmend mediatisierten Gesellschaft sensibilisiert
• setzen sich mit den neuen Entwicklungen beim Medienumgang von Kindern und Jugendlichen auseinander
• erhalten einen fundierten Überblick zu den aktuellen Chancen und Risiken digitaler Medien für die Entwicklung junger Menschen
• eignen sich praxisnah medienpädagogische Konzepte und die Möglichkeiten einer  medienerzieherischen Begleitung an.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung:
1. Welche spezifischen ›Probleme‹ des Medienumgangs Heranwachsender kennzeichnen die Kinder-, Jugend- und Familienhilfen?
2. Was sind die besonderen Herausforderungen, die sich den pädagogischen Fachkräften in den Hilfeeinrichtungen stellen?
3. Welche medienpädagogischen Konzepte für die präventive Arbeit und Hilfen zur Bewältigung unliebsamer Erfahrungen gibt es?
4. Wie lässt sich eine angemessene medienerzieherische Begleitung im Alltag von Hilfeeinrichtungen und Familien realisieren?
5. Welche rechtlichen Bestimmungen sind beim Umgang mit digitalen Medien in den Einrichtungen zu beachten?

METHODIK
Theorie- und empiriegeleitete Inputs, Erfahrungsaustausch von Fachkräften aus unterschiedlichen Feldern der Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Gruppenarbeit zur Aneignung von medienpädagogischen Handlungswissen und Konzepten der Medienerziehung, Auseinandersetzung mit vorhandenen Materialien und Diskussion der Praxisrelevanz im Plenum

ZIELGRUPPE
Teamleitungen und pädagogische Fachkräfte von stationären, ambulanten und offenen Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfen sowie der Erziehungs- und Familienberatung
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LEITUNG
Prof. Dr. Daniel Hajok, Berlin

TERMIN
22. - 24.03.2021

ORT
Hotel Rossi
Lehrter Straße 66
10557 Berlin
☎ (030) 3 30 99 38 00
www. hotel-rossi.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 

 

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12-2021
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2021

22. - 24.03.2021, Ammersbek

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier

 

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.
Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.
»Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische  Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (22. – 24.03.2021)
Modul 2: Leitung / Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (03. – 05.05.2021)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (04. – 06.10.2021)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (15. – 17.11.2021)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.
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LEITUNG
Raik Lößnitz, Wolfsburg

ORT
Haus am Schüberg
Wulfsdorfer Weg 33
22949 Ammersbek
☎ (040) 6 05 00 20
www.haus-am-schueberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

Warteliste

13-2021
»Los, Stress lass nach!« Antreiber analysieren –Stress abbauen – Gesundheit stärken

22. - 24.03.2021, Hildesheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In Zeiten von oder nach Corona steht Gesundheit weit oben auf der Wunschliste für andere und für sich selbst. Sich gesund und gestärkt zu fühlen braucht einen bewussten Umgang mit Belastungen, gute Handlungsansätze zum Umgang mit Krisen und Phasen von Achtsamkeit, Entspannung, Entlastung.
In dieser Auszeit möchten wir Raum geben eigenen Belastungen im Job und im privaten Leben nachzuspüren. Anhand des Modells der Inneren Antreiber möchten wir den Umgang mit Krisen- oder Stresssituationen genau betrachten. Welche Strategien haben wir entwickelt, wie  unterstützend oder hinderlich sind meine Antreiber? Und welche „neuen“ Handlungsmuster können wir integrieren, um weniger Stress zu empfinden und gestärkt im Alltag agieren zu können?
Achtsamkeits- und Wahrnehmungsübungen, auch in der Natur, ergänzen die eigene Reflexion: Wie gelingt es mir, auf meine Körpersignale zu hören und zu vertrauen, bevor ich mich überfordere? Darüber hinaus wollen wir in dieser Auszeit Anregungen geben, wie auch für das Miteinander im Team und in der Umsetzung mit Kindern und Eltern in der sozialen Arbeit  gesundheitsförderlich gearbeitet werden kann.

METHODIK
Kurzimpulse, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Selbsterfahrung, Achtsamkeitsund Entspannungsübungen. Die Bereitschaft an eigenen Themen zu arbeiten wird ausdrücklich vorausgesetz.

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen.
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LEITUNG
Sabine Murra, Sarstedt
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
22. - 24.03.2021

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ (05121) 3 07 20 - 0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 

 

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14-2021
Digitale Medien in der Ausbildung junger Menschen - Medienaneignung und Mediennutzung in der Alltagspraxis von Mitarbeitenden in der Beruflichen Bildung

24. - 26.03.2021, Paderborn

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit BVkE / KJF Akademie

Den Falter zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
In der beruflichen (Aus-) Bildung junger Menschen spielen digitale Lehr-, Lern und Arbeitsumgebungen zukünftig eine immer wichtigere Rolle. Gleichzeitig haben Mitarbeitende im Bereich der Beruflichen Bildung oft nur wenig Zugang zu der medial geprägten Lebenswelt ihrer meist jugendlichen Auszubildenden und wenig Erfahrung in der Anwendung digitaler Medien.
Oft fehlt das Wissen, das für den bewussten und reflektierten Einsatz digitaler Medien in Ausbildungsprozessen erforderlich ist. Denn das mit dem technologischen Wandel verbundene Potenzial digitaler Medien zur Gestaltung und Unterstützung betrieblicher Lehr- und Lernprozesse hat inzwischen einen so hohen Komplexitätsgrad erreicht, der sich nicht mehr selbsterklärend erschließt.

Für das erforderliche Wissen zur Gestaltung zukunftsfähiger betrieblicher Ausbildungspraxis möchte dieses Seminar
• Teilnehmende dazu anregen, ihre eigene Haltung zu Mediatisierung und Digitalisierung zu reflektieren, Hemmungen abzubauen und sich auf die Veränderung einzulassen
• den Teilnehmenden Wissen über die Anwendung digitaler Medien vermitteln
• aufzeigen, welche Haltungen und Einstellungen Jugendliche heutzutage haben und Kenntnisse über ihr Mediennutzungsverhalten vermitteln • über digitale Entwicklungen in den Ausbildungsberufen informieren
• konkrete Anwendungen von Medien im Ausbildungsalltag vorstellen

ZIELGRUPPE
Ausbilder/innen und Fachkräfte in der Jugendberufshilfe, Beruflichen Bildung, Reha-Ausbildung und Reha- bzw. Sonderpädagogischen Zusatzqualifizierung
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LEITUNG
Max Seeberger, Regensburg

TERMIN
24. - 26.03.2021

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ (05251) 12 14 10
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
360,- € inkl. Pausenverpflegung
zzgl. 110,- € für zwei Übernachtungen inkl. Frühstück und Abendessen,
werden über den Veranstalter gebucht!

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Diese Weiterbildung wurde auf Anregung der Fachgruppe Jugendberufshilfe des BVkE,
EFAS und EREV entwickelt und wird in 2021 an verschiedenen Standorten mit gleichem Inhalt durchgeführt.

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15-2021 | EEV-03
»Wenn zwei sich streiten« Systemisches Arbeiten mit hochkonflikthaften Eltern

24. - 26.03.2021, Augsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Kinder- und Jugendhilfe trifft bei Trennung/Scheidung und vorgelagerten Familienkonflikten häufig auf sogenannte »hochstrittige Eltern«. Die Beratungsarbeitb ist meist durch hohen emotionalen Druck gekennzeichnet, indem Leid, Hilflosigkeit, Wut und Kommunikations- störungen mitschwingen. Das Seminar vermittelt auf der Basis systemischer Ansätze und wissenschaftlicher Erkenntnisse die Möglichkeiten von Berater/innen und die Entwicklung eigener praxisrelevanter Strategien.

Systematik systemischer Beratung und Hilfe bei hochstrittigen Eltern
• Reflexion eigenen Handelns • Entwicklung passgenauer systemischer Strategien
• Verhalten in Zwangskontexten • theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung lernen die Systematik systemische Grundlagen und Strategien im Umgang mit hochstrittigen Klient/innen kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis
• lernen verschiedene Auswirkungen von »hochstrittigen Elternbeziehungen« kennen
• lernen ein systemisches Prozessmodell kennen
• entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten
• lernen auch in schwierigem Kontext, wie zum Beispiel Zwangskontexten, hilfreich zu sein

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit hochkonflikthaften Klient/ innen
• eine »systemische« Prozessgestaltung • systemische Techniken • systemische Haltungen in schwierigen Kontexten • Fälle aus ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in  wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
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LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
24. - 26.03.2021

ORT
Haus Sankt Ulrich
Kappelberg 1
86150 Augsburg
☎ (0821) 31 52 – 0
www.haus-st-ulrich.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 

 

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16-2021 | EEV-04
»Ich tue mir gut!« Selbstfürsorge – für mich – und die Kinder und Jugendlichen in der Erziehungshilfe

24. - 26.03.2021, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Haltung der Selbstfürsorge besteht darin, sich selbst in Liebe, Mitgefühl und Wertschätzung zu begegnen, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse achtsam wahrzunehmen und  verantwortungsbewusst zum eigenen Wohlergehen beizutragen. Wer gut für sich selbst sorgt, kann leichter für andere sorgen. Das gilt besonders für uns als Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendhilfe, da wir eine anspruchsvolle Erziehungsverantwortung tragen, unsere Fürsorge schenken und haltgebende Grenzen setzen.
In diesem Seminar lernen Sie praktische Übungen zur Selbstfürsorge und Entspannung kennen, um im herausfordernden Berufsalltag Ihre eigenen Kraftquellen und Ressourcen immer wieder zu aktivieren, Ihre innere Balance und wohlwollende Einstellung zu Ihnen selbst zu bewahren und damit hilfreich für Ihre Klienten zu sein.
Daher werden wir auch üben, wie wir diese an uns selbst erfahrenen Methoden bei unseren zu betreuenden Kindern und Jugendlichen – altersgemäß – einsetzen können, damit sie mehr zur inneren Ruhe und zu sich selbst kommen.

METHODIK
Mittels Entspannungsverfahren, Phantasie-Reisen, Körper- und Selbst-Wahrnehmung, Arbeit mit dem »Inneren Kind« und Übungen der Achtsamkeit sowie des achtsamen Mitgefühls werden wir eine fürsorgliche und einfühlsame Haltung uns selbst und den jungen Menschen gegenüber fördern.
Jede/r Teilnehmer/in bekommt ein Handout, in dem die erlernten Übungen zusätzlich in einer kind- und jugendgemäßen Form beschrieben sind.

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die sich mit dem Thema Selbstfürsorge beschäftigen und dazu Anregungen erhalten möchten.
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LEITUNG
Dr. Hartmut Baur, Winterhausen
Christiane Haselau, Porta Westfalica

TERMIN
24. - 26.03.2021

ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ (0931) 3 86 68 00 - 1
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 13.00 Uhr*
Ende 13.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

 

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19-2021
Mach Dich doch mal schlauer - Grundlagenseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe

19. - 21.04.2021, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

Dies ist das erste Seminar der modular aufgebauten Seminarreihe für Verwaltungskräfte des EREV. In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über die Stufen (Grundlagen / Aufbau / Intervision) gefördert und entwickelt. Wir legen in diesem ersten Seminar die Basis, damit Sie selbstständig lösungsorientiert Ihre Softskills für erfolgreiches Arbeiten in der Verwaltung einsetzen können.

 

INHALT UND ZIELSETZUNG
Grundlagen der Kommunikation, Ziele setzen und erreichen, Gesprächsplanung, Konflikte analysieren und lösen, eigene Prozesse untersuchen und gestalten. Sie reflektieren Ihre Kommunikationsstrategien und Haltungen. Anschließend erarbeiten Sie neue Lösungen für Ihre Praxis. Wir arbeiten mit Ihren Beispielen und Fällen.

Sie wissen, dass Verwaltung für geregelte und regelmäßige Abläufe sorgt, damit das Arbeitsmaterial da ist, Informationen fließen, Rechnungen geschrieben werden und Gehälter bezahlt werden können. Fachwissen darüber, was Sie zu tun haben, das bringen Sie meist mit. Wir kümmern uns in diesem Seminar darum, WIE Sie das umsetzen.

Kommunikation ist das Rüstzeug am fordernden Arbeitsplatz Verwaltung. Nach oben, nach unten und seitwärts den richtigen Ton treffen, Aufträge klar formulieren, klare Anfragen und Antworten formulieren, das alles ist die Basis für gute Arbeit. Dazu kommen Organisationstalent, Neugier, Kreativität und Flexibilität. Und Spaß an der Arbeit. Im Seminar wird auch Ihre Motivation und Ihre Freude an der Arbeit gestärkt. Der Austausch mit den Fachkolleg/innen ist dabei ein wichtiges Element.

Damit das alles wirksam werden kann, wird in diesem Seminar die Basis gelegt. Was ist gute Kommunikation im Unternehmen? Wie formuliere ich klare Ziele? Wie gehe ich mit meinen Reaktionen auf Situationen um? Wie löse ich Konflikte? Wie plane ich erfolgreiche Gespräche? Was kann ich tun, wenn es mal nicht so rund läuft?
In diesem Sinne: Mach Dich doch mal schlauer – Einsatz kompetent zur Geltung bringen!
Der Schwerpunkt 2021 ist: Motivation – Was motiviert mich? – Wie motiviere ich mich?

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Übungen zur Körpersprache, kreative Medien. Wir gehen von Ihrer Arbeitssituation aus (von Ihren Fallbeispielen) und erarbeiten alltagstaugliche Lösungen für Ihre Praxis.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten
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LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
19. – 21.04.2021

ORT
Katholische Akademie Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 9 99 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten


 
 

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20-2021
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

19. - 22.04.2021, Travemünde-Brodten

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer. Gerade bei psychischer, körperlicher und / oder sexueller Misshandlung können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.

Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegenzubringen. Die Teilnehmer/innen werden befähigt eigene Übertragungseffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften.

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über ihre schwierigen Lebens- und gegebenenfalls Misshandlungssituationen zu sprechen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer solchen Gesprächsführung erprobt.

Arbeitsschwerpunkte:
• Erkennen von Signalen und Symptomen
• Interventionsschritte und multiprofessionelle Zusammenarbeit
• Techniken und Materialien zur Gesprächsführung
• praktische Übungen

METHODIK
Impulse, Übungen, Reflexion

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe
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LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
19. – 22.04.2021

ORT
Theodor-Schwartz-Haus
Ferienzentrum und Seminarhaus
Wedenberg 2-4
23570 Travemünde-Brodten
☎ (04502) 86 22 - 0
www.theodor-schwartz-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
650,- € für Mitglieder
699,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

 
 

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21-2021 | EEV-05
»Navigieren beim Driften« 2021 - Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen

19. - 22.04.2021, Nürnberg

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen.
Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kolleg/innen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.

In der dreiteiligen Seminarreihe bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum zu handeln und das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten.

Mit der Fortbildungsgruppe werden wir einen an Gruppenpädagogik und Systemischer Familienarbeit orientierten Leitungsstil etablieren und vorleben.
Wir arbeiten prozessorientiert und im Dialog mit der Gruppe.

Modul 1: Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (19. – 22.04.2021)
Modul 2: Training und Teambildung – beobachten, einschätzen und handeln (17. – 20.05.2021)
Modul 3: Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (15. – 18.11.2021)

METHODIK
In allen Seminarblöcken können die Teilnehmenden konkrete Anliegen aus ihrer Berufspraxis mit einbringen. Seminararbeit, theoretische Inputs, videounterstützte Übungen, selbstreflektierte Übungen, kollegiale Beratung, Coaching und Fallarbeit

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und
stationären Kinder- und Jugendhilfe
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LEITUNG
Angela von Manteuffel, Betzenstein
Hansjörg Albrecht, Burgthann

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ (0911) 9 38 - 72 46
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. 

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22-2021
FORUM Fünf-Tage-Gruppen & Tagesgruppen: Los! Lösung - Lösung erschaffende Arbeit

Anmeldeschluss ist der 01. Februar 2021, danach auf Anfrage!

21. - 23.04.2021, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

Den Falter zum Forum finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das EREV-Forum verfolgt seit 24 Jahren das Ziel, den Austausch und die Information zum Thema Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen zu unterstützen. Auf Grund der Corona-Pandemie musste das Forum 2020 abgesagt werden und wird mit gleichen Inhalten in diesem Jahr angeboten.
Das diesjährige Forum steht unter dem Motto »Los! Lösung – Lösung erschaffende Arbeit« und bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Den Anfang macht eine Einführung zum »ich schaff‘s!« - Modell nach Ben Furman. Im Anschluss folgen Übungen und Dialogrunden mit direktem Bezug zum Referat und einem abschließenden Austausch.

Der zweite Tag ist – in gewohnter Weise – geprägt von Raum und Zeit, sich mit einem Thema oder einer Methode intensiver und ganz praktisch auseinanderzusetzen.

Themen sind:
• „Zwang‘ts?“ Lösungsorientierte Beratung im Zwangskontext mit Humor & Leichtigkeit
• Resilienz – Der Schlüssel zum Erfolg!
• "Autorität neu denken und gestalten“ - Wie eine wertschätzende Kommunikation gelingen kann
• Wenn Worte allein nicht reichen – Methodische Schatzkiste

Am dritten Tag bieten wir ein Mitmach-Referat zum Thema Körpersprache: Wie können wir mit körpersprachlichen Signalen die Lösungsbereitschaft bei unserem Gegenüber unterstützen? Mit einem Impuls werden wir ins Thema eingeführt und können danach ganz praktisch werden und üben. Lassen Sie sich überraschen und machen Sie mit!
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LEITUNG
Michael Doller, Bremen
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
21. – 23.04.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL 80

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 13.30 Uhr (davor ab 12.15 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 11.30 Uhr (danach gemeinsamer Imbiss)*


* Änderungen vorbehaltenen

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23-2021 | EEV-06
Motivierende Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen

21. - 23.04.2021, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Jugendarbeit sind Sie immer wieder gefordert, Verhaltensänderungen bei Kindern und Jugendlichen zu bewirken. Dabei entsteht schnell ein Spannungsfeld zwischen Erwartung und Widerstand, das kontraproduktiv wirkt.
In diesem Seminar erarbeiten wir Elemente motivierender Gesprächsführung, um das Kind oder die/den Jugendliche/n in genau der Phase des Veränderungsprozesses abzuholen, in der sie/er sich befindet. Dadurch wird die Wirksamkeit der Gespräche erhöht.

Zum Gelingen von motivierender Gesprächsführung behandeln wir gemeinsam
• die akzeptierende Grundhaltung
• das Erkennen von Veränderungsphasen
• die passende Anwendung verschiedener Gesprächstechniken
• den Umgang mit Widerstand

Durch Austausch und praktische Erprobung werden die theoretischen Inhalte und Techniken vertieft und umgesetzt. Durch Feedback werden Sie Ihre Gesprächshaltung und Ihr Gesprächsverhalten reflektieren und erweitern.

METHODIK
Theorie, Lerngespräche, Einzel- und Gruppenarbeit, Üben von Gesprächstechniken anhand jeweils eigener Beispiele aus der Praxis


 
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LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
21. – 23.04.2021

ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ (0931) 38 66 80 - 00
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

 
 

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24-2021
Umgang mit herausfordernden Kindern in Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege - Von der individuellen Verantwortung zur kooperativen Entwicklung

21. - 23.04.2021, Stadland

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF Berlin

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der Umgang mit anvertrauten Kindern im Vorschulalter fordert Betreuungspersonen und Erzieher/innen immer wieder heraus. Eltern geben ihre jungen Kinder vielleicht erstmals in fremde Hände und/oder in größere Gruppen. Zugleich müssen die Kinder mit zunächst fremden Personen zurechtkommen, ohne bereits die Sicherheit zu haben, sich aus der elterlichen Bindung für einen Teil des Tages zu lösen.

Während diese Umbruchphase von den meisten Kindern gut überwunden wird, fällt es aber auch immer einigen besonders schwer. Sie reagieren mit Wut, Rückzug, Trauer und es gelingt einigen nicht, mit anderen Kindern Kontakt aufzubauen oder das Bedürfnis nach dem Lieblingsspielzeug oder der Zuwendung der Betreuungsperson aufschieben zu können.

Wie der Umgang mit besonders schwierig erlebten Kindern gelingen kann, soll Thema dieses Seminares sein. Dabei erörtern wir Aspekte und Auswirkungen des persönlichen Erlebens, Bewertens und der empfundenen Überforderung ebenso, wie Möglichkeiten des kreativen Umgangs mit unangemessenen und besonders herausforderndem Verhalten von Vorschulkindern. Dabei können die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmerinnen zur Sprache kommen  einzelne Fallbeispiele betrachtet werden.

METHODIK
• Klärung der Motive und Zielsetzungen der Teilnehmenden
• Vortrag unter Einbezug der Erfahrungen der Teilnehmenden
• Fallarbeit anhand aktueller Beispiele wie beispielsweise PELZ, Reflecting Team etc.
• Übungen zum szenischen Fallverstehen und zu Aspekten effektiver Kontextgestaltung

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte, die sich von diesem Angebot angesprochen fühlen.
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LEITUNG
Heidjer Schwegmann, Grosefehn

TERMIN
21. – 23.04.2021

ORT
Seminarhotel Kunze-Hof
Deichstraße 16 - 18
26937 Stadland
☎ (04734) 9 28 - 0
www.kunze-hof.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

 
 

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25-2021
»Weniger Tun – mehr Dasein« Körperliche Präsenz in der pädagogischen Arbeit

26. - 28.04.2021, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die körperliche Kompetenz von Pädagogen/innen und Therapeuten/innen ist in ihrer Arbeit ebenso gefordert wie die soziale, emotionale und geistige. Diese Kompetenz ist vor allem in herausfordernden Situationen von Bedeutung und die Brücke, wenn Sprache im Kontakt nicht trägt. Körperliche Präsenz ist ein bewusster Einsatz physischer Fähigkeiten für mehr Orientierung und Sicherheit in der Interaktion. So lässt sich Kontaktarbeit leichter und lebendiger gestalten.
Körperbewusstsein ist die Voraussetzung in Situationen präsent zu sein und sich auch körperlich gezielt zur Verfügung zu stellen, bei gleichzeitiger guter persönlicher Abgrenzung. Dieses Seminar lädt ein eigene körperliche Fähigkeiten zu erforschen und bewusst zu machen, ihre Anwendungsmöglichkeiten für die Arbeit zu erschließen und Techniken zur Erhöhung der körperlichen Kompetenz zu erproben.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
• Präsenzübungen
• Arbeit mit Stand, Atmung und Körperspannung
• gezielter Einsatz und Regulierung von Nähe und Distanz
• eigene körperliche Abgrenzung
• Entwicklung von Ideen zur konkreten Umsetzung
• physische Fähigkeiten einschätzen und entwickeln

METHODIK
Theoretischer Input, Reflexion im Plenum, Kleingruppenarbeit, Präsenzübungen aus der Theaterarbeit, Atem- und Stimmtechnik, Werkstatt und Marktder Fähigkeiten, szenisches Erproben der Wirkungsweise

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus dem pädagogischen, sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeld.
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LEITUNG
Henry Just, Berlin

TERMIN
26. – 28.04.2021

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ (05251) 1 25 - 3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

 
 

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26-2021
Auf Du und Du mit dem Nervenkostüm - Schritte zur gelingenden Selbstregulation

26. - 28.04.2021, Frankfurt am Main

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Was können wir nach aufregenden, belastenden Momenten oder Zeiten tun, um uns zu beruhigen, sodass wir uns erholen und das Erlebte gut verdauen können?
Was braucht es, um gut in Kontakt mit uns selbst und anderen zu sein, was, um gut kommunizieren, klar denken und umsichtig handeln können?

Solange das Nervensystem im Alarmzustand ist, sind Erholung, Verarbeitung oder adäquate Kommunikation nach innen oder außen nicht möglich. Doch wie lassen sich große Anspannung und Aktivierung im Nervensystem regulieren? Was sind die Rahmenbedingungen und die Techniken, um diesen Zustand verlassen zu können?

Dieses Seminar bietet Einblick in das Funktionieren des menschlichen Nervensystems und vermittelt praktische, körperorientierte Methoden, um eigene Spannungszustände (Über- sowie Untererregung) zu beeinflussen. Die Fähigkeit, zwischen nervlicher Aktivität und Inaktivität zu navigieren und das eigene Erregungslevel zu regulieren, ist Voraussetzung, um im Umgang mit anderen ausgleichend wirken zu können. Dabei ist ein Gefühl von Sicherheit die wesentlichste Rahmenbedingung und die Erdung ist eine der wichtigsten Methoden.

Die Teilnehmer/innen
• erhalten grundlegende Informationen zum Aufbau und zur Funktionsweise des Nervensystems, die auf dem aktuellen Forschungsstand beruhen
• erarbeiten individuell, was sie brauchen, um ein Gefühl von Sicherheit zu haben
• lernen das Konzept und die Techniken des Sich-Erdens kennen
• erproben spielerisch die Beeinflussbarkeit des eigenen Nervensystems
• prüfen die Wirksamkeit körperlicher, am Spüren orientierter Zugänge und Methoden
• üben die für sie wirksamsten und praktikabelsten Methoden
• erhalten Informationen zur Bedeutung des Übens und des Wiederholens in der Arbeit mit dem Nervensystem
• tauschen sich über die Erfahrungen aus

METHODIK
Theoretische Inputs, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Körperübungen (leichte Bewegung, sanfte Dehnung, Tönen, Selbstmassage), Imagination

ZIELGRUPPE
Alle, die ihre Fähigkeit zur Selbstregulation verbessern wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung der Methoden mitbringen.
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LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

TERMIN
26. – 28.04.2021

ORT
hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main
☎ (069) 67 06 – 1 00
www.hoffmanns-hoefe.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

 
 

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27-2021 | EEV-07
Konzepte unkonventioneller Motivationsstrategien im Umgang mit »unmotiviertem« Klientel der Jugendhilfe

26. - 28.04.2021, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Manche Klienten halten die Mitarbeitenden in der Erziehungshilfe besonders auf Trapp. Sie strapazieren die Nerven und ärgern die Professionellen und werden von diesen als besonders schwierige Klienten bezeichnet. Dies sind Klienten, die es scheinbar darauf angelegt haben, die Kollegen/innen gedanklich, emotional und ganz praktisch ständig - selbst am Wochenende und in der Freizeit - zu beschäftigen. Sie binden die Aufmerksamkeit vieler Team- und  Supervisionssitzungen und obwohl die Mitarbeitenden viel Kraft und Kompetenz investieren, geht es keinen Schritt voran.
Auch wenn sich diese Klienten häufig durchaus kooperativ und einsichtig zeigen, sie im direkten Kontakt mit Überzeugungskraft und Engagement beteuern, am Weiterkommen interessiert zu sein, kommen sie nicht wirklich voran, arbeiten sie nicht wirklich mit, sind bei Terminen unzuverlässig und zeigen kaum Initiativen in Richtung Ziele der Maßnahme.
In dieser Fortbildung werden einige neuere Strategien vorgestellt, die über die üblichen Motivationsstrategien von Mitarbeitenden - optimistische Voraussagen, ermutigende Erklärungen und Schlussfolgerungen - hinausgehen.

Ziel der Fortbildung ist es, aufgrund der neueren Erkenntnisse über Motivationsprofile zu erarbeiten, was Mitarbeitende tun beziehungsweise unterlassen sollten, wenn sie offensichtlich unmotivierte Klienten „motivieren“ wollen. Ein spannendes Thema.

METHODIK
• Interaktive und praxisorientierte Herangehensweise an das Thema
• Entwicklung einer maximalen proaktiven und selbstverantwortlichen Lernhaltung
• Kurze Impulsreferate; Handouts werden gestellt
• Gruppendynamische (Selbst-) Erfahrungen
• Lernatmosphäre mit Witz und Humor, damit Experimentieren möglich wird
• Grundsätzlicher Ablauf: Grundlagen – Methoden – Übungen – Transfer
• Gruppencoaching nach Balint (systemisch-lösungsorientiert)

ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte in stationären und ambulanten Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, die ihre Fachlichkeit einmal richtig auf den Punkt bringen wollen.
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LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
26. – 28.04.2021

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ (0911) 9 38 - 72 48
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

 
 

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28-2021 | EEV-08
»Einführung in die Traumabezogene Spieltherapie bei Kindern« nach Dorothea Weinberg

26. - 28.04.2021, Augsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei der »Traumabezogenen Spieltherapie« handelt es sich um eine von der Nürnberger Diplom-Psychologin und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin Dorothea Weinberg entwickelte psychotherapeutische Methode zur Behandlung komplexer Traumatisierungen (Trauma-Folgestörungen beispielsweise nach langzeitigen Misshandlungen, emotionalen sexuellen Missbrauchserfahrungen) bei Kindern.

Die Behandlung kann im ambulanten Therapie-Setting angewandt werden, wenn das Kind in einem mittlerweile geschützten und sicheren Umfeld lebt und Menschen um sich hat, die sich für es verantwortlich fühlen, es stabilisieren und während des Therapieprozesses begleiten können.

Die »Traumabezogene Spieltherapie« kann als eine Weiterentwicklung der personzentrierten Spieltherapie (Rogers, Axline u.a.) verstanden werden. Während die Grundvariablen der personzentrierten Psychotherapie (empathisches Verstehen, Verbalisieren inneren Erlebens, bedingungslose Wertschätzung, Echtheit und Kongruenz) auch in diesem Setting die Basis der Arbeit darstellen, erweist sich im Spiel mit traumatisierten Kindern der Einsatz zusätzlicher, gezielter, impliziter und expliziter Interventionen als zieldienlich und hilfreich.

Die Methode ist für Kinder vom etwa dritten Lebensjahr bis ins frühe Jugendlichen-Alter geeignet, einzelne Interventionen lassen sich aber auch gut mit älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie den Bezugspersonen selbst durchführen.

METHODIK
Ziel des Seminars ist es zum einen, traumatheoretisches Wissen bezüglich der Entstehungsbedingungen, des Verlaufs und der Folgen von Traumatisierung von Kindern anschaulich zu vermitteln sowie zum anderen – darauf aufbauend- den Teilnehmer/innen die hilfreichen Interventionen der »Traumabezogenen Spieltherapie« theoretisch und praktisch mithilfe von Videomaterial und praktischen Übungen nahe zu bringen.

ZIELGRUPPE
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut/innen, Heilpädagog/innen mit spieltherapeutischer Vorerfahrung
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LEITUNG
Heidi Zorzi, Regensburg

TERMIN
26. – 28.04.2021

ORT
Haus Sankt Ulrich
Kappelberg 1
86150 Augsburg
☎ (0821) 31 52 – 0
www.haus-st-ulrich.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

 
 

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29-2021 | EEV-09
»Haltung vor Methode« Wertschätzung und Achtsamkeitsansätze in der pädagogischen Arbeit

26. - 28.04.2021, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Berufsrealität in unserem modernen Versorgungssystem benötigt zunehmend Spezialistinnen und Spezialisten, die auf die Kenntnisse ihrer Grundlagenausbildung aufbauen und sich Methoden aneignen, welche individuell auf ihre Zielgruppe und die einzelnen KlientInnen zugeschnitten sind.

Alle Methoden jedoch basieren auf einer wesentlichen Grundlage: Der authentischen pädagogischen Grundhaltung und einer Bewusstheit der eigenen Wertehaltung im Tun. Die Frage nach der beruflichen (professionellen) Grundhaltung beinhaltet unter anderem die bewusste Auseinandersetzung mit den Begriffen Macht und Abhängigkeit, Toleranz, Andersartigkeit, Grenzen und Selbstreflexion.

Darüber hinaus gewinnen Achtsamkeitsansätze in einer Zeit des Funktionierens, Operationalisierens und Evaluierens eine wesentliche Rolle und sind in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit weit mehr als esoterische Verirrungen von (Kuschel-) Pädagogen. Sie führen zurück zur eigenen Person und zur eigenen Persönlichkeit im (professionellen) Erziehungs- und Lernprozess. Sie führt auch zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, zur Entschleunigung, zur Freude am Gelingenden und zu einer notwendigen Gelassenheit im Erziehungsalltag.
Nicht zuletzt führt sie zu einer verbesserten Beziehung zwischen den Akteuren im Erziehungsprozess. Diese Fortbildungsveranstaltung ermöglicht Selbsterfahrung.

Inhalte der Fortbildung sind:
7 Gewissensfragen • berufliches Selbstverständnis • zulässige oder unzulässige Macht – Welche Haltung habe ich? • berufliche Rollenvorgaben und Rollenkonflikte • Welcher Konflikttyp bin ich? • Authentische Emotionalität in der professionellen Erziehungsarbeit- professionell oder Burnoutfalle? • Kommunikation: Bedürfnis und Position; Kontrollierter Dialog; Fragetechniken
• Selbstbeobachtung und Außenwahrnehmung • Achtsamkeit: Selbstmanagement oder Selbstsorge? • Achtsamkeit: Beobachtungsfähigkeit und Sensibilität als Stressprophylaxe und Qualitätskriterium • Fremdbeobachtung und kollegiale (Fall-)Beratung • Ich sehe was, was du nicht siehst: Wirklichkeiten 1. und 2. Ordnung oder das »Reframing« in der praktischen Arbeit.

METHODIK
Die Veranstaltung wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleitete Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Persönlichkeitstests und Achtsamkeits- und Entspannungsübungen wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit sich selbst haben.
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LEITUNG
Raik Lößnitz, Wolfsburg

TERMIN
26. – 28.04.2021

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ (0931) 3 86 44 - 0 00
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

 
 

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30-2021
»Hitzefrei« Über das Älterwerden in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

28. - 30.04.2021, Berlin

Weitere Infos

»Nicht das Älterwerden sollte man fürchten, sondern dass man verlernt Kind zu bleiben«
(Thomas Möginger)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenn wir älter werden im Beruf, dann gilt es die eigenen Grenzen neu auszubalancieren, herauszufinden, was schaffe ich noch, was nicht mehr, was vielleicht ganz anders? Welche neuen Qualitäten kann ich entdecken und einbringen?
Insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellt sich die Frage nach der persönlichen körperlichen Belastbarkeit zunehmend. Was ist zum Beispiel, wenn ich Kleinkinder nicht mehr tragen kann, weil der Rücken das verbietet oder die Pubertätsauseinandersetzungen der zu betreuenden Jugendlichen ausgerechnet in den eigenen hormonellen Wechsel fallen?
Das Älterwerden macht verletzlicher. Wie wirkt sich die Verletzbarkeit aus, wenn wir mit Jugendlichen arbeiten, die stets Grenzen ausloten und ein kraftvolles Gegenüber erwarten?
Wir fragen uns in diesem Seminar, wie es gelingt Abschied zu nehmen von Wunschbildern und Visionen, die nicht mehr zu realisieren sind und ebenso wie es gelingt neue Ressourcen zu entdecken. Dabei schauen wir auch auf die eigenen Bilder und Konzepte vom Altern: Was verbinde ich mit dem Älterwerden in meinem Berufsfeld, welche Vorbilder kenne ich, wie kann ich einen für mich stimmigen Entwurf entwickeln und leben?

METHODIK
Wir arbeiten mit kreativen Methoden, Impulsreferaten, Kleingruppenarbeit, Selbstreflexion, Fallbeispielen und kollegialer Beratung.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeitende aus der Erziehungshilfe, die sich mit diesem Thema beschäftigen möchten.
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LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen
Sandra Anklam, Essen

TERMIN
28. – 30.04.2021

ORT
Hotel Rossi
Lehrter Straße 66
10557 Berlin
☎ (030) 3 30 99 38 00
www.hotel-rossi.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten


 
 

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31-2021
Stigma AD(H)S – eine Herausforderung für Familie, Jugendhilfe und Schule

28. - 30.04.2021, Hildesheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
AD(H)S wird in den Medien nach wie vor kontrovers diskutiert. Das Vorurteil einer Modediagnose macht auch vor der Jugendhilfe nicht halt. Gleichzeitig gibt es kaum ausdifferenzierte Unterstützungsangebote und Methoden in unseren Fürsorgesystemen, die eine professionelle und an den therapeutischen Leitlinien orientierte Hilfe anbieten. Besonders unter Sozialarbeiter/innen und Pädagogen/innen haben sich Haltungen im Umgang mit Klienten/innen gebildet, die für die Betroffenen oftmals irritierend sind.

Neben einem besseren Verständnis des AD(H)S und Fallverstehen geht es zudem um das Kennenlernen praxisorientierter Methoden. Nach einer Einführung in die aktuellen Forschungsergebnisse und Theorien, soll ein Transfer der Erkenntnisse in die eigene Praxis ermöglicht werden. Hierzu werden unter anderem Supervisionen, Kollegiale Beratung zu konkreten Fällen sowie Interventionsalternativen angeboten, vorgestellt und eingeübt.

Die Teilnehmer/innen lernen:
• eine eigene Haltung zu entwickeln (ein systemischer, psychologischer und medizinischer Blick auf das AD(H)S)
• Grundkenntnisse zur Neurodynamik des AD(H)S
• Diagnosekriterien anhand der Kriterienkataloge ICD-10/11 und DSM-5
• eine Exkursion in die Differentialdiagnostik: FADS, Autismus und Trauma im Vergleich zu ADHS kennen
• typische Entwicklungsverläufe und Identitätsentwicklung zu erkennen
• Therapie, Behandlung und Umgang mit der medikamentösen Therapie
• den Zusammenhang zwischen AD(H)S, Inklusion und Recht (§ 35a SGB VIII) kennen
• Möglichkeiten und Grenzen therapeutischer Interventionen und was Alternativen im Umgang mit Betroffenen sein könnten

METHODIK
• Darstellung und Einüben der spezifischen wirksamen Gesprächsführungstechniken (Aktives Zuhören, Gewaltfreie   Kommunikation, explizites Validieren etc.)
• Humor und AD(H)S: Provokative Therapie, Paradoxe Intervention
• Konfliktlösung durch Mediation und Deeskalationstechniken
• Genogramm- und Ressourcenarbeit
• systemisches Coaching des AD(H)S
• Einführung in die neue Autorität nach Haim Omer
• Psychoedukation: was heißt das? (Hilfestellungen im Umgang mit Betroffenen, Kindergarten, Schule, Behörden und  Verwandtschaft)
• Supervision und Kollegiale Beratung

ZIELGRUPPE
Lehrer/innen, Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Gruppen- und Teamleiter/innen von ambulanten teilstationären und stationären Einrichtungen, Erzieher/innen, Schulbegleiter/innen und Fachdienste
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LEITUNG
Giampiero Iampieri, Lehre

TERMIN
28. – 30.04.2021

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ (05121) 3 07 20 - 0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

33-2021
BUNDESFACHTAGUNG »MACHT und VerANTWORTung« in der Kinder- und Jugendhilfe

verschoben auf: 17. – 19.05.2022

04. - 06.05.2021, Bad Kissingen

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Macht und Verantwortung alltäglich, präsent, aber oftmals nicht angesprochen in der Kinder- und Jugendhilfe. Durch das systematische Aufgreifen von Beteiligungsformen gemeinsam mit den jungen Menschen und Eltern wird deutlich, wer welche Macht hat und wie ungleich diese verteilt ist: »Also ich finde, dass es auch so ein bisschen getarnte Demokratie ist, weil wir bekommen das Gefühl, dass wir mitentscheiden dürfen, dürfen wir auch ein bisschen so in den Gruppensitzungen oder so, aber die wichtigen Sachen besprechen die Betreuer im Team.« So die Wahrnehmung vieler jungen Menschen in Einrichtungen der Jugendhilfe.

Bei dem Nachdenken über Macht und Verantwortung geht es auch um die Frage, wie machtvolles pädagogisches Handeln auf die Fähigkeit von jungen Menschen Verantwortung zu übernehmen wirkt- verbunden mit der Frage wer sich wie durchsetzen kann und wer aus welcher Perspektive was wahrnimmt: »Ich bin doch in meiner Arbeit nicht mächtig, es geht doch um den Alltag und die Pädagogik«. Diese widersprüchliche Wahrnehmung von Macht und Ohnmacht in der Kinder- und Jugendhilfe erfordert dringend eine mehrperspektivische Reflektion pädagogischen Handelns, um Selbstwirksamkeitsprozesse zu beflügeln. In dem wir diesen Dialog auf Augenhöhe führen, übernehmen und schulen wir Verantwortung in der Kinder- und Jugendhilfe. Notwendig sind daher der Dialog und die Professionalität sich reflektiert situativ zu entscheiden, um der Verantwortung in der Kinder- und Jugendhilfe gerecht zu werden.

METHODIK
Sie dürfen sich auf Vorträge, Arbeitskreise, eine Lesung, einen Gottesdienst, einen Stadtrundgang durch Bad Kissingen, Tanz sowie auf Mitwirkende wie Prof. Dr. Karin Böllert, Prof. Dr. Menno Baumann, Prof. Dr. Stefan Heilmann sowie den Hochschullehrer des Jahres 2019, Prof. Dr. Gerhard Trabert, freuen
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LEITUNG
EREV-Geschäftsstelle

TERMIN
verschoben auf: 17. – 19.05.2022

ORT
Hotel Frankenland GmbH
Frühlingstrase 11
97688 Bad Kissingen
☎ (0971) 81 - 0
www.hotel-frankenland.de

TEILNAHMEBEITRAG
483,– € für Mitglieder
540,– € für Nichtmitglieder
inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft

TEILNEHMERZAHL
400

FORTBILDUNGSZEITEN
Die Tagungszeiten werden mit dem Bundesfachtagungsprogramm bekanntgegeben.
 
HINWEIS

Wegen der besonderen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ist die geplante Bundesfachtagung 2021 in das Jahr 2022 verschoben.
Bitte beachten Sie den neuen Termin 17. - 19. Mai 2022.
Das gesamte Programm der Bundesfachtagung 2022 steht Ihnen auf unserer Homepage www.erev.de zur Verfügung.

Wird verschoben

34-2021
Umgang mit psychisch kranken Eltern im Kontext der ambulanten und teilstationären Sozialarbeit

10. - 12.05.2021, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In Deutschland wachsen 3,8 Millionen Kinder und Jugendliche mit sucht- und psychisch kranken Eltern auf. Die Krankheit der Eltern hat große Auswirkung auf die Kinder, da die Erziehung durch die Eltern beeinträchtigt wird. Die Kinder müssen unter Umständen viel Verantwortung übernehmen, können das Verhalten der Eltern nicht nachvollziehen, fühlen sich einsam oder machen sich Gedanken darüber, was sie angeblich falsch gemacht haben. Im Laufe der Entwicklung haben sie ein signifikant erhöhtes Risiko, mit Auffälligkeiten zu reagieren oder selbst klinisch relevante psychische Störungen zu entwickeln.

In diesem Seminar wird mit von den Teilnehmenden selbst mitgebrachten Fallbeispielen an tatsächlichen Fällen gearbeitet und alternative Lösungsvorschläge aufgezeigt. Weiterhin werden aktuelle Grundlageninformationen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und der Umgang damit vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars ist die altersgerechte Psychoedukation mit allen beteiligten Familienangehörigen mit altersgerechten Methoden.

Inhalt im Überblick:
• die häufigsten psychischen Erkrankungen im Überblick
• Umgang mit psychischen Erkrankungen
• Auswirkung der Erkrankung auf das restliche Familiensystem – insbesondere auf die Kinder
• Möglichkeiten und Grenzen im ambulanten – teilstationärem Setting
• Altersgerechte Psychoedukation, Techniken zur eigenen Psychohygiene und zur eigenen Abgrenzung, Techniken zur Fallbesprechung

METHODIK
Theoretischer Input, Übungen, Fallbesprechung

ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich mit Schwerpunkt an pädagogische Fachkräfte, die im ambulanten- oder teilstationären Setting mit Kinder und Jugendlichen psychisch kranker Eltern arbeiten
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LEITUNG
Michaela Rohde, Kassel
Timo Ringelberg, Vellmar

TERMIN
10. – 12.05.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Teilnehmenden bringen bitte eigene und anonymisierte Fallbeispiele mit, um dann an diesen in der Gruppe zu arbeiten.

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35-2021
Körpersprache im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern

10. - 12.05.2021, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mehr als achtzig Prozent der Kommunikation verläuft über die Körpersprache.
Kinder, Jugendliche und Eltern analysieren ihre unausgesprochenen Botschaften intuitiv und nutzen ihre Schwächen ebenso sehr aus, wie sie ihre Selbstsicherheit anerkennen.

In der Jugendhilfe können Sie sich den Beruf erleichtern, indem Sie das nonverbale Verhalten der Kinder / Jugendlichen in der Gruppe oder der Eltern im Gespräch analysieren und die eigene Körpersprache zur Unterstützung Ihrer Wirkung aktiv einsetzen. Dies erfordert Kenntnis über die eigene Wirkung und ein Übungsfeld zum Erlernen neuer Verhaltensweisen.

Ich biete Ihnen Übungen zum sicheren Auftreten und zur Erforschung Ihrer eigenen Körpersprache an. Darüber hinaus werden wir Wechselwirkungen erkunden und exemplarische Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden nachstellen. Verschiedene Handlungsmöglichkeiten werden an Hand dieser Fallbeispiele erprobt und trainiert.

Nach dieser Fortbildung
• ist Ihre Wahrnehmung für nonverbale Kommunikation geschärft,
• erkennen Sie, welche nicht sprachlichen Signale zu einem schweren Stand führen,
• haben Sie erprobt, Souveränität und Dominanz auszustrahlen und kennen diesbezüglich Ihre nonverbalen Stärken und Schwächen,
• kennen Sie Merkmale, um Machtstrukturen zu erkennen und zu verändern,
• können Sie durch Einsatz Ihrer Körpersprache Vertrauen fördern.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• die nonverbalen Kanäle
• der kommunikative Status
• der Einfluss des Raumes
• möglicher Umgang mit dominanten und zurückhaltenden Personen

METHODIK
Theoretischer Input, Lerngespräch, Übungen, Fallbearbeitung, Gruppen- und Partneraufgaben

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen, die ihre körpersprachliche Wirkung konstruktiv nutzen möchten
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LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
10. – 12.05.2021

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ (0911) 9 38 - 72 48
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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36-2021 | EEV-11
Abenteuer leiten - Einstieg in die Erlebnispädagogik

10. - 12.05.2021, Furth

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Erlebnispädagogik nutzt den Lebensraum »Gruppe – Natur – Ich«, um Verhaltensdefizite auszugleichen und wichtige Persönlichkeitsmerkmale wie den Umgang mit Risiken oder die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zu fördern. Gerade in der Jugendarbeit erreicht man durch Erlebnis und Reflexion mehr als durch Sanktionen und Regeln. Erlebnispädagogik eignet sich ebenso für verhaltensauffällige, zu resozialisierende Jugendliche wie zur beruflichen Orientierung.

Wie funktionieren Gruppen, welche Rollen und Dynamiken gilt es zu beachten? Als gute Begleiter, Mentor oder Trainer können Sie Übungen, Spiele und kreative Aktivitäten mit Gruppen situativ gestalten. In diesem Seminar entwickeln Sie die notwendige fachliche Basis. Sie lernen Grundlagen der Gruppendynamik, der Kommunikation und eines ganzheitlichen pädagogischen Ansatzes kennen. Sie üben das Anleiten von Übungen und Aktionen sowie die Moderation von Feedback- und Reflexionsrunden und lernen den Ursprung sowie die Handlungsfelder der Erlebnispädagogik kennen. Im Seminar arbeiten Sie an Ihrer Leitungspersönlichkeit und stärken Ihre Handlungssicherheit in erlebnisorientierten Lernfeldern.

Inhalte:
• Grundlagen der Gruppendynamik und Kommunikation
• Werdegang der Erlebnispädagogik und wie dieser unsere Arbeit beeinflusst
• Gestaltung von Übungen, Aktionen und kreativen Aktivitäten in/mit Gruppen
• Moderation von Feedback- und Reflexionsrunden
• Zielgruppenorientierung
• Leitungs- und Führungsverhalten

METHODIK
Vorträge und Präsentationen, Plenum- und Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Reflexion und Feedback

ZIELGRUPPE
Sozialpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Pädagog/innen, Erzieher/innen und Fachpersonal, die Interesse an der Umsetzung selbständiger erlebnispädagogischer Maßnahmen im Handlungsfeld »Soziale Arbeit« oder Schule begleiten, konzipieren und fachlich leiten wollen
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LEITUNG
Patrick Becker, München

TERMIN
10. – 12.05.2021

ORT
Seminar- und Schulungszentrum
Kloster Furth
Am Klosterberg 1
84095 Furth
☎ (08704) 9 28 28 19
www.kloster-furth.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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37-2021
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen Fortbildungsreihe 2021

Start der Reihe verlegt auf September 2021

13. - 15.09.2021, Münster, Hamburg

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich oft ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer. Eine Vielfalt von belastenden Lebenserfahrungen können zu diesem Verhalten geführt haben. Besonders kritisch wird es für die Betroffenen zu sprechen, wenn es ein Schweigegebot gibt, das noch unter Umständen mit einer Bedrohung einhergeht. Je weniger sie sich mitteilen können, desto auffälliger wird oft ihr Verhalten.

Diese dreimodulige Weiterbildung bietet Fachkräften, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über schwierige Lebenssituationen zu sprechen, Möglichkeiten, ihre Professionalität zu erweitern und zu vertiefen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Techniken einer solchen Gesprächsführung erprobt.

Modul 1: Theoretische Grundlagen (13. – 15.09.2021 in Münster)
Modul 2: Erweiterung des Wissens, Übungen (02. – 04.11.2021 in Hamburg)
Modul 3: Vorstellung der Peergroup-Ergebnisse, Reflexion (25. – 27.01.2022 in Münster)

METHODIK
Erkennen von Signalen und Symptomen, Techniken und Materialien zur Gesprächsführung, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der freien und der öffentlichen Jugend- und Erziehungshilfe
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LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

ORT
siehe Falter

TEILNAHMEBEITRAG
1.305,- € für Mitglieder
1.405,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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38-2021 | EEV-12
EINFÜHRUNGSSEMINAR Gelingende und verbindende Kommunikation

10. - 12.05.2021, Würzburg

Weitere Infos

»Es geht nicht darum, nett zu sein, sondern echt« (M. Rosenberg)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dicke Luft im Team .... fruchtlose Elterngespräche, verletzende Worte beim Essen. Welche Alternative gibt es zum leidvollen Erdulden, zum kräftezehrenden Bekämpfen oder zum resignierenden sich Abwenden? Die passenden Worte zu finden, wenn es heikel wird, ist für uns oft eine Herausforderung. Ehrlich auszudrücken, was uns am Herzen liegt, ohne unser Gegenüber vor den Kopf zu stoßen, ist eine Fähigkeit, die wir lernen können.
Wie kommen wir unseren eigenen Anliegen besser auf die Spur? Wie können wir Urteilen oder Vorwürfen anderer so begegnen, dass Respekt und Verbindung erhalten bleiben? Wie gelingt es uns, Kinder im Ausdruck intensiver Gefühle empathisch zu begleiten?

Für alle Beziehungen im beruflichen Alltag (oder in der Familie) kann die Verbindende Kommunikation einen Weg weisen: eine innere Haltung zu erlernen, aus der heraus wir auch in herausfordernden Situationen uns klar ausdrücken können, ohne zu verletzen und die Wertschätzung für einander zu erhalten.
Dabei ist von entscheidender Bedeutung, Kontakt zu unseren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu finden, um uns wirklich klar zu sein, was wir wollen. Dieses Einführungsseminar will die Tür für diesen Weg öffnen.

Verbindende Kommunikation: • beinhaltet die Beteiligung des Klienten und ermöglicht Kommunikation auf Augenhöhe • hilft Fachkräften in der Erziehungshilfe ihren Alltag stressfreier zu gestalten.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung: • lernen die Systematik dieses Kommunikationsmodells kennen und sammeln erste praktische Erfahrungen an konkreten Situationen aus ihrem Arbeitsalltag • bauen ihre Selbstkompetenz, ihr Kooperations- und Konfliktbearbeitungspotenzial weiter aus.

Inhalte dieses Einführungsseminars sind: • Einführung in das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation und das Vier-Schritte-Modell • Unterscheidung von Auslöser und Ursache von Gefühlen • Empathie als Schlüssel zu sich selbst und anderen • Aufrichtigkeit: Mut finden, zu sich selbst zu stehen

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs und Demonstrationen, Einzelarbeit und Üben mit eigenen (Konflikt-)Situationen, meist in Kleingruppen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, die ihre Kommunikations- und Erziehungskompetenz erweitern wollen
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LEITUNG
Antoinette Wibbelink, Haaksbergen/NL
Uta Hohenberger, Stuttgart

TERMIN
10. – 12.05.2021

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ (0931) 3 86 44 - 0 00
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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39-2021
Schwierige Mitarbeiter/innen-Gespräche führen Zweimodulige Reihe

17. - 19.05.2021, Berlin

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF Berlin

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gerade für Mitarbeitende auf Leitungsebene stehen Mitarbeitergespräche auf der Tagesordnung. Neben der Klärung organisatorischer Fragen und dem Lösen von Sachproblemen sind es vor allem die schwierigen oder gar unangenehmen Themen und Gesprächsanlässe, die eine besondere Vorbereitung und entsprechende Gesprächsführungskompetenzen erforderlich machen.

Auch bei schwierigen Situationen und Themen gute und erfolgreiche Mitarbeitergespräche zu führen ist erlernbar. Diese zweiteilige Fortbildung befähigt die Teilnehmer/innen, zwischen unterschiedlichen Gesprächsformen zu differenzieren, sich effektiv auf schwierige Gespräche vorzubereiten und diese, in der für sie angemessenen Form, mit den gewünschten Zielen durchführen zu können.

Die Teilnehmer/innen werden ihren individuellen Stil reflektieren, erkennen und an den jeweiligen Entwicklungsthemen arbeiten. Dazu ist es notwendig, dass die Teilnehmer/innen für dieses Seminar die Bereitschaft mitbringen, sich auf die entsprechende Gruppendynamik einzulassen, um sich im Rahmen realitätsnaher Übungssituationen, mit ihren individuellen Kompetenzen und Blockaden auseinanderzusetzen.

Themen in diesen zwei Seminarmodulen werden sein:
• Die innere Einstellung als Grundlage für erfolgreiche Gespräche
• Der Körper redet mit: Basiswissen der Körpersprache
• Gespräche vorbereiten und strukturieren
• Führungsstile und das individuelle Führungsverständnis
• Persönlichkeitstypologien und Motive in Gesprächen berücksichtigen
• Transaktionsanalyse und Gesprächsverhalten
• Gelingendes Feedback als motivierendes Gespräch
• Konfliktverhalten
• Gesprächsführung über Fragetechniken
• Beurteilungsgespräche
• Gespräche mit unangenehmen Anlässen
• Gespräche mit Mitarbeitenden in schwierigen Lebenssituationen
• Gespräche zu Suchtmittelauffälligkeiten
• Kritikgespräche
• Verhandlungen und Konfliktgespräche
• Abmahnungen in Mitarbeiter/innengesprächen

Modul 1: 17. – 19.05.2021
Modul 2: 20. – 22.09.2021

METHODIK
Impulsreferate, kreative Methodenvorstellung, Austausch in Gruppen, Selbstreflexion

ZIELGRUPPE
Fachkräfte mit Leitungs- und Führungsfunktion auf unterschiedlichen Ebenen
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LEITUNG
Raik Lößnitz, Wolfsburg

ORT
Hotel Rossi
Lehrter Straße 66
10557 Berlin
☎ (030) 3 30 99 38 00
www. hotel-rossi.de

TEILNAHMEBEITRAG
862,- € für Mitglieder
932,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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40-2021
Einführung in systemische Methoden und systemisches Arbeiten mit Eltern, Jugendlichen und Kindern in der Jugendhilfe - Systemische Einblicke und Lösungen

17. - 19.05.2021, Hildesheim

Weitere Infos

»Störungen im System verlangen nach Veränderungen« (Matthias Varga von Kibéd)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Kindern im Jugendhilfebereich erfordert vielseitige Kompetenzen in der Kooperation mit den Familien und Helfersystemen. Im komplexen Arbeitsalltag werden soziale Fachkräfte immer häufiger mit der Sichtweise des systemischen Denkens und Handelns konfrontiert. Diese Sicht hilft Systeme klarer zu erkennen, mit ihnen ganzheitlich und systemisch arbeiten zu können.

Lernziele des Seminars sind: die Grundlagen der systemischen Familientherapie und Arbeit kennenzulernen, Kommunikations- und Beziehungsprozesse ganzheitlich zu erfassen und mit diesem Blick Verhaltensauffälligkeiten und Familienbeziehungen neu zu begreifen, zu ordnen und in die Arbeit positiv umsetzen zu können. Systemische Methoden und Haltungen im (Zwangs-) Kontext »Jugend- und Familienhilfe« werden vorgestellt, die einen konstruktiven Zugang zu Problemen ermöglichen und somit die Suche nach Lösungen erleichtern.

Anhand von Theorie und Praxis werden vielfältige Methoden der systemischen Arbeit und Haltung vorgestellt und erprobt: beispielsweise Systemtheorie, Genogrammarbeit, systemisches Menschenbild und dessen Haltung, Dynamik von (Zwangs-) Kontexten, systemische und zirkuläre Fragetechnik, Auftragsklärung, Zielformulierung, Entwicklung von Interventions- und Handlungsschritten, Vernetzung.

METHODIK
Einführung in die Systemtheorie und Entwicklung, Kurzreferate zu den einzelnen Schwerpunkten, Übungen in Klein- und Großgruppen, systemische Geschichten und Entspannungsreisen, Reflexion und kollegialer Austausch. Es ist möglich aus eigener Praxis Fragen und Fallbeispiele zu reflektieren

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte mit wenig Erfahrung in systemischer Arbeit
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LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

TERMIN
17. – 19.05.2021

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ (05121) 3 07 20 - 0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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41-2021 | EEV-13
»Das geht doch gar nicht - oder etwa doch?« Systemisch-konfrontative Arbeit mit herausfordernder Klientel

17. - 19.05.2021, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Andreas Hoenig und Rainer Orban präsentieren in diesem für Kolleg/innen aus Jugendhilfe und Schule konzipierten Workshop die enormen Möglichkeiten der Arbeit mit gewaltbereiter Klientel, die aus einer Zusammenführung von systemischen und konfrontativen Ansätzen erwachsen. Sie bieten dabei einen anregenden und ermutigenden Mix aus kleinen Blöcken praxisrelevanter Theorie und zahlreichen Übungen und entwickeln mit ihnen zusammen neue Methoden und Strategien für ihre tägliche Arbeit.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• erlangen Handlungssicherheit in der Arbeit mit gewaltbereiter Klientel
• erarbeiten sich Möglichkeiten der Kooperation und Unterstützung mit Kolleg/innen
• lernen differenzierte Interventionsmöglichkeiten und gangbare Wege kennen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Grundlagen einer systemischen und konfrontativen Arbeit
• Darstellung wesentlicher Zugangswege zu herausfordernden Jugendlichen und deren Umfeld
• Vermittlung systemisch lösungsfokussierter und konfrontativer Methoden
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Schule sowie Jugendhilfe und Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern
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LEITUNG
Andreas Hoenig, Osnabrück
Rainer Orban, Osnabrück

TERMIN
17. – 19.05.2021

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ (0931) 3 86 44 - 0 00
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder, 
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

Anmelden

42-2021
Kinder, Jugendliche und Familien spielend unterstützen - Psychodrama für die Kinder- und Jugendhilfe Grundkurs in vier Modulen

17. - 19.05.2021, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Aktionsmethoden des Psychodramas, dieser »ersten systemischen Theorie«, sind die geheimen Zutaten erfolgreicher Arbeit mit Einzelnen und Gruppen, zur Verbesserung des Selbstwerterlebens sowie der Spontaneität und der Entdeckerlust von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Doppeln, Spiegeln, Rollenübernahme und Rollentausch beziehen sich auf die Entwicklungsstufen, die alle Menschen im Laufe ihres Heranwachsens durchlaufen. Sie anzuwenden ist leicht, macht Spaß und schafft Gemeinschaftsgefühl bei den Kindern, Jugendlichen und Familien sowie den Fachkräften.

Mit all seinen Formen dessen, was heute als sogenannte Aufstellungsarbeit bekannt ist (»Soziometrie«, »soziales Atom« u.a.), schafft das Psychodrama leichte Zugänge zu den Tiefenstrukturen von Gruppen, ermöglicht das so wichtige Sich-Zeigen und Gesehen-Werden und schafft Möglichkeiten für das Erleben von Zugehörigkeit, Akzeptanz und gegenseitiger Unterstützung.

Im Als-Ob der psychodramatischen Szenen öffnen sich experimentelle Zugänge zur Welt, es wächst das Zutrauen, neue Wege und eigene Lösungen zu kreieren und auszuprobieren ("Soziodrama"). Playback- und Forum-Theater sind Weiterentwicklungen, die weltweit in der Team- und Organisationsentwicklung sowie auch in vielerlei Kompetenztrainings eingesetzt werden.

Die Zielsetzung des Kurses liegt in der Erweiterung des Rollenspektrums der Fachkräfte, mit deren Hilfe sie ihr Einfühlungsvermögen, ihre Empathie und ihre erzieherischen und beraterischen Handlungsspielräume trainieren und damit ihre Zugänge auch zu schwer erreichbaren oder eingeschränkten Kindern, Jugendlichen und Familien weiterentwickeln (Inklusions- und Diversitätsorientierung).

Modul 1: Einführung in die Grundelemente und -methoden des Psychodramas, bezogen auf das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe (17. - 19.05.2021)
Modul 2: Schwerpunkt: Arbeit mit dem spezifischen Gruppenkontext in der Kinder- und Jugendhilfe, (Herkunfts-) Familien als spezielle Gruppen (16. – 18.06.2021)
Modul 3: Szenische und soziometrische Anwendungen im Alltag der Kinderund Jugendhilfe (13. – 15.09.2021)
Modul 4: Weiterführendes Training zur Erweiterung des berufsfeldbezogenen Rollen- und Handlungsspektrums (29.11. – 01.12.2021)

METHODIK
Ganz viele Mitmach- und Ausprobierübungen, Training differenzierter Feedbacks und Prozessreflektion als Arbeitsmethoden, szenisches /«theatrales« und erfahrungsbasiertes Arbeiten mit dem aus den Hilfekontexten mitgebrachten Material (inklusive supervisorischer Anteile), Kleingruppenarbeit, Theorie- Inputs. Schriftliche Reflektionen von Modul zu Modul unterstützen und verstetigen den Lernerfolg

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus ambulanten, teilstationären und stationären Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, die an selbsterfahrungsbasierten Lernformen Freude haben _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Manfred Jannicke, Berlin
Liliana Szczyglowski, Hannover

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ (0511) 53 53 - 3 11
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.724,- € für Mitglieder
1.864,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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43-2021
»Was zehrt, was nährt?« – Ein Stärkungsseminar für Frauen aus sozialen Berufen in der Lebensmitte

17. - 19.05.2021, Ammersbek

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF Berlin

INHALT UND ZIELSETZUNG
Häufig stecken Frauen in dieser Phase in einer »Sandwichposition«. Sie kümmern sich um die nächstfolgende Generation und aber auch häufig um die alternden Eltern. Dazu kommt ein herausfordernder Beruf, in dem Empathie, Konflikt und Kommunikationsfähigkeit Grundlage des Handelns sind.

Dieser anspruchsvollen Lebensphase widmen wir ein Seminar, in dem wir uns intensiv an drei Tagen mit unseren Kraftquellen und Ressourcen beschäftigen. Wir werden in einem geschützten Seminarrahmen auch unsere »Energieräuber« kennenlernen und Ideen sammeln, wie wir ihnen begegnen können. Wir werden neue Handlungsmöglichkeiten (er)finden, um den komplexen Alltag zu bewältigen. Wir werden prozessorientiert arbeiten und machen uns dabei immer wieder die Erkenntnis der WHO zunutze, dass kreative Tätigkeiten sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Wir lassen uns von der Natur und der Umgebung der Seminarstätte unterstützen.

METHODIK
Inputreferate, Selbstreflexion, kollegialer Austausch, kreative Methoden (schreiben, malen, spielen, tanzen), Entspannungs-und Achtsamkeitsübungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Frauen, die sich in dieser Phase befinden und sich gern einmal an drei Tagen mit Kraftquellen und Ressourcen beschäftigen möchten. Die Bereitschaft zur Selbstreflexion und kollegialen Austausch zu eigenen Themen wird vorausgesetzt!
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LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen

TERMIN
17. – 19.05.2021

ORT
Haus am Schüberg
Wulfsdorfer Weg 33
22949 Ammersbek
☎ (040) 6 05 00 20
www.haus-am-schueberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Bequeme Kleidung, Schreib- und Malwerkzeuge bitte mitbringen.

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45-2021
Herausfordernde Familien spielend (leicht) coachen - Fortbildungsreihe zum Eltern- und Familiencoach / zur erfahrungsorientierten systemischen Familienberatung (ESFB®)

18. - 21.05.2021, Münster

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Ausbildung zum Eltern- und Familiencoach (ESFB®) richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe, die Familiensysteme begleiten.

In den drei Modulen werden die Grundlagen der ESFB®-Methode vermittelt, die Anwendung in der Praxis reflektiert und die Auswertung der Durchführungen mit den Familienmitgliedern kontinuierlich weiterentwickelt.

Die erfahrungsorientierte systemische Familienberatung ist eine niederschwellige Beratungsmethode, die elterliche oder kindliche Interaktionskompetenzen fördert, familiäre Prozesse unter Berücksichtigung der Kommunikation, Kooperation, Beziehungsgestaltung oder Familienstruktur deutlich macht und Entwicklungsprozesse der Familie unterstützt.

Das Kernstück der ESFB®-Methode ist das Lösen einer gruppendynamischen Aufgabe. Der Prozess wird gefilmt und den Familienmitgliedern anschließend in einem Auswertungsgespräch in Form von Hypothesen zur Verfügung gestellt, die sich am Bedarf der Familien orientieren. Gemeinsam werden konkrete Handlungsschritte für den Alltag der Familie erarbeitet.

Die Aufgabenstellung, Regeln und Rahmenbedingungen der Aufgaben richten sich nach den familiären Gegebenheiten. Bei der Aufgabenstellung und der Auswertung können entsprechend der Zielsetzung alle oder einzelne Familienmitglieder beteiligt werden.

In der Fortbildungsreihe werden an konkreten Fallbeispielen der Teilnehmer/innen handlungsorientiert Coachingansätze erarbeitet, die unmittelbar in der Praxis angewendet werden.

Den Abschluss bildet das Zertifikat zum »Eltern- und Familiencoach (ESFB®)«.

Modul 1: Grundlagenseminar zur erfahrungsorientierten systemischen Familienberatung (ESFB®) (18. – 21.05.2021)
Modul 2: Praxisreflexion, Auswertungsleitfaden, Supervision (14. – 17.09.2021)
Modul 3: ESFB®-Grundlagenkonzeption, Implementierungsmöglichkeiten, Supervision, Abschluss (24. – 26.11.2021)

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, kollegialer Erfahrungsaustausch, Tools des erfahrungsorientierten Lernens, nonverbale Reflexionsmethoden, Kleingruppenarbeit. In der Fortbildungsreihe werden mehr als 30 erfahrungsorientierte Aufgabenstellungen vorgestellt, die unterschiedlichen Familiensituationen angepasst werden können

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen, die in ambulanten, teilstationären und stationären Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind
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LEITUNG
Jörg Finkbeiner, Moers

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ (0251) 98 18 - 0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.493,- € für Mitglieder
1.593,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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46-2021 | EEV-15
»Psychotherapie? Nein danke!« - Systemisches Arbeiten mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern

19. - 21.05.2021, Augsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe treffen wir häufig auf psychisch kranke Eltern. Hier wird oftmals der Ruf nach einer Psychotherapie laut. In vielen Fällen wird diese aber nicht angenommen oder reicht nicht aus. Auch die Partner/innen und Kinder der Betroffenen brauchen oft Unterstützung, um die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen. In diesem Seminar werden Sie verschiedene Auswirkungen psychischer Krankheiten und Unterstützungsmöglichkeiten von Familien mit psychisch kranken Eltern kennenlernen. Dabei beschäftigen Sie sich mit verschiedenen Interventionsmöglichkeiten, die auch ohne eine Psychotherapie wirksam werden können.

Inhalte und Methoden:
Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen • Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie • systemische Sicht auf »psychische Krankheit« • Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten • Kinder und Partner/innen als betroffene Angehörige, Leidtragende oder Unterstützer • Reflexion eigenen Handelns

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis • lernen verschiedenen Auswirkungen einer psychischen Erkrankung der Eltern kennen • lernen wie man lösungsorientiert mit psychisch kranken Eltern arbeitet • lernen unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder kennen • entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen • Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie • Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern • Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten • Fälle aus Ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Fortbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Jugendhilfe
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LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
19. – 21.05.2021

ORT
Haus Sankt Ulrich
Kappelberg 1
86150 Augsburg
☎ (0821) 31 52 – 0
www.haus-st-ulrich.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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47-2021 | EEV-16
Medienberater/in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe - Zweimoduliger Zertifikatskurs

19. - 21.05.2021, Würzburg

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Pädagogische Fachkräfte in den Kinder-, Jugend- und Familienhilfen sind immer häufiger mit medienbezogenen Problemlagen konfrontiert. Längst nutzen nicht nur Jugendliche, sondern bereits Kinder die neuen Möglichkeiten zum Selbstausdruck und Austausch mit anderen, zur Information und Orientierung, Unterhaltung und Entspannung. Sie etablieren dabei nicht nur neue Formen einer aktiven Teilhabe, sondern auch riskante Umgangsweisen, die frühzeitig einer angemessenen pädagogischen Begleitung bedürfen. Der Zertifikatskurs »Medienberater/in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe« gibt fundiert Einblick in die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen, vertieft die aktuellen Chancen und erweiterten Risiken für die Entwicklung junger Menschen und führt praxisnah in Konzepte und Materialien ein, mit denen die Fachkräfte ihr Handeln auf "feste Füße" stellen können.

Zentrale Fortbildungsinhalte sind:
• verändertes Heranwachsen mit digitalen Medien: Befunde zum Medienumgang von Kindern und Jugendlichen und Einflüsse auf die Entwicklung
• neue Chancen und erweiterte Risikolagen: Formen aktiver Teilhabe und inhalts-, konsum-, kommunikations- und verhaltensbezogene Entwicklungsrisiken
• Gesetzliche Regelungen als Rahmung: Rechte von Heranwachsenden und medienbezogene Bestimmungen zu deren Schutz und Förderung
• Konzepte und Materialien: Möglichkeiten einer angemessenen medienpädagogischen und medienerzieherischen Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien

Modul 1: Heranwachsen mit digitalen Medien als Herausforderung für die Hilfen (19. -21.05.2021)
Modul 2: Konzepte und Materialien für die pädagogische Praxis (22. – 24.09.2021)

METHODIK
Fachinput, Erfahrungsaustausch von Fachkräften, Aneignung der Möglichkeiten einer angemessenen medienpädagogischen/ -erzieherischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen, Auseinandersetzung mit Materialien für die Praxis, konzeptionelle Arbeit für die eigene Einrichtung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Jugendhilfe, die ihr Wissen über den Medienumgang der ihnen anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Familien erweitern möchten, um dazu eine angemessene professionelle Begleitung anzubieten.
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LEITUNG
Prof. Dr. Daniel Hajok, Berlin

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ (0931) 38 64 40 00
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
870,- € für Mitglieder
940,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für beide Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 13.30 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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48-2021
»Bleib cool, Junge!« Gewaltpräventionskurse in der Arbeit mit Jungen

19. - 21.05.2021, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Schimpfwörter fliegen, Fäuste manchmal auch - warum kann man Konflikte nicht anders lösen, fragt man sich oft als Erwachsener? Jungen fehlt zuweilen das „Handwerkszeug“, wie man einen drohenden Konflikt schon vorausahnen, erkennen oder eventuell auch ganz vermeiden kann. Eine unbestritten sinnvolle Methode ist es, Gewaltpräventionskurse anzubieten.

In dieser Fortbildung geht es darum, ein Gewaltpräventionskonzept für Jungen kennenzulernen. Nach diesem Konzept bekommen Jungen anhand von gestellten Alltagssituationen Verhaltensstrategien zur bewussten Konfliktvermeidung vermittelt.

Ziel dieser Fortbildung ist es, das vorgestellte Konzept aktiv kennenzulernen, um es auf die eigene Zielgruppe übertragen zu können.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Regelwerk und Rahmenbedingungen eines Projektes
• Schwerpunkte des Konzeptes
• sich selbst und andere im Konflikt wahrnehmen
• Vermeidung der Opferrolle
• Selbstbehauptung
• mögliche Konfliktvermeidung
• verbale und nonverbale Provokation
• Gefühle analysieren
• Distanzzonen verinnerlichen und
• Ignorieren üben

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
vervielfältigen fachliches Wissen zur Konfliktvermeidung • betrachten Konfliktverhalten aus der Sicht von Jungen • lernen, eine empathische Haltung einzunehmen • reflektieren die eigene Rolle und • werden angeleitet, die Inhalte eines Gewaltpräventionsprojektes in ihre Arbeit zu transferieren

METHODIK
Die Teilnehmer/innen wechseln immer wieder die Perspektive, um dem Konzept aktiv aus der Sicht von Jungen zu begegnen. Dabei nehmen sie sowohl „Täter“- als auch „Opfer“-rollen ein. Theoretische Inputs runden die Veranstaltung ab

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Jungen arbeiten.
Andere Interessierte sind herzlich willkommen
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LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
19. – 21.05.2021

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 9 99 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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49-2021
Einführung in das lösungsorientierte Arbeiten als Handlungskonzept in der Jugendhilfe

19. - 21.05.2021, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Lösungsorientierung ist ein systematischer Weg wahrgenommene Probleme in Ziele zu »verwandeln« und die Energie darauf zu richten, diese Ziele für eine bessere Zukunft auch zu erreichen. Lösungsorientierung ist insofern anders, weil sie den Blick hauptsächlich darauf richtet, was funktioniert, anstatt darauf, was nicht funktioniert. Die Betonung liegt dabei auf der Zukunft anstatt auf der Vergangenheit, auf Ressourcen, Erfolg und positive Entwicklung anstatt auf Versagen.

Der lösungsorientierte Ansatz in der Jugendhilfe hat seine Wurzeln im Konzept der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie (vgl. Psychotherapeuten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg) und wurde von den Pädagogen Marianne und Kaspar Baeschlin als Handlungsansatz in einer stationären Jugendhilfe in der Schweiz entwickelt.

Inhalte der Fortbildung sind:
• Kernaussagen zum lösungsorientierten Arbeiten
• Vorstellung der sieben Grundannahmen
• Strukturelemente zum lösungsorientierten Arbeiten
• kooperative Beziehungen gestalten
• Kennenlernen der Methoden und Techniken des lösungsorientierten Arbeitens

Das Handlungskonzept ist in zahlreichen Einrichtungen der Jugendhilfepraxis erprobt. Die Stiftung Beiserhaus befindet sich in einem mehrjährigen Prozess der Integration zum lösungsorientierten Arbeiten, in den alle Mitarbeitende mit einbezogen sind. Veränderungen und Auswirkungen in der Arbeit werden dargestellt.

METHODIK
Inputs zur Vermittlung des Handlungskonzeptes, Kleingruppenarbeit, Rollenübungen zur praktischen Erprobung. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen wird angestrebt, Impulse für die praktische Arbeit mitzunehmen beziehungsweise mitzugeben. Gemeinsames Lernen durch kollegialen Austausch, indem eigene Erfahrungen und berufliche Fragestellungen in wertschätzender Arbeitsatmosphäre eingebracht werden, ist ausdrücklich erwünscht

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendhilfe
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LEITUNG
Harald Recke, Knüllwald-Rengshausen

TERMIN
19. – 21.05.2021

ORT
Bildungs- und Tagungshaus
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ (05251) 12 14 10
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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50-2021
»Einfach mal sich bilden gehen« - Aufbauseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe - Atelier für Verwaltungskünstler

19. - 21.05.2021, Würzburg

Weitere Infos

Dies ist das zweite Seminar der modular aufgebauten EREV-Reihe für Verwaltungskräfte. In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen / Aufbau / Intervision) gefördert und entwickelt. Wir arbeiten im zweiten Seminar auf der Basis des Grundlagenseminars oder fundierter Kenntnisse in Kommunikation, Zielarbeit und Konfliktlösung. Sie verfeinern Ihre Kenntnisse und setzen sie zunehmend selbstständig ein.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wir arbeiten mit Ihren Fallbeispielen. Wir vertiefen Ihre Kompetenz aus dem Grundlagenseminar (oder vergleichbarer Kenntnisse). Ihre persönlichen Strategien der Kommunikation nehmen Sie genau unter die Lupe. Sie erarbeiten sich vertiefte Strategien zur Zielerreichung und üben sie ein. Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire für alltägliche und schwierigere Situationen. Gewohnheiten kommen auf den Prüfstand und Sie wenden Kenntnisse aus den Bereichen Rhetorik und Arbeitsgestaltung an. Sie arbeiten in diesem Seminar verstärkt selbstständig.

Bei diesem jährlich stattfindenden Termin für engagierte Verwaltungskräfte stehen die persönlichen Arbeitsabläufe in Einrichtungen auf dem Prüfstand: Wie können wir die Dinge eventuell auch anders lösen? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn wir uns schon verändern müssen, dann greifen wir ganz ökonomisch zu Lösungen, die bei (vermeintlich) ähnlichen Situationen schon mal geholfen haben; hilft das nicht, greifen wir zu Lösungen, die überhaupt irgendwann mal geholfen haben.

Stattdessen kümmern Sie sich jetzt um neue Ansätze. Wo stehe ich mir im Weg und was kann ich daran ändern?

Die lösungsorientierte Arbeit kann, je nach Gruppeninteresse, ergänzt werden durch Aspekte der Prozessanalyse und gesundheitsfördernder Arbeitsgestaltung. Rhetorikübungen zum Aufwärmen üben den eigenen Auftritt.

Alles dreht sich um die Praxis und darum, gemeinsam umsetzbare Lösungen für Ihre Fragen in Ihren Einrichtungen zu entwickeln.
Pädagogen nennen es Supervision und Psychohygiene, wir nennen es Atelier und Austausch.
Hier kommen wir auf den Punkt – oder eben »Einfach mal sich bilden gehen«!

Der Schwerpunkt 2021 ist: Motivation – Was motiviert mich? – Wie motiviere ich mich?

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten, die am Grundlagenseminar teilgenommen haben
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LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
19. – 21.05.2021

ORT
Exerzitienhaus der Diözese Würzburg
Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ (0931) 38 66 80 00
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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51-2021
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen GRUNDLAGENSEMINAR

25. - 28.05.2021, Travemünde-Brodten

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage für Professionelle im Vorfeld der aktiven Arbeit erforderlich, um das Verhalten von Missbrauchsopfern und auch Täter/innen besser einzuordnen und zu verstehen.

Eine möglichst gute Kooperation aller Verantwortlichen kann helfen schnell und wirksam zu reagieren. Voraussetzung dazu ist ein gemeinsames Fachwissen.

Kinder und Jugendliche, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, unterliegen meistens der Geheimhaltungspflicht, die mit Stress, Hilflosigkeit und Ohnmacht einhergeht. Sie zeigen häufig spezifische Signale, die sich zu Symptombildungen ausweiten können.

Diese Signale und Symptome zu verstehen setzt voraus, dass Professionelle Kenntnisse über die Missbrauchsdynamik und die Vorgehensweise der Täter und Täterinnen haben. Auch sollten sie über ein juristisches Grundwissen zum Thema verfügen.

Themenschwerpunkte
• Einführung in die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs
• Jungen als Opfer – Mädchen als Opfer
• Die Auswirkungen des sexuellen Missbrauchs auf die Opfer
• Intervention bei einem vagen Verdacht
• Intervention nach Aussage eines Opfers
• Intervention bei sexuellem Missbrauch durch Jugendliche in Einrichtungen der Jugendhilfe
• Loyalitätskonflikte und ambivalentes Verhalten der Opfer
• Notwendigkeit der multiprofessionellen Zusammenarbeit

Die Tatdynamik – der Missbrauchszyklus:
• Von der ersten Phantasie über die Planung des Missbrauchs bis zur Tat
• Frauen als Missbraucherinnen
• Verleugnung und Hintergründe der Verleugnung
• Prävention in Institutionen

METHODIK
Referate, Kleingruppenarbeit, Fallarbeit. Es besteht die Möglichkeit, anonymisierte Fälle einzubringen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe
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LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
25. – 28.05.2021

ORT
Theodor-Schwartz-Haus
Ferienzentrum und Seminarhaus
Wedenberg 2-4
23570 Travemünde-Brodten
☎ (04502) 8 62 20
www.theodor-schwartz-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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52-2021
»Mehr als Reden!« Pädagogische Arbeit mit Impacts

07. - 09.06.2021, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wie häufig erleben wir, dass unsere Worte und verbalen Überzeugungsversuche ins Leere laufen? Impacts sind eine Art dargestellter Metaphern, mit denen verschiedene Sinne, Körperwahrnehmungen und Emotionen angesprochen werden und die langes Reden überflüssig machen. Sie ermöglichen vielen Menschen ein schnelleres Erfassen von Vorgängen und Zusammenhängen sowie ein besseres Erinnern an das Erkannte. Die Methode kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen angewandt werden. Allerdings dürfen Impacts nur auf der Grundlage einer verstehenden, wertschätzenden Haltung und mit dem Ziel, den betreffenden Menschen in seiner individuellen Entwicklung zu unterstützen, eingesetzt werden. Eine solche Haltung wird in der Fortbildung vorausgesetzt. Davon ausgehend werden wir eine Reihe von Impacts für verschiedene Themen wie zum Beispiel Selbstvertrauen, Sorgen und Ängste, Aggressionen, Ambivalenzen, Sozialverhalten, Beziehungsproblemen und anderes mehr kennenlernen und üben. Außerdem werden wir Impacts anwenden, um unsere Klienten und unsere Arbeit besser verstehen zu können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• kennen verschiedene darstellende Metaphern (Impacts) zu verschiedenen Themengebieten
• können diese Impacts selbstständig anwenden
• verstehen und akzeptieren die Wichtigkeit einer annehmenden wertschätzenden und unterstützenden Haltung den Klienten gegenüber als Grundlage der Anwendung von Impacts

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• das Kennenlernen von Impacts,
• das Üben der Anwendung von Impacts,
• das Trainieren der entsprechenden Haltung,
• die Auswahl von Impacts anhand von Fallbeispielen

METHODIK
Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Impacts« intensiv beschäftigen möchten
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LEITUNG
Monika Sausen, Sinzig

TERMIN
07. – 09.06.2021

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 9 99 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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53-2021
ZuPe 2.0 – Fortbildungsreihe für zukünftige Führungskräfte

07. - 09.06.2021, Frankfurt

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Professionelles Führen und Leiten in Erziehungshilfeeinrichtung lebt durch das professionelle Verständnis der Führungskraft und benötigt spezielle Fähigkeiten und Kompetenzen. Eine erfolgreiche Führungspraxis zeigt sich durch persönliche, fachliche und soziale Qualifikationen besonders in dem Bereich strategischer Personalentwicklung, da dieser Fokus den Blick für das »große Ganze« öffnen kann.

Die angebotene Fortbildungsreihe richtet sich an Gruppen-, Team-, Bereichs- und Geschäftsbereichsleiter/innen, die erfolgreich eine Basisqualifikation in »Führen und Leiten« abgeschlossen haben und sich nun für eine erfolgreiche Leitungstätigkeit weiterqualifizieren wollen.

Das Fortbildungsdesign umfasst zwei Module á drei Seminartage und ein Abschlussmodul á vier Seminartage, in denen die Grundlagen strategischer Personalentwicklung im Arbeitsfeld der Erziehungshilfen erarbeitet werden.

Übersicht der Module
Modul 1: Einführung in die Grundlagen der strategischen Personalentwicklung (07. – 09.06.2021)
Modul 2: Instrumente zum Personalmanagement und der Organisationsdiagnostik (13. – 15.09.2021)
Modul 3: Anwendung von Steuerungsmodellen in einer lernenden Organisation und Einrichtungsattraktivität und Orientierung an den Mitarbeitenden (29.11. – 02.12.2021)

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Einzel- und Gruppenarbeit, kollegialer Erfahrungsaustausch. Um einen erfolgreichen Lehr-Lerntransfer der Fortbildungsreihe in die Praxis zu gewährleisten, verpflichten sich alle Teilnehmende ein Projekt aus dem Themenfeld »strategische Personalentwicklung« in ihrer Einrichtung zu implementieren. Zu Beginn der Fortbildung erhalten alle Teilnehmenden eine Liste möglicher Projektthemen, aus denen ein Projekt ausgewählt und durchgeführt werden muss. Im Rahmen des dritten Moduls werden die durchgeführten Projekte vorgestellt.

ZIELGRUPPE
Gruppen-, Team-, Bereichs- und Geschäftsbereichsleiter/innen
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LEITUNG
Marco Schewe, Marburg

ORT
DAS SPENERHAUS
Hotel und Tagungszentrum am Dominikanerkloster
Dominikanergasse 5
60311 Frankfurt am Main
☎ (069) 21 65 14 10
www.spenerhaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.500,- € für Mitglieder
1.650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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55-2021 | EEV-17
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe 2021 – 2022

09. - 11.06.2021, Würzburg und neu: Erfurt

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte Erzieher/innen, Sozialpädagog/innen) greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.

Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.

Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

Dazu wollen der eev Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2021 bis 2022 einen wichtigen Beitrag leisten. Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt.

Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein.

Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:
Modul 1: Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (09. – 11.06.2021, Würzburg)
Modul 2: Hilfeprozess planen und gestalten (neu: 29.09.-01.10.21, Erfurt)
Modul 3: Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (08. – 10.11.2021, Würzburg)
Modul 4: Krisenkompetenz und Deeskalation (09. – 11.02.2022, Würzburg)
Modul 5: Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (02. – 04.05.2022, Würzburg)

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
verschiedene Referenten (siehe Falter)

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ (0931) 3 86 44 - 0 00
www.burkardushaus.de

und Mod. 2 im

Bildungshaus Sankt Ursula
Trommsdorfferstraße 29
99084 Erfurt
☎ (0361) 60114 - 0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle fünf Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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56-2021
Ursachen und Hintergrundwissen zu migrantischen Konflikten in Jugendhilfesettings - Präventive Deeskalationsstrategien

09. - 11.06.2021, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mitunter kommt es in der interkulturellen Sozialen Arbeit leider immer wieder zu Konflikten mit Klienten und Ratsuchenden. Dabei ist es unbedeutsam, ob Sie als Fachkraft in einer Beratungsstelle, in einem ambulanten Angebot der Jugendhilfe oder in einer Wohngruppe arbeiten.

Gerade im interkulturellen Kontext versagen oftmals die in der Ausbildung erlernten Deeskalationsstrategien. Dies hat zum einen den Grund, dass oftmals Sprachbarrieren vorhanden sind, zum anderen aber eben auch, dass die Eskalationsspiralen im interkulturellen Setting oftmals verschieden verlaufen.

Hinzu kommen neben den ohnehin vorhandenen und bekannten Stressoren noch diverse Verschlimmerungsfaktoren wie etwa ein unsicherer Aufenthalt, kulturelle Spannungen und oftmals Unklarheiten bezüglich der eigenen Familie.

In diesem Seminar werden theoretische Inputs zu den verschiedenen Spannungsfeldern gegeben, in denen sich diese Zielgruppe befindet. Die diversen kulturellen Unterschiede, insbesondere im Bereich der verbalen und nonverbalen Kommunikation, werden näher beleuchtet.

Darüber hinaus werden praktische Deeskalationsstrategien vorgestellt und vertieft, sowie die eigene Rolle in Konfliktsituationen analysiert.

Inhalte der Fortbildung:
• kulturelle Unterschiede
• Vorurteile und Stereotypen
• interkulturelle Spannungsfelder
• praxisorientierte Fallbesprechungen
• praktische Deeskalationsstrategien
• Reflexion der eigenen Rolle in Konfliktsituationen

METHODIK
Analyse von eigenen Fallbeispielen, theoretische Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, praktische Übungen mit Videoauswertung

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte, die im interkulturellen Bereich tätig sind
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen
Timo Ringelberg, Kassel

TERMIN
09. – 11.06.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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57-2021
Schlüsselprozesse im Kontext der Inobhutnahme

16. - 18.06.2021, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen ist der stärkste Eingriff der Jugendhilfe in Familien und gleichzeitig ihr einziges Angebot, auf das junge Menschen einen eigenständigen Leistungsanspruch haben. Dies sowie die Vielfalt der Organisationsformen, in denen die in Not geratenen Kinder und Jugendlichen betreut und versorgt werden, lassen das fachliche Handeln im Handlungsfeld der Inobhutnahme zu einer anspruchsvollen Tätigkeit werden.

Fachkräfte, die in diesem Feld tätig sind, leisten akute Krisenhilfe, müssen sich immer wieder neu auf Beziehungen, individuelle Bedürfnisse und wechselnde Gruppenkonstellationen und -dynamiken einlassen. In Kommunikation mit den jungen Menschen und den Eltern sowie in Kooperation zwischen Jugendamt und freiem Träger geht es zudem darum, die Hintergründe, die zur Notunterbringung geführt haben, zu klären, Hilfen aufzuzeigen und erste Perspektiven zu entwickeln.

Als fachliche Anker im anspruchsvollen Handlungsfeld der Inobhutnahme werden in dieser Fortbildung Schlüsselprozesse fokussiert und darin das fachliche Handeln geschärft.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• setzen sich mit rechtlich normierten und sozialpädagogisch relevanten Schlüsselprozessen im Kontext der Inobhutnahme auseinander
• reflektieren vor diesem Hintergrund ihre eigene Haltung und Praxis
• lassen sich von Ideen und konkreten Impulsen für die Gestaltung von Schlüsselprozessen inspirieren
• erweitern und vertiefen ihr professionelles Selbstverständnis und gewinnen Handlungssicherheit

Themen sind u.a.
Rechtliche Grundlagen und sozialpädagogische Aufgaben der Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII • Gestaltung von Aufnahmesituationen • Auftragsklärung • Klärungsprozesse: Partizipation der jungen Menschen und Zusammenarbeit mit Eltern • Zusammenarbeit zwischen freien Trägern und Jugendamt und weiteren Kooperationspartner/innen • Dokumentation • Sozialpädagogische Gestaltung von Übergängen • Alltagsstruktur und Gruppenprozesse

METHODIK
Vermittlung von einschlägigen Wissensbeständen, kollegialer Erfahrungsaustausch, szenisches Fallverstehen, Erprobung verschiedener Instrumente beispielsweise zur Partizipation junger Menschen im Klärungsprozess, Ideenbörse, Kleingruppenarbeit

ZIELGRUPPE
Fachkräfte, die für inobhutgenommene Kinder oder Jugendliche zuständig sind sowie Fachkräfte des Jugendamtes (ASD)
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Corinna Petri, Köln

TERMIN
16. – 18.06.2021

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 9 99 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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59-2021 | EEV-18
»Nicht ohne meine Eltern« Methodenkoffer zur Arbeit mit Eltern

23. - 25.06.2021, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe – ganz gleich, ob stationär, teilstationär oder auch in den ambulanten Erziehungshilfen – haben wir es nicht nur mit den Kindern und Jugendlichen zu tun, sondern auch mit ihren Eltern.

Diese begegnen uns auf sehr unterschiedliche Weise. Wie können wir auf Eltern zugehen, die skeptisch und ablehnend sind? Was können wir Eltern anbieten, wenn sie immer wieder fordern und selbst einen großen Bedarf an Unterstützung haben? Um die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen zu verbessern, brauchen wir die Eltern mit im Boot. Manchmal bedeutet das, möglichst eng zusammen zu arbeiten, und manchmal müssen Eltern auch Grenzen aufgezeigt werden. Wie können wir Eltern grundsätzlich wertschätzend gegenüber auftreten und im Sinne der Kinder und Jugendlichen für eine gute Zusammenarbeit sorgen?

In diesem Seminar wird es zum einen darum gehen, mit welcher Haltung wir Eltern begegnen und wie wir diese auch in schwierigen Situationen vertreten, beziehungsweise klar und respektvoll zum Ausdruck bringen. Darüber hinaus gibt es vielfältige Anregungen, wie mit den verschiedensten Materialien und Methoden Gespräche gestaltet werden können.

Das Seminar beinhaltet
• Die Auseinandersetzung mit der Frage „Was brauchen Eltern von uns?“
• Gespräche aktiv gestalten (der Rahmen eines guten Gespräches, Feedback, Lob etc.)
• Fragetechniken und Ressourcenorientierung
• Einsatzmöglichkeiten von Materialien (Steine, Karten, Zauberstäbe etc.)
• Wie können Schleichtiere für die Arbeit mit Eltern eingesetzt werden?
• Welche Wirkung haben Geschichten?
• Fallbeispiele und Möglichkeiten für den kollegialen Austausch

METHODIK
Theorieinput, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis, Austausch und Ausprobieren von effektiven Methoden aus der Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Melanie Berndt, Braunschweig
Tina Seiler, Braunschweig

TERMIN
23. – 25.06.2021

ORT
Exerzitienhaus der Diözese Würzburg
Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ (0931) 38 66 80 00
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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60-2021
»Wer nicht hören will, kann spüren!« Kreative systemisch-lösungsfokussierte Methoden für die Kinder- und Jugendhilfe

23. - 25.06.2021, Stadland

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Systemische Konzepte, speziell systemische Gesprächsführung, sind äußerst beliebt. Zugleich hören wir von Teilnehmer/innen unserer Fortbildungen immer wieder: Damit allein erreichen wir Kinder und Jugendliche nicht, erst recht nicht, wenn sie kognitiv schwach und / oder traumatisiert sind. So ist es. Hier sind Worte nicht genug, mitunter ist sogar jedes zu viel. Wer nicht hören will, - nicht hören will, weil er nicht kann - der begreift oft durch das eigene Tun, das Spüren.

Es waren also Rückmeldungen von Teilnehmer/innen unserer Seminare, die sich mehr solcher Methoden, möglichst kompakt wünschen, die uns zur Entwicklung dieses Seminars animiert haben. In diesem Seminar werden in einem anregenden und ermutigenden Mix aus Mini-Reflexions-Einheiten und zahlreichen Methoden und Übungen für die tägliche Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe angeboten.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• erlangen über kleine Reflexionseinheiten Handlungssicherheit in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
• lernen eine Vielzahl von systemisch-lösungsfokussierten Methoden für den pädagogischen Alltag kennen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Systemische Grundlagen - kurz, klar, kompakt
• Vermittlung kreativer systemisch-lösungsfokussierter Methoden
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schule und Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern, die bereits über grundlegende Kenntnisse systemischen Arbeitens verfügen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Gabi Wiegel, Osnabrück
Rainer Orban, Osnabrück

TERMIN
23. – 25.06.2021

ORT
Seminarhotel Kunze-Hof
Deichstraße 16 - 18
26937 Stadland
☎ (04734) 9 28 - 0
www.kunze-hof.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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61-2021
»Die Kunst, in die richtige Richtung zu schauen« Von der Haltung zur Handlung – von der Handlung zur Haltung

23. - 25.06.2021, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag ist häufig schnelles Handeln gefragt: Grenzüberschreitungen müssen gestoppt, Streitereien geschlichtet oder Störungen gemildert werden. Wirken die eigenen Strategien nicht, ist der Wunsch nach neuen naheliegend. Die ausschließliche Suche nach immer neuen Handlungsmöglichkeiten birgt auch Gefahren: Gefühle der Ohnmacht und der Nicht-Selbstwirksamkeit. Zudem wenden wir neue Methoden in schwierigen Situationen eher dann an, wenn wir sie regelmäßig trainieren und zu einem Teil unserer Haltung machen.

Daher erhalten Sie in dieser Fortbildung die Gelegenheit, einen lösungsorientierten Blick nach innen zu wenden. Sie setzen sich mit Ihrer Haltung in stressigen und herausfordernden Situationen auseinander. Sie erhöhen Ihre Chance, sich handlungs- und selbstwirksamer zu fühlen und zu werden.

METHODIK
Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte, systemische und konfrontative Übungen aus dem Lernfeld »Gewaltprävention & Soziales Lernen« in Kombinationmit Modellen der Gruppendynamik, Kommunikations- und Konfliktforschung

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Kerstin Rehage, Hannover
Thomas Heine, Hannover

TERMIN
23. – 25.06.2021

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ (0511) 53 53 - 3 11
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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62-2021 | EEV-19
Fachtagung für Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)

30.06. - 01.07.2021, Ingolstadt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Einrichtungsleitungen erhalten mit dieser Fachtagung ein wichtiges und notwendiges überregionales Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen zur Abstimmung von Strategien oder Klärung von Handlungsnotwendigkeiten im Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus wird über fachspezifische Fragen und Problemstellungen sowie Vorhaben und Ergebnisse der Verbandsarbeit auf Bundes- und Landesebene informiert. Die Eingabe konkreter Aufgabenstellungen sowie die Mitwirkung bei der Abklärung inhaltlicher Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit ist gewünscht.

Mit einem jährlichen Schwerpunktthema werden vertiefende Informationen und Impulse zu spezifischen oder aktuellen Herausforderungen und Problemstellungen gegeben.

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmer/innen selbst definiert – die Methoden orientieren sich an den zu behandelnden Aufgaben- und Fragestellungen (Vortrag, Arbeit im Plenum oder in Kleingruppen)

ZIELGRUPPE
Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten im Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Frank Schuldenzucker, Nürnberg

TERMIN
30.06. – 01.07.2021

ORT
Hotel Domizil
Feldkirchener Str. 69
85055 Ingolstadt
☎ (0841) 95 45 30
www.hoteldomizil.de

TEILNAHMEBEITRAG
Wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt

TEILNEHMERZAHL
40

INFORMATIONEN
Geschäftsstelle des EEV
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
Telefon (0911) 93 54-284
schuldenzucker@diakonie-bayern.de
 
HINWEIS
Bitte beachten Sie: Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung durch die Geschäftsstelle des EEV-Bayern.

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66-2021
»Auf die Beziehung kommt es an« Einführung in die Marte Meo® Methode

14. - 16.09.2021, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Marte Meo® wurde von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt und von ihr in mittlerweile über 40 Ländern international verbreitet und etabliert. Hervorgegangen aus ihrer Arbeit mit autistischen Kindern wird mit dieser Methode mittlerweile in sozialen Kontexten über die gesamte Lebensspanne hinweg gearbeitet – von der Frühförderung, Kita über die Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe bis hin zur Altenhilfe.

Marte Meo® ist überall dort besonders bedeutungsvoll, wo gelingende Interaktion, Beziehungs- und Bindungsarbeit und die Suche nach entwicklungsunterstützenden Momenten im Vordergrund stehen. Ganz konkret im direkten Alltag werden entwicklungsunterstützende Momente aufgezeigt, sodass sich ein positives Selbstbild, ein stabiles Selbstbewusstsein, die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Selbststeuerung sowie soziale und emotionale Kompetenz aufbauen beziehungsweise erhalten werden können.

Schwerpunkte dieser Fortbildung sind:
• Bedeutung von Bindung und Beziehung in der menschlichen Entwicklung
• Ursprung und Herkunft der Marte Meo® Methode
• Marte Meo® Elemente – Möglichkeiten Entwicklungsprozesse zu unterstützen
• Einführung in die Videointeraktionsanalyse
• Marte Meo® in unterschiedlichen Arbeitskontexten

METHODIK
Vortrag und Impulsbeiträge, Gruppenarbeit, Videobeispiele, Videoanalyse, Selbsterfahrungsübungen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, die die Marte Meo®–Methode kennenlernen möchten
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Torsten Holm, Berlin

TERMIN
14. – 16.09.2021

ORT
Hanns-Lilje-Haus
Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ (0511) 1 24 16 98
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 

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68-2021
FACHTAG »Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung«

15.09.2021, Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung – das sind Begriffe, die selbst für erfahrene Sozialarbeiter/innen oder Erzieher/innen mit Vorurteilen besetzt sind. Solide Rechtskenntnisse gehören zu den Merkmalen der Fachlichkeit im Sinne von § 72 SGB VIII. Sie werden in diesem Fachtag vertieft oder wiederaufgefrischt. Dabei stehen Fragen aus dem Alltag der Erziehungshilfen im Mittelpunkt.

• Wer haftet im Ernstfall?
• Ist schon die bloße Aufsichtspflichtverletzung strafbar?
• Ist eine Überwachung von Aufsichtspflichtigen »auf Schritt und Tritt« erforderlich sowie zulässig?
• Kann die Familienhelferin eines freien Trägers von ihrem Anstellungsträger die Freistellung vom Schadensersatz verlangen, auch wenn sie selbst eine Aufsichtspflichtverletzung begangen hat?

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag, beginnend mit zwei Vorträgen, dem Dieball-Rondo / Fallbearbeitung im Dialog, Workshops und Diskussionen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und von öffentlichen Trägern
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Prof. Dr. Heike Dieball, Hannover
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg
Annette Bremeyer, Hannover

TERMIN
15.09.2021

ORT
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
☎ (0561) 93 78 - 15 80
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
115,- € inkl. Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2021 bekannt gegeben.
 
HINWEIS
Für die Arbeit zu diesen Fragen erhalten Sie jeweils zusätzlich ein Exemplar des EREV-Buchs »Basiswissen Aufsichtspflicht« (TPJ Nr. 25), das mit dem Fachtag korrespondiert. Die Referentinnen sind Autorinnen dieses Fachbuchs.

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69-2021
Die Führungskraft als »Konfliktmanager/in« Einführung in das systemische Konfliktmanagement

15. - 17.09.2021, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenigen macht es Freude sich mit Konflikten zu beschäftigen, dennoch haben Konflikte und ihre Folgen einen erheblichen Einfluss auf eine erfolgreiche Gestaltung ihrer Arbeit. Nach aktuellen Studien werden zwischen 30 und 50 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht. Ein gutes Konfliktmanagement mit dem Ziel nachhaltiger, sinnvoller und integrativer Lösungen führt nachweislich zu mehr Effektivität, Zufriedenheit und damit besserer Leistungsfähigkeit.

Die Teilnehmenden lernen daher in diesem Seminar
• eine hilfreiche Haltung für die Klärung von Konflikten zu entwickeln
• die Grundlagen einer erfolgreichen Konfliktbearbeitung
• Strukturen in sozialen Systemen kennen, in denen Konflikte Entwicklung ermöglichen

Seminarinhalte
• Grundlagen des systemischen Konfliktmanagements
• Systemische Grundlagen zur Kommunikation
• Unterschiedliche Formen der Konfliktbearbeitung
• Die eigene Haltung zu Konflikten und ihre Entstehung

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet

ZIELGRUPPE
Interessierte Führungskräfte, die sich mit dem Konfliktmanagement beschäftigen möchten
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
15. – 17.09.2021

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 9 99 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,– € für Mitglieder
466,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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70-2021
Bindungstraumatisierung – Grundlegende Erkenntnisse und deren Folgen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

15. - 17.09.2021, Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Nach Gahleitner (2011) geben rund achtzig Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Jugendhilfe an, frühe und anhaltende traumatische Erfahrungen gemacht zu haben. Die meisten von ihnen in der unmittelbaren häuslichen Umgebung durch Gewalt, Misshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch. Die Folgen dieser frühkindlichen Traumatisierungen im unmittelbaren Nahbereich der Kinder werden vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen zur Bindung, Neurophysiologie und Pädagogik diskutiert, um so mögliche Wege für den pädagogischen Alltag zu entwickeln.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• erfahren grundlegende Kenntnisse über Bindung und Bindungstraumatisierung
• erhalten tiefen Einblick in die körperliche Seite des traumatischen Geschehens und lernen in dem Zuge die Psychoneuroimmunologie (PNI) kennen und verstehen die Komplexität des untrennbaren Zusammenwirkens von Körper und Geist
• erfahren zudem neurobiologisch Grundlegendes über Resilienz und moderne, lösungsorientierte Ansätze zur Arbeit mit »schwieriger« Klientel
• können all dies nutzen, um auch im Kontext schwierigsten Verhaltens und von Störungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern hilfreiche Arbeit zu leisten

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Bindungstheorie, Geschichte und Entwicklung
• Bindungstraumatisierung
• neurobiologisches Verständnis des Organismus
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Rainer Orban, Osnabrück

TERMIN
15. – 17.09.2021

ORT
Missionsakademie an der Universität Hamburg
Rupertistraße 67
22609 Hamburg
☎ (040) 82 31 61 - 0
www.missionsakademie.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,– € für Mitglieder
466,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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71-2021
»Wer bestimmt, wo es lang geht?« – Das Präsenzkonzept der »Neuen Autorität« im pädagogischen Alltag der stationären Wohnuppen

15. - 17.09.2021, Bad Malente

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Präsenzkonzept der »Neuen Autorität« beschreibt die Notwendigkeit, Autorität neu zu definieren und den Autoritätspersonen Mittel an die Hand zugeben, um Regeln definieren und deren Einhaltung einfordern zu können. Es bietet vor allem für Eltern und Pädagog/innen sowie Heimerzieher/innen wichtige Anregungen, wie sie durch »Neue Autorität«, das heißt vor allem durch Präsenz, auch in schwierigen Situationen, ihre (professionelle) Handlungsfähigkeit erhalten können, um den Kindern und Jugendlichen Orientierung zu bieten.

Wie gehen Pädagog/innen sowie Heimerzieher/innen konstruktiv mit wiederholten Grenzüberschreitungen von Kindern und Jugendlichen um? Was brauchen Pädagogen/innen und Heimerzieher/innen aber auch andere Erziehungs-Verantwortliche – wie in den Schulen - um stark und selbstwirksam zu bleiben ohne in einen Machtkampf zu geraten?

Wichtige Bausteine der »Neuen Autorität« nach Haim Omer sind:
• Präsenz und wachsame Sorge
• Selbstkontrolle und Eskalationsvorbeugung
• Unterstützungsnetzwerk und Bündnisse
• Protest und gewaltloser Widerstand
• Wertschätzung und Versöhnung
• Transparenz und partielle Öffentlichkeit
• Wiedergutmachungsprozesse

Die Seminarteilnehmer/innen diskutieren, reflektieren und bearbeiten – auf der Grundlage dieser Bausteine im Zusammenhang mit den Potentialebenen der Heimerziehung und relevanten systemischen Grundannahmen - welche konkreten Chancen dieses Konzept für die Alltagsarbeit mit den Kindern und Jugendlichen hat.

METHODIK
Die Referenten bieten kurze Impulse, Übungen, Selbstreflexion und Praxistransferaufgaben. Eine proaktive Lernhaltung ist erforderlich. Witz und Humor flankieren das Seminar. Ein moderiertes Coaching nach Balint ist im Programm vorgesehen

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen, die sich mit dem Thema »Neue Autorität« auseinandersetzen möchten, indem Sie ihre eigene pädagogische Haltung kritisch in den Blick nehmen und überprüfen wollen, inwiefern ihr eigenes pädagogisches Konzept und ihre Wertevorstellungen an dem Konzept der »Neuen Autorität« weiter reifen kann
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
15. – 17.09.2021

ORT
Gustav Heinemann
Bildungsstätte
Schweizer Straße 58
23714 Bad Malente
☎ 04523 - 88 09 70
www.heinemann-bildungsstaette.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,– € für Mitglieder
466,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 13.30 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 13.00 Uhr (nach dem Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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72-2021 | EEV-20
Entwicklungspsychologische Grundlagen und Anforderungen an Hilfeplanung - »Von der Vermutung zur Handlungssicherheit« - Viermodulige Weiterbildung

15. - 17.09.2021, Würzburg und Hofgeismar

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind besonders bedeutsam, denn in dieser Zeit werden entscheidende Grundlagen für seinen weiteren Lebensweg gelegt. Deshalb benötigen Fachkräfte, die für die Begleitung und Beratung von Familien verantwortlich sind, umfangreiches Wissen, um die Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern wahrzunehmen, Auffälligkeiten zu verstehen und frühe Warnzeichen für ungünstige Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen.

Deshalb ist es unser Anliegen, Fachkräfte zu befähigen, die physiologischen, motorischen und kommunikativen Ausdrucksformen kleiner Kinder zu verstehen, Interaktionen zwischen ihnen und ihrer Bezugsperson zu beobachten und auf der Basis entwicklungspsychologischer Kenntnisse einzuschätzen, um so auf mögliche Gefährdungen hinzuweisen und Unterstützung zu organisieren.

In unserer Weiterbildung wird ein Basis- und Handlungswissen vermittelt, welches dazu befähigt
• auf Familien mit Säuglingen und Kleinkindern zuzugehen, ihre Belastungen zu erkennen, und ihre Ressourcen wertschätzend zu stärken und zu unterstützen
• Eltern in unterschiedlichen Lebenssituationen beim Aufbau einer vertrauensvollen und zuverlässigen Beziehung zu ihrem kleinen Kind zu unterstützen
• frühe Verhaltens- und Entwicklungsrisiken zu erkennen und Interventionen zu entwickeln
• Prävention anzubieten und damit zur Senkung der Kosten für spätere Hilfen beizutragen
• frühzeitig Kindeswohlgefährdung einzuschätzen und in Kooperation mit anderen Helfern professionell zu handeln

Modul 1: 15. – 17.09.2021 (Würzburg)
Modul 2: 15. – 17.11.2021 (Würzburg)
Modul 3: 07. – 09.03.2022 (Hofgeismar)
Modul 4: 20. – 22.06.2022 (Hofgeismar)

METHODIK
Inputs, Gruppenarbeit, Übungen, Diskussionen im Plenum, Beobachtung und Analyse von Interaktionen zwischen Eltern und Kind anhand von Videoaufnahmen, Rollenspiele, Videobeobachtung und -analyse, Fallbesprechungen, auch für aktuelle Fälle aus der konkreten Praxis der Teilnehmerinnen. Wir orientieren uns am Praxisbedarf der Teilnehmer/innen. Änderungen im Ablauf sind möglich, um aktuellen Fragestellungen zum Thema zeitnah zu behandeln. Die Teilnehmenden erhalten bei regelmäßiger Teilnahme ein qualifiziertes Zertifikat

ZIELGRUPPE
Fachkräfte, die für die Beratung und Begleitung von Familien mit Babys und Kleinkindern zuständig sind, in diesem Bereich Entscheidungen treffen sowie Säuglinge und Kleinkinder im professionellen Kontext betreuen. Bereits während der Weiterbildung haben die Teilnehmer/innen die Gelegenheit, das erlernte Wissen anzuwenden. In einer selbstgewählten Arbeitsgruppe erstellen sie gemeinsam eine schriftliche Projektarbeit, die am letzten Tag der Weiterbildung präsentiert wird
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LEITUNG
Barbara Bütow, Berlin
Susanne Großmann-Borchardt, Berlin

ORT
Burkardushaus Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ (0931) 38 64 40 00
www.burkardushaus.de

und

Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.650,- € für Mitglieder
1.850,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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73-2021
»Das bin ich: meine größte Ressource in der sozialen Arbeit« Einsatz der eigenen Persönlichkeitsstrukturen in der pädagogischen Arbeit

20. - 22.09.2021, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Jede Methode in der sozialen Arbeit ist nur so gut wie die Person, die sie anwendet. Pädagog/innen arbeiten mit ihrer gesamten Persönlichkeit. Genau um die geht es in der Fortbildung. Die Teilnehmer/innen stärken ihre Persönlichkeit, um auf eine wichtige Ressource zurückgreifen zu können. Sie reflektieren ihr pädagogisches Handeln und probieren sich in Übungen aus. Die Teilnehmer/innen benennen ihre Stärken in der sozialen Arbeit, um sie konstruktiv für sich und ihr Klientel einsetzen zu können ebenso wie ihre Schwächen, um sich für diese Bereiche Hilfe zu holen. Für eine gelingende Kommunikation betrachten die Teilnehmer/innen die verschiedenen Kommunikationsstile. Sie erkennen die verschiedenen Stile und wenden sie in praktischen Übungen an. Es gelingt Konfliktpartner/innen leichter zu deeskalieren, wenn der andere gut eingeschätzt werden kann. Um die Konfliktdeeskalation zu fördern, analysieren die Teilnehmer die unterschiedlichen Konflikttypen, sowie deren Wirkung im Konflikt. Die Grundlage unseres Handelns stellt unsere Persönlichkeitsstruktur dar. Die Teilnehmer/innen reflektieren ihre persönlichen Strukturen und erarbeiten sich ihre Ressourcen, die sie für ihre Arbeit benötigen.

METHODIK
Die Inhalte werden vermittelt durch: Theorieinput, Gruppenarbeit, Reflexionsarbeit, praktische Übungen, Diskussion und Austausch in der Gruppe Theoretische Grundlagen sind Inhalte der Autoren: Paul Watzlawick, Friedrich Glas, Friedemann Schulz-von-Thun und Eric Berne

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte
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LEITUNG
Christiane Grysczyk, Kassel

TERMIN
20. – 22.09.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
 

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74-2021
»Kommt gut!« – Intervisionsseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe – Tummelplatz für Methodenkünstler/innen

20. - 22.09.2021, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Intervision ist kollegiale Beratung, kollegiales Coaching und selbstständiges Lösen arbeitsbezogener Fragestellungen in kleinen Gruppen. Methodenkenntnisse werden vertieft und erweitert. Erprobung der Kenntnisse in der Fallbearbeitung und Reflexion. Sie setzen Ihre Kenntnisse konkret im Alltag Ihrer Organisation ein. Lerngruppe, Arbeitsgruppe, Erfahrungsgruppe, Qualitätszirkel, das alles kann man als Vorläuferformen von Intervision sehen. Intervision ist nach Hendriksen die gegenseitige Beratung bei beruflichen Problemen in einer Gruppe von Gleichrangigen, die innerhalb einer gemeinsam festgelegten Struktur zielgerichtet Lösungen zu finden versuchen in einem autonomen, an Erfahrung orientierten Lernprozess. Konkret: Hier geht es um Methoden, mit denen man in einer regelmäßigen oder ad hoc Gruppe aktuelle Themen des Tagesgeschäftes bespricht, analysiert und nach Lösungen sucht. Intervision als Methode kann in Organisationen beispielsweise immer dann eingesetzt werden, wenn es um grundsätzliche Überlegungen zu Prozessen, Arbeitsschritten, Abläufen und zur Zusammenarbeit geht. Die Methode kann in regelmäßige Teambesprechungen integriert werden. So können Einzelfalllösungen gleich in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden. Der persönliche Nutzen: Erhöhung der Professionalität, Entlastung, Klärung von Fragen und Informationsaustausch. Der organisationelle Nutzen: lernende Organisation, kostengünstige Weiterbildung, Förderung des Empowerments und Verbesserung der Zusammenarbeit gegebenenfalls über Gruppengrenzen hinweg.

»Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.«
(Henry Ford)

Eben, »Kommt gut« wenn man sich etwas bewegt!
Der Schwerpunkt 2021 ist: Motivation – Was motiviert mich? – Wie motiviere ich mich?

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Einübung von Methoden. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten
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LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
20. – 22.09.2021

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 9 99 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € fur Mitglieder
466,- € fur Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
 

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76-2021
Implementierung inklusiver Hilfen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII – mal ganz praktisch

20. - 22.09.2021, Hildesheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In dem Seminar sollen die vielfältigen Themen rund um eine inklusiv ausgerichtete Kinder- und Jugendhilfe beleuchtet werden.

Diese werden unter anderen folgende sein:
• die Beleuchtung möglicher Herangehensweisen anhand eines Beispiels aus der Praxis
• die Organisationsentwicklung / die Mitnahme von Fachkräften im stetigen Prozess
• die Kooperationen mit Schnittstellen
• Qualitätsmerkmale und Gelingensfaktoren
• Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung
• Möglichkeiten der Elternarbeit (Beratungskompetenz, Haltung, Rivalität zwischen Professionellen und Eltern)
• die Rückführung als zentrales Ziel?!
• Kritische Betrachtung der gemeinsamen Unterbringung unterschiedlichster Zielgruppen in einer Wohngruppe / Einrichtung (Was bedeutet dies aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen, aus der Sicht der Fachkräfte, des ASDs und weiterer Institutionen?)
• Erfahrungen der Auswirkungen des BTHG (Bundesteilhabegesetz) und den Anwendung ITP (Integrierte Teilhabeplanung) in den Hilfen zur Erziehung
• Individuelle Fallabwägungen

Zusammengefasst soll anhand eines Praxisbeispiels vermittelt werden, dass Inklusion gelingen kann und welche Merkmale hierfür gewinnbringend sein könnten beziehungsweise sind.

METHODIK
Theoretischer Input anhand eines Beispiels gelingender inklusiver Hilfe im Setting der stationären Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII, Fallarbeit, Gruppen- und Partneraufgaben mit dem Ziel konkrete Ideen für eine Umsetzung im eigenen Tätigkeitsfeld zu entwickeln

ZIELGRUPPE
Fach- und Führungskräfte aus der Jugendhilfe, die sich auf den Weg in eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe begeben möchten
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LEITUNG
Jessica Conrad, Leipzig
Eric Lacroix, Leipzig

TERMIN
20. – 22.09.2021

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ (05121) 3 07 20 - 0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
 

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77-2021
Lösungsorientierte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen

22. - 24.09.2021, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei Problemen einzelner Kinder und Jugendlicher ist es sinnvoll, dass Sie als Pädagoge/in ein Einzelgespräch mit der betroffenen Person führen. Ein Ziel des Einzelgespräches ist es, durch passende Gesprächsführung einen gangbaren Lösungsweg zu entwickeln, der vom Kind/Jugendlichen akzeptiert und gegangen wird und in der Umsetzung dessen Handlungskompetenz stärkt. Darüber hinaus ist es für Pädagog/innen entlastend, ein Kritikgespräch so führen zu können, dass eine Verhaltensänderung in gewünschter Weise erfolgt. Dabei sind Gesprächstechnik und Körpersprache gleichermaßen wichtig. Um dem Kind oder Jugendlichen besondere Verbindlichkeit zu signalisieren, ist es zusätzlich hilfreich, mit diesem eine Zielvereinbarung zu erarbeiten.

Die Teilnehmer/innen dieser Fortbildung
• lernen das Anwenden einer Fragetechnik zur lösungsorientierten Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren
• lernen Kritik konstruktiv und überzeugend zu äußern sowie durch überzeugenden Körperspracheeinsatz eine Verhaltensänderung beim Gesprächspartner zu bewirken
• erhalten Feedback zu ihrer Wirkung bei der Gesprächsführung
• wissen, worauf sie bei der Formulierung von Zielvereinbarungen achten sollten
• bauen ihre Fähigkeit zur professionellen Distanzierung aus

Inhalte der Fortbildung sind:
• Fragetypen und ihre Anwendung
• Technik zur lösungsorientierten Gesprächsführung
• Aufbau und Durchführung von Kritikgesprächen
• Formulierung von Zielen

Die Gesprächstechniken sollten bei Personen eingesetzt werden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Sie eignen sich gleichermaßen zur Äußerung von Anerkennung und Wertschätzung. Bitte überdenken Sie bei diesem Seminarangebot folgende Aspekte: Die Anwendung der Techniken funktioniert nur, wenn das Kind / der Jugendliche grundsätzlich zur Klärung von Problemen im Gespräch bereit ist. Außerdem ist die Fähigkeit, die deutsche Sprache zu verstehen und sich in deutscher Sprache auszudrücken, im Gespräch eine Grundvoraussetzung. Diese Technik ist für leichte Fälle innerhalb der Familienhilfe oder für zugängliche Kinder/ Jugendliche im Tages- und Wohngruppenbereich vollständig geeignet. Bei schwierigeren Fällen lässt sich die Fragetechnik in Auszügen anwenden und erfordert die Kombination mit weiteren Techniken.


METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden


ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen
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LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
22. – 24.09.2021

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ (05251) 12 14 10
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € fur Mitglieder
466,- € fur Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
 

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78-2021
»Meine Balance finden« – für Berufseinsteiger/innen

22. - 24.09.2021, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gerade zu Beginn einer beruflichen Biografie bündeln wir alle Kraft und gehen häufig über unsere Grenzen hinaus. Wie aber gelingt die Balance zwischen gewünschtem Engagement und wichtiger Selbstfürsorge? Wie gelingt die gesunde Beschäftigungsfähigkeit vom Anfang bis zur Rente in sozialen Berufen? Die Beschäftigung mit den eigenen Grundwerten wird Ausgangspunkt dieser Fortbildung sein. Um eine stabile berufliche Identität zu entwickeln ist eine klare Haltung zu den Anforderungen des Arbeitsalltages elementar. Wir (be)fragen uns dazu, was bedeutet eigentlich »professionelle Nähe« für uns – vielleicht auch im Unterschied zu Menschen, die schon länger im Beruf stehen? Haben wir Vorbilder, die ein gesundes Gleichgewicht zwischen der eigenen Fürsorge und der für die Klient/innen gefunden haben? Weiterhin nehmen wir uns in diesem Seminar Zeit die eigenen persönlichen stabilisierenden Ressourcen und Stärken herauszuarbeiten. Was können wir tun, wenn wir das Gleichgewicht auf dem Wege einmal verloren haben? Diese Fortbildung lebt vom Erfahrungsaustausch der Teilnehmer/innen.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Merkmale von Stressauslösern und das Erarbeiten von Bewältigungsstrategien
• Merkmale von Resilienzfaktoren
• Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und den eigenen Grundwerten
• Kreatives Ausprobieren verschiedener spielerischer Methoden
• Erlernen von leicht anwendbaren Entspannungsmethoden
• Übungen auch außerhalb der Seminarräume

METHODIK
Selbstreflexion, kollegialer Austausch, kreative Methoden, Körperarbeit

ZIELGRUPPE
Berufseinsteiger/innen aus allen Fachbereichen
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LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen

TERMIN
22. – 24.09.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Wetterfeste und bequeme Kleidung, Fallbeispiele und bitte ein Symbol für den Berufseinstieg mitbringen

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79-2021 | EEV-21
Was macht die Sexualität, wenn die Pädagogik kommt? Sexuelle Bildung als Unterstützung von Identitätsentwicklung

22. - 24.09.2021, Augsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sexualität und sexuelle Äußerungen sind in der Kinder- und Jugendhilfe ein Dauerbrenner. Es gibt im Alltag der Jugendhilfe wenige Anlässe, die für mehr Auseinandersetzung, Abwehr und symbolische Handlungen sorgen als sexualitätsbezogene Themen. Angemessenes und unterstützendes pädagogisches Handeln fällt da manchmal schwer. Sexualpädagogik will den Fachkräften hierbei helfen. Sexuelle Bildung ist nicht bloße Aufklärung sondern ebenso Sozialerziehung und die Vermittlung sinnlich-körperlicher Lernprozesse. Die Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die Vernachlässigung, Misshandlung oder auch sexuelle Gewalt erlebt haben und/oder selber sexuell übergriffig sind, ist oft sehr herausfordernd. Dieser Hintergrund erschwert auch die Einordnung und Reaktionen entwicklungsbedingter Erprobungen, Ablösungsprozesse, Kontaktaufnahmen und Grenzüberschreitungen in der sexuellen Entwicklung Heranwachsender. Dieses Seminar will den Teilnehmenden mehr Handlungssicherheit im täglichen Umgang mit jungen Menschen bieten, die ihre Sexualität entwickeln und erproben. Wir werden Methoden ausprobieren, Materialien prüfen und Standpunkte für eine entwicklungsfördernde sexuelle Bildung entwickeln. Gleichzeitig sollen Grundlagen und Perspektiven für eine professionelle sexualpädagogische Arbeit in der Einrichtung geschaffen werden.

Die Themen sind unter anderem:
• Grundlagen der sexuellen Bildung
• Reflexion eigener sexueller Entwicklung
• Methoden der Körper- und Sexualaufklärung
• Geschlechterrolle und Sexualität
• Sexualpädagogik und sexuelle Gewalterfahrungen
• Medien und Materialien zur Sexualaufklärung

Die Teilnehmenden erhalten umfangreiche Seminarmaterialien.

METHODIK
Impulsvortrag, Selbstreflexion, Kleingruppendiskussion, Methodentraining und -reflexion, Bearbeitung von Praxisfällen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Kinder-und Jugendhilfe
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LEITUNG
Anja Franke, Koln
Reiner Wanielik, Wiesbaden

TERMIN
22. – 24.09.2021

ORT
Haus St. Ulrich
Kappelberg 1
86150 Augsburg
☎ (0821) 31 52 – 0
www.haus-st-ulrich.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS

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81-2021
FORUM »Sozialraumnahe Hilfen«

22. - 24.09.2021, Soest

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Besonders die Angebote für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf sind in den vergangenen zwei Jahren sehr in den Blick genommen worden. Jetzt bekommt dies eine weitere Dimension. Durch die enormen Einschränkungen von Bildung, Erziehung und Sozialkontakten durch die Corona-Schutzmaßnahmen haben wir viele Kinder in ihren Rechten beschränken müssen. Es stellt sich die Frage, welche Antworten und Angebote wir entwickeln, um die Folgeschäden abzumildern. Einige Inhalte aus dem letztjährigen Forum »Zu meinem Wohl!? – und wer fragt mich?!«, das auf Grund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden musste, fließen ein in die Gestaltung des Forums 2021. Beiträge aus den Foren vergangener Jahre sind über die EREV-Homepage unter Download im Menü Manuskripte / Dokumentationen zugänglich. Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2021 noch nicht gemacht werden. Der Programmablauf kann ab Frühjahr 2021 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesandt.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus SPFH, Tagesgruppen, stationären Hilfen, Schulen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder regionalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der Erziehungshilfe. Willkommen sind auch Mitarbeiter/ innen der öffentlichen Jugendhilfe


HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe „Sozialraumnahe Hilfen“ unter der Leitung von Irene Düring konzipiert.
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LEITUNG
Irene Düring, Soest

TERMIN
22. – 24.09.2021

ORT
Hotel Susato
Dasselwall 5
59494 Soest
☎ (02921) 37 00 - 0
www.hotel-susato.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 12.30 Uhr*
Ende 12.30 Uhr*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREVFachgruppe ≫Sozialraumnahe Hilfen≪ unter der Leitung von Irene During konzipiert.

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82-2021
Methoden der Beteiligungsarbeit

27. - 29.09.2021, Hofgeismar

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF Berlin

INHALT UND ZIELSETZUNG
In allen Bereichen und Konzeptionen der Sozialen Arbeit finden wir mittlerweile einen Passus zum Themenkomplex der Partizipation. Heimaufsichten, Jugendhilfeplaner und die Landesaufsichtsbehörden erteilen mittlerweile keine Zulassung mehr, wenn nicht schriftlich dargestellt wurde, wie und in welchem Rahmen Beteiligungsarbeit in den Einrichtungen erfolgt. Oftmals stehen geschriebene Beteiligungskonzepte jedoch im krassen Widerspruch zur täglichen Arbeit: Zeitdruck, Überlastungssituationen, Personalnot und den oftmals zeitraubenden und hilfeintensiven Belangen der Klienten bestimmen den Arbeitsalltag. In diesem Seminar wollen wir schauen, wie gelungene Partizipation trotz anspruchsvollem Klientel und Personalnot gelingen kann und wie beide Seiten, pädagogische Mitarbeiter/innen und Klienten/innen, davon profitieren können.

Die Teilnehmenden werden
• gesetzliche Grundlagen der Partizipationsarbeit
• verschiedene Beteiligungskonzepte
• Partizipation in Wechselwirkung mit Hausordnungen, Schutzkonzepten und Hilfeplanung
• verschiedene Methoden im pädagogischen Alltag
• Chancen und Grenzen von Partizipation
kennenlernen.

METHODIK
Impulsreferate, fachliche Diskussionen, Kleingruppenarbeit, Fallbesprechungen

ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich mit Schwerpunkt an pädagogische Fachkräfte, die im (teil)stationären Setting mit älteren Kindern oder Jugendlichen partizipativ arbeiten möchten
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LEITUNG
Annika Beran, Kassel
Timo Ringelberg, Kassel

TERMIN
27. – 29.09.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Teilnehmenden konnen, wenn möglich, die tragereigenen Partizipationskonzepte mitbringen, an denen dann gearbeitet werden kann.

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83-2021 | EEV-23
Suchtprävention für die stationäre Jugendhilfe 2021 – 2022 - Zweiteilige Basisschulung

27. - 29.09.2021, Furth

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Jugendliche in stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zeigen laut Studien ein deutlich höheres und vor allem riskanteres Konsumverhalten im Umgang mit Alkohol, Nikotin und illegalen Substanzen als die Vergleichsgruppe der Gleichaltrigen in der Allgemeinbevölkerung. Weiterhin stellen sie, nicht zuletzt aufgrund ihrer belasteten Biographien, eine Risikogruppe für spätere Substanzgebrauchsstörungen oder die Entwicklung einer Suchterkrankung dar. Daher ist die Implementierung verhältnis- und verhaltenspräventiver, zielgruppenspezifischer Suchtprävention unerlässlich. Die Teilnehmer/innen setzten sich im Rahmen dieser zweiteiligen Seminarreihe mit den Möglichkeiten und Grenzen evidenzbasierter Suchtprävention in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe auseinander und entwickeln gemeinsam Grundlagen zur Umsetzung in den eigenen Einrichtungen. Die im ersten Teil des Seminars entwickelten Ideen werden im Folgeseminar aufgegriffen, überprüft und weiterentwickelt.

Inhalte:
• Grundlagen zu Drogen und Drogenkonsum
• Kriterien zur Einschätzung jugendlichen Substanzgebrauchs
• Substanzkonsum unter Berücksichtigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben
• Umsetzungsmöglichkeiten präventiver Methoden im pädagogischen Alltag
• Grundlagen zur Erarbeitung von Regelwerken
• Bedeutung und Wirkung von Sanktionen und Interventionen
• Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung zu Substanzkonsum sowie Möglichkeiten zur Entwicklung einer gemeinsamen, professionellen Haltung im Team
• Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Jugendhilfe und Suchthilfe
• Stolpersteine und Hindernisse auf dem Weg zu qualifizierter Suchtprävention

Modul 1: 27. – 29.09.2021
Modul 2: 07. – 09.03.2022 in Nürnberg (Aufbauseminar)

METHODIK
Neben Hintergrundwissen und theoriegeleiteten Impulsen stehen der interaktive und kollegiale Austausch im Vordergrund des Seminars. Die Teilnehmenden profitieren von den Expertisen aus Sucht- und Jugendhilfe und werden bei der Entwicklung von Ideen zur Umsetzung präventiver Maßnahmen in der eigenen Einrichtung begleitet

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der stationären Jugendhilfe
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LEITUNG
Benjamin Löhner, Nürnberg
Kai-Uwe Fenzel, Nürnberg

ORT
Seminar- und Schulungszentrum
Kloster Furth
Am Klosterberg 1
84095 Furth
☎ (08704) 9 28 28 19
www.kloster-furth.de

TEILNAHMEBEITRAG
862,- € für Mitglieder
932,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames  Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

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84-2021 | EEV-24
»Navigieren beim Driften« - Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen – Reflexionskurs

27. - 29.09.2021, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den Fortbildungsmodulen haben wir viele Methoden und Ideen entwickelt, um Gruppenleitungen in ihrer praktischen Arbeit zu unterstützen. In der Zwischenzeit konnten sicher vielfältige Erfahrungen gemacht werden, über die wir miteinander in Austausch kommen möchten. Aus der Perspektive der Gruppenleitungen betrachten wir, welche Methoden und Ideen zu Erfolg und Zufriedenheit führten, wo sich Schwierigkeiten und offene Fragen ergeben haben und was es jetzt zu vertiefen und zu erweitern gilt. In bewährter Art und Weise wollen wir mit Gruppensupervision, Fallarbeit, erweiternder Methodenschulung und kollegialer Beratung die Teilnehmenden für ihre Leitungsaufgaben stärken und Räume für gemeinsamen Austausch öffnen. Inhaltlich orientieren wir uns am Bedarf der Gruppe.

Darum laden wir die Schiffsbesatzungen der Seminare „Navigieren beim Driften 2016 - 2020“ nach Würzburg ein - diesmal in die neu eröffnete Hafenkneipe »Zum Kompass«.

Inhalte sind:
• Seemannsgarn aus allen sieben Weltmeeren
• Die Kunst des Knotenknüpfens (Netzwerke)
• Knoten lösen (Probleme lösen)
• Auswertung der Logbücher
• Navigationskunde (Kursbestimmung)
• Seewetter (Kontextanalyse)
• Sich einnorden (Selfcare und Perspektiven)

METHODIK
Als Wirtsleute bieten wir einen gastlichen Raum, um Erfahrungen und Wissensschätze auszutauschen. Mit Humor, Empathie, Struktur, freundlicher Herausforderung und Aufmerksamkeit werden wir für – die Seeleute – sorgen, damit sie zu den nächsten Seereisen gestärkt aufbrechen können. Wir sind gespannt, wie es Euch ergangen ist und freuen uns auf Euch!

ZIELGRUPPE
Das dreitägige Reflexionsangebot richtet sich an die Teilnehmenden der Seminare »Navigieren beim Driften« 2016 - 2020
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Betzenstein
Hansjorg Albrecht, Burgthann

TERMIN
27. – 29.09.2021

ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg – Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Wurzburg
☎ (0931) 38 66 80 - 00
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
 

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85-2021
Systemische Werkstatt Methodenvielfalt in Eltern- und Familiengesprächen

27. - 29.09.2021, Bad Malente

Weitere Infos

»Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.« (G. Galilei)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der systemische Beratungsansatz bietet eine Vielzahl von Methoden lösungsorientiert zu arbeiten. Der Blick ist auf Ressourcen der zu Beratenden gerichtet und ihre Potentiale sollen gefördert werden.

Im Seminar werden Sie lösungsorientierte Methoden kennenlernen, sich mit der Systemischen Haltung in Beratungsprozessen auseinandersetzen und wir stellen Ihnen »ungewöhnliche« Gesprächshilfen vor.

Themen sind:
• den Blick auf Lösungen und weniger auf das Problem richten
• Umdeuten und Externalisieren
• ein Gespräch führen, auch wenn es schwierig scheint oder sich im Kreis dreht
• Arbeit mit dem Genogramm
• das Familienbrett für meine Arbeit nutzen
• kreative Methoden der Visualisierung
• Wechsel von Methoden
• Kommunikationsanregungen ohne Sprache

Ihr eigenes methodisches Handwerkszeug können Sie in diesem Seminar erweitern, Sie erhalten viele Möglichkeiten praxisnah zu üben und können Ihre eigene Haltung als Berater/in reflektieren.

METHODIK
Impulsreferate, Üben der Methoden in Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft eigene berufliche Erfahrungen einzubringen wird erwartet

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/innen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung, die neugierig sind, neue methodische Wege zu gehen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabruck

TERMIN
27. – 29.09.2021

ORT
Gustav-Heinemann-Bildungsstätte
Schweizer Straße 58
23714 Bad Malente
☎ (04523) - 88 09 70
www.heinemann-bildungsstaette.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
 

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86-2021
Innovative Hilfen mit dem Schwerpunkt: Handlungsalternativen im Umgang mit Hoch-Risiko-Klientel

27. - 29.09.2021, Rastede

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag spielen junge Menschen mit störenden und herausfordernden Verhaltensweisen eine große Rolle. Lassen sich diese durch pädagogische Interventionen wenig steuern, geraten die pädagogischen Prozesse ins Stocken und werden zur Belastung für die Pädagog/innen, den betroffenen jungen Menschen sowie für alle anderen Kinder und Jugendlichen der Gruppe. Das Seminar erweitert den Blick auf diese besondere Klientel und eröffnet innovative und kreative Herangehensweisen für pädagogische Situationen im Alltag, in der Förderung sowie in eskalativen Momenten.

Inhalte des Seminars sind:
• Verstehensmodelle schwieriger Verhaltensweisen
• Analyseinstrumente für die Abschätzung von Handlungsmöglichkeiten bei eskalierenden Konfliktsituationen
• Stärkung der Mitarbeiter/innensicherheit in und nach Krisensituationen
• Fördermöglichkeiten für junge Menschen in hochriskanten Lebensentwürfen

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Gruppenarbeit, Fallarbeit an Beispielen aus dem Alltag der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Pädagogisch Tätige, die in ihrer Arbeit mit Hoch-Risiko-Klientel konfrontiert sind oder aus Leitungspositionen entsprechende Angebote verantworten oder konzipieren möchten
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Prof. Dr. Menno Baumann, Grosefehn

TERMIN
27. – 29.09.2021

ORT
Ev. Bildungshaus Rastede
Mühlenstraße 126
26180 Rastede
☎ (04402) 92 84 10
www.hvhs.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Zum Seminar empfehlen wir folgende Literatur:
Menno Baumann, Anke Oltrop
Bilderflut, die nicht nur Kinoleinwände sprengt ...
Theorie und Praxis der Jugendhilfe (TPJ) 28 / Jahrgang 2019

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87-2021
FORUM »Personal- und Organisationsentwicklung«

Anmeldefrist bis zum 10.06.2021, danach auf Anfrage!

28. - 30.09.2021, Lutherstadt-Wittenberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zum vierten Mal findet das Forum Personal- und Organisationsentwicklung in der Lutherstadt Wittenberg statt.

Die inhaltliche Gestaltung dieses Forums erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Jugendhilfe,
• aufgrund von Anregungen, die während des laufenden Jahres an den EREV herangetragen werden, vor allem aus dem gleichlautenden Forum des Vorjahres.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2021 noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Frühjahr 2021 in der EREVGeschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Es wird von Mitgliedern des EREV-Fachausschusses »Personalund Organisationsentwicklung« konzipiert. Einzelne Mitglieder begleiten die Fortbildung

ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Harald Meiß, Schwalmstadt

TERMIN
28. – 30.09.2021

ORT
Luther-Hotel
Neustraße 7-10
06886 Lutherstadt-Wittenberg
☎ (03491) 4 58 - 0
www.luther-hotel-wittenberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
532,- € für Mitglieder
566,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
 
HINWEIS
Aufgrund der Stornofristen des Hotels in Wittenberg möchten wir Sie bitten, sich bis zum 10.06.2021 fur das Forum anzumelden. Nach diesem Termin können wir nur noch Zimmer auf Anfrage bekommen.

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88-2021
»Gesundheit und Klang« Belastung erkunden – Stress vorbeugen Achtsamkeit entwickeln – Gesundheit stärken

29.09. - 01.10.2021, Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Gesundheit« des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation »ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.« (Wikipedia) Wie schwierig es ist, dieses Wohlergehen aufrecht zu erhalten, ist angesichts immer höher werdender Anforderungen im Job und in der Freizeit, bei sinkenden personellen Ressourcen und - nicht zuletzt - bei zunehmend als »schwieriger« wahrgenommener Klientel in der sozialen Arbeit, ein »gutes Stück« Arbeit eines Einzelnen und Fürsorgeverantwortung von Unternehmen ihren Mitarbeitenden gegenüber. In dieser Klang-Auszeit möchten wir Raum geben, den eigenen Belastungen und Bedürfnissen nachzuspüren, Wege zur Wahrung dieser Bedürfnisse zu erarbeiten und damit Handlungsmöglichkeiten zur Stressprävention zu entwickeln. Achtsamkeits- und Entspannungsübungen, auch in der Natur, geben Anregungen zur Stressprävention. Verschiedene Klangübungen (unter anderem Klang-Ritual, Klangmassage, Progressive Muskelentspannung und Klang, Klangmeditation) zur Stärkung der eigenen Gesundheit kommen hierbei zum Einsatz. Darüber hinaus werden Anwendungsmöglichkeiten von Klangschalen in der beruflichen Praxis aufgezeigt.

METHODIK
Kurzimpulse, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Klangzeiten. Die Bereitschaft, an eigenen Themen zu arbeiten, wird ausdrücklich vorausgesetzt

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Marion Wedell, Gehrden
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
29.09. – 01.10.2021

ORT
Missionsakademie an der Universität Hamburg
Rupertistraße 67
22609 Hamburg
☎ (040) 8 23 16 10
www.missionsakademie.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Bitte bequeme und wetterfeste Kleidung mitbringen.

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89-2021
»Bindungsförderung bei traumatisierten Eltern« Theoretische Grundlagen und Impulse für die Praxis

29.09. - 01.10.2021, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Eltern, die in ihrem Leben Traumatisierungen erlebt haben, geraten im Alltag aufgrund von Folgestörungen mit ihren Kindern häufig an Grenzen. Mit ihnen geraten auch Helfer und Helferinnen in Situationen, die ratlos und ohnmächtig machen. Ausgehend davon, das Wesen einer Traumatisierung zu verstehen, die Folgestörungen als individuelle Strategien der Bewältigung zu erkennen und die Wechselwirkung auf die familiären Bindungen zu sehen, soll dieses dreitägige Seminar neben der Vermittlung von Grundlagen zu Trauma und Bindung, Handlungsoptionen für die Zusammenarbeit mit Familien eröffnen. Der Fokus liegt dabei auf der Arbeit mit den Eltern. Es wird beschrieben, mit welchen Folgestörungen bei Eltern zu rechnen ist, wie sich diese auf die Eltern-Kind-Interaktionen auswirken, und wie die praktische Arbeit mit diesen Eltern gestaltet werden kann. Dabei werden die theoretischen Grundlagen durch verschiedene Methoden, Kleingruppenarbeit und Praxisbeispiele konkret erlebbar gemacht. Als konkrete Fördermöglichkeit von sicherer Bindung zwischen Eltern und Kindern wird ein praxiserprobtes Konzept vorgestellt, das traumapädagogische Methoden, die Marte Meo® Methode und das Konzept der Mentalisierungsförderung integriert.

Besondere Inhalte des Seminars:
Trauma: Was ist ein Trauma; Was charakterisiert eine traumatische Situation; unterschiedliche Traumatypen; die besondere Bedeutung von Bindungstraumata; die Bedeutung von dissoziativen Prozessen; neurobiologische Prozesse
Bindung: Bindung als angeborenes Konzept; Bindungsrepräsentationen nach M. Ainsworth / M. Main; Formen elterlichen Fürsorgeverhaltens; Zum Verhältnis Bindung und Trauma; Weitergabe von Bindungsmustern; Auswirkungen von desorganisiertem Bindungsverhalten; Bindung an Misshandler/in
Transgenerationale Prozesse der Traumaweitergabe: Folgen elterlicher Bindungstraumata; Bedeutung der elterlichen Traumafolgestörungen für die Eltern– Kind- Interaktion; Traumafolgestörungen und Kindeswohlgefährdung
Praxis der Bindungsförderung: Soziale Arbeit als grundsätzliche Absicherung; Psychoedukation und Möglichkeiten der Selbstkontrolle; Mentalisieren; Bindungsförderung im Traumakontext am Beispiel Marte Meo®

METHODIK
Theoretische Inputs, Visualisierungen, Verdeutlichung der theoretischen Inhalte durch Praxisbeispiele, Abgleich der vorgestellten Inhalte mit der eigenen Praxis in Kleingruppen, Praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe, aus Beratungsdiensten und Eltern - Kind - Einrichtungen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Manuela Schmellekamp, Hamminkeln
Dr. Dagobert Sobiech, Oberhausen

TERMIN
29.09. – 01.10.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
 

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90-2021
Digitale Medien in der Ausbildung junger Menschen Medienaneignung und Mediennutzung in der Alltagspraxis von Mitarbeitenden in der Beruflichen Bildung

29.09. - 01.10.2021, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift,  mit BVkE / KJF Akademie

Den Falter zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der beruflichen (Aus-) Bildung junger Menschen spielen digitale Lehr-, Lernund Arbeitsumgebungen zukünftig eine immer wichtigere Rolle. Gleichzeitig haben Mitarbeitende im Bereich der Beruflichen Bildung oft nur wenig Zugang zu der medial geprägten Lebenswelt ihrer meist jugendlichen Auszubildenden und wenig Erfahrung in der Anwendung digitaler Medien. Oft fehlt das Wissen, das für den bewussten und reflektierten Einsatz digitaler Medien in Ausbildungsprozessen erforderlich ist. Denn das mit dem technologischen Wandel verbundene Potenzial digitaler Medien zur Gestaltung und Unterstützung betrieblicher Lehr- und Lernprozesse hat inzwischen einen so hohen Komplexitätsgrad erreicht, der sich nicht mehr selbsterklärend erschließt.

Für das erforderliche Wissen zur Gestaltung zukunftsfähiger betrieblicher Ausbildungspraxis möchte dieses Seminar
• Teilnehmende dazu anregen, ihre eigene Haltung zu Mediatisierung und Digitalisierung zu reflektieren, Hemmungen abzubauen und sich auf die Veränderung    einzulassen
• den Teilnehmenden Wissen über die Anwendung digitaler Medien vermitteln
• aufzeigen, welche Haltungen und Einstellungen Jugendliche heutzutage haben und Kenntnisse über ihr Mediennutzungsverhalten vermitteln
• über digitale Entwicklungen in den Ausbildungsberufen informieren
• konkrete Anwendungen von Medien im Ausbildungsalltag vorstellen

ZIELGRUPPE
Ausbilder/innen und Fachkräfte in der Jugendberufshilfe, Beruflichen Bildung, Reha-Ausbildung und Reha- bzw. sonderpädagogischen Zusatzqualifizierungn
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LEITUNG
Max Seeberger, Regensburg

TERMIN
29.09. – 01.10.2021, Hannover

Weitere Termine und Kursorte:
24. – 26.03.2021, Paderborn
03. – 05.05.2021, Veitshochheim
25. – 27.10.2021, Veitshochheim

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Str. 44
30625 Hannover
☎ (0511) 5 35 33 11
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
360,- € inkl. Pausenverpflegung
zzgl. 110,- € für zwei Übernachtungen/ Frühstück und Abendessen

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Diese Weiterbildung wurde auf Anregung der Fachgruppe Jugendberufshilfe des BVkE, EFAS und EREV entwickelt und wird in 2021 an verschiedenen Standorten mit gleichem Inhalt durchgeführt.

ORGANISATION UND ANMELDUNG
Für Hannover und Paderborn: EREV, Carola Schaper, Flüggestr. 21, 30161 Hannover Telefon 0511-390881-11. c.schaper@erev.de, www.erev.de, Anmeldung über www.erev.de/Fortbildung
Für Veitshöchheim: KJF-Akademie im Auftrag des BVkE
 

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92-2021
Elterngespräche kompetent, sicher und wertschätzend führen

04. - 06.10.2021, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Elternarbeit und Elterngespräche sind ein notwendiger Bestandteil in der gelingenden Arbeit mit Herkunftseltern fremduntergebrachter Kinder und Jugendlichen. Sie versteht sich einerseits aus dem Anspruch der Eltern, in die Arbeit einbezogen zu werden und andererseits aus dem großen Loyalitätskonflikt und Verhalten von Kindern zu ihren Eltern.

Elterngespräche sollen einer positiven Zusammenarbeit zwischen Eltern und Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe dienen, um gegenseitige Ängste, Vorurteile und Beziehungsschwierigkeiten abzubauen. Bei gutem Gelingen kann gemeinsam nach Wegen für die positive Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gesucht werden.
In dieser Fortbildung soll es um geplante Gespräche mit Eltern gehen, die sorgfältig vorbereitet werden müssen und regelmäßig stattfinden sollten. Dazu braucht es eine wertschätzende Grundhaltung Eltern gegenüber und eine sichere Gesprächsführungskompetenz.

METHODIK
Theoretische Grundlagen, Reflektion der eigenen Haltung, Vorbereitung zur Durchführung von Elterngesprächen, praktische Umsetzung von Gesprächsführungskompetenz in simulierten Settings an Fallbeispielen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
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LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
04.-06.10.2021
 
ORT
Institut für Diakonat und pastorale Dienste
Liudgerhaus
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster
☎ (0251) 4 95 - 1 56 00
www.idp-muenster.de

TEILNAHMEBEITRAG
577,- € fur Mitglieder
682,- € fur Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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94-2021
FACHTAG Auf dem Weg zu einer inklusiven Erziehungshilfe Ergebnisse aus dem Modellprojekt "Inklusion jetzt!"

05.10.2021, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mit dem Inklusionsbegriff begründet sich ein Menschenrecht, das die Selbstbestimmung und Teilhabe aller jungen Menschen und Familien in den Mittelpunkt stellt – unabhängig welcher Herkunft, Benachteiligung oder  Behinderung. Das Ziel dahinter ist ein gesellschaftlicher Wandlungsprozess, der auch in der Kinder- und Jugendhilfe zu einer umfassenden Weiterentwicklung führt. Wie eine inklusive Leistungsentwicklung für alle Kinder und Jugendlichen in den Erziehungshilfen aussehen kann, mündet gerade vor dem Hintergrund der SGBVIII-Reform in eine Vielzahl offener Fragen: von der Schnittstellenproblematik und Netzwerkarbeit zwischen SGB VIII und SGB IX über die Personal- und Organisationsentwicklung bis hin zu der konkreten Bedarfsplanung für die jungen Menschen und Familien.
Diesen Fragen geht das Modellprojekt Inklusion jetzt! zusammen mit 64 beteiligten Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Hildesheim nach. Mit dem Projekt des EREV und des Bundesverbands katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen (BVkE) sollen erstmals systematisch innovative Ansätze einer inklusiven Erziehungshilfepraxis für junge Menschen mit und ohne Behinderung entwickelt und erprobt werden.

Die Fachtagung nimmt sich den aktuellen Fragen und Herausforderungen auf dem Weg zu einer inklusiven Weiterentwicklung der Erziehungshilfe an. Auf der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden vielfältige Einblicke in die konzeptionelle Weiterentwicklung der beteiligten Modellstandorte. So werden die praxisrelevanten Zwischenergebnisse des Modellprojekts aufbereitet und die erprobten Konzepte in der Fachöffentlichkeit zur Diskussion gestellt.

Welche Themenschwerpunkte dabei im Vordergrund stehen, richtet sich nach dem Modellprozess aus und wird zum Frühjahr 2021 bekanntgegeben.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag mit Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Zeit für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung, Fachkräfte von öffentlichen Trägern wie auch Fachkräfte der Eingliederungshilfe
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Daniel Kieslinger, Freiburg
Carolyn Hollweg, Hannover

TERMIN
05.10.2021

ORT
Burkadushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ (0931) 38 64 40 00
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
wird mit dem Falter 2021 bekannt gegeben

TEILNEHMERZAHL
130

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2021 bekannt gegeben

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95-2021
Embodiment - Wie Bewegen unser Fühlen und Denken beinflusst

06. - 08.10.2021, Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Embodiment – Verkörperung: So nennt man wissenschaftlich die tiefe Verbindung von geistigen, emotionalen und körperlichen Vorgängen, die uns im Alltag prägt, oft ohne dass wir es ahnen. Das Wissen darum, wie wir selbst durch bessere Körperwahrnehmung sowie durch bestimmte Haltungen, Bewegungen oder Rhythmusveränderungen auf unsere Gefühle und unsere Handlungsfähigkeit Einfluss nehmen können, ist in den letzten 20 Jahren enorm gewachsen.
Ziel des Seminars ist es, diese Erkenntnisse sowohl für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch für die Selbstfürsorge nutzbar zu machen. Embodiment wird in vielfältiger Weise in Spielen, Übungen und Experimenten erlebbar gemacht. Daraus können praktische Möglichkeiten zur Regulation und Selbstregulation entwickelt werden.

Die Teilnehmer/innen

• erhalten grundlegende Informationen zur Bedeutung körperlicher Vorgänge für die Entwicklung und Veränderung von Welt- und Selbstverhältnis
• erproben und erleben diese Zusammenhänge in spielerischer, forschender und übender Weise
• erlernen eine kleine Qigong-Übungsfolge, welche die verschiedenen Stadien einer ganz erlebten und integrierten Erfahrung mit den zugehörigen Bewegungen und Haltungen verbindet
• erhalten individuelle Unterstützung
• erhalten Anregungen für Ihre praktische Arbeit in den Erziehungshilfen
• entwickeln Ideen, wie sie die Erfahrungen in ihre berufliche Tätigkeit und in ihre Selbstfürsorge integrieren können
• tauschen sich in Kleingruppen und im Plenum über die Erfahrungen aus

METHODIK
Theoretische Inputs, Körperübungen, Spiele, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Aufschreiben und Malen

ZIELGRUPPE
Personen, die ihr Verständnis der Möglichkeiten, emotionale und kognitive Entwicklung zu fördern, vertiefen wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung der Methoden mitbringen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

TERMIN
06.-08.10.2021

ORT
Missionsakademie
an der Universität Hamburg
Rupertistraße 67
22609 Hamburg
☎ (040) 82 31 61 - 0
www.missionsakademie.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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97-2021
Ab auf die Matte - Raufen, Rangeln und faires Kämpfen selbst erleben und als Methode für die pädagogische Arbeit kennenlernen

03. - 05.11.2021, Duisburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der täglichen Arbeit wird man häufig mit Situationen konfrontiert, in denen Kinder und Jugendliche Spaßkämpfe machen, sich körperlich messen oder auf verschiedene Weisen mit ihren Kräften experimentieren. Man beobachtet dabei oft, dass das Kräftemessen auch große Freude bereiten kann. Es stellt sich dennoch häufig die Frage, welche körperlichen Rangeleien man zulässt oder aber, ob man diese alltagstauglich kanalisieren kann.

Ziel und Schwerpunkt dieser Fortbildung ist es, Raufen und Rangeln als Option für das eigene Methodenrepertoire kennenzulernen. Die mögliche Umsetzung dessen in den pädagogischen Alltag wird dabei stets hinterfragt sowie Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• experimentieren mit ihrer eigenen Kraft,
• messen sich körperlich mit den anderen Teilnehmer/innen,
• lernen eigene Grenzen und die der anderen kennen,
• erleben Freude am Rangeln, Raufen und Kräftemessen und
• reflektieren das Erlebte mit dem Ziel, die Methode selbst anzuwenden

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Rahmenbedingungen für Raufen und Rangeln schaffen,
• Spieleketten erleben,
• Sicherheitsaspekte und Gefahren einschätzen lernen,
• die Rolle des Schiedsrichters einnehmen und anleiten lernen
• Transfer und Implementierung von körperbetonten Elementen in das pädagogische Setting

METHODIK
Voraussetzung für einen adäquaten Umgang mit Raufen, Rangeln und fairem  Kämpfen ist die theoretische Auseinandersetzung und die persönliche praktische Erfahrung damit. Die Teilnehmer/innen werden neben theoretischen
Inputs körperbetonte Spiele, Wettkämpfe und Duelle selbst erleben. Somit hat die Selbsterfahrung oberste Priorität

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit
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LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
03. – 05.11.2021

ORT
Sportschule Wedau
Fusballverband Niederrhein
Friedrich-Alfred-Str. 15
47055 Duisburg
☎ (0203) 77 80 - 2 00
www.sportschule-wedau.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Bitte rauffähige Kleidung mitbringen.

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98-2021
Wandel begleiten - Von Übergängen, Loslassen, Abschied nehmen und Neuanfängen

08. - 10.11.2021, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Alle Menschen haben entwicklungspsychologische Lebensphasen zu bewältigen oder bedingt durch besondere Ereignisse (wie Tod eines lieben Menschen, Arbeitsplatzwechsel, Umzug etc.) Übergänge zu meistern. Insbesondere jedoch, wenn die verfügbaren personalen und sozialen Ressourcen nicht ausreichen Übergänge zu gestalten, kommt es für Menschen in Übergangsphasen nicht selten zu Krisen.

In diesem Seminar beschäftigen wir uns ganz praktisch mit der Gestaltung von Übergängen. Wie können wir diese begleiten, welche Rituale können wir erfinden und für die Praxis anwendbar machen?

Wir betrachten eigene Lebensabschnitte und arbeiten mit Fallbeispielen aus der beruflichen Praxis. Dieses Seminar braucht einen vertrauensvollen Rahmen.

Die Teilnehmenden sollen bereit sein, sich auf einen Anteil Selbsterfahrung und Reflexion einzulassen.

METHODIK
Selbstreflexion, kollegialer Austausch, verschiedene kreative Methoden, Körperarbeit

ZIELGRUPPE
Interessierte, die sich mit der Gestaltung von Wandel beschäftigen möchten
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen
Sandra Anklam, Essen

TERMIN
08. – 10.11.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für EREV-Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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100-2021
Vorsicht, das Gehirn denkt mit! - Neurobiologische Erkenntnisse als Grundlage einer ganzheitlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

08. - 10.11.2021, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Zahl der Kinder, Jugendlichen und auch Eltern, die die Fachkräfte der Kinder und Jugendhilfe aufgrund ihres Verhaltens und ihrer Störungen vor fast unlösbare Probleme stellen, steigt nach Ansicht vieler Experten sprunghaft an. Zugleich erleben wir im letzten Jahrzehnt eine wahre Explosion an Erkenntnissen über die Funktion(en) unseres Gehirns und unseres gesamten Organismus. Es lohnt sich daher, diese Wechselwirkungen zu betrachten, zu sortieren und deren Bedeutung für eine erfolgreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen herauszuarbeiten.
Im Seminar werden zunächst einmal einige Aspekte zum Stand der Forschung skizziert. Zusammen mit den Teilnehmer/innen wird dann in diesem Seminar erarbeitet, wie diese Erkenntnisse gelingend in den pädagogischen Alltag zu übersetzen sind.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• erfahren grundlegende Kenntnisse über den Aufbau und die Funktion des Gehirns und seine Wechselwirkung mit dem gesamten Organismus
• lernen die Psychoneuroimmunologie (PNI) kennen und verstehen die Komplexität des untrennbaren Zusammenwirkens von Körper und Geist
• erfahren zudem neurobiologisch Grundlegendes über Bindung, Resilienz und moderne, lösungsorientierte Ansätze zur Arbeit mit »schwieriger« Klientel
• können all dies nutzen, um auch im Kontext schwierigsten Verhaltens und von Störungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern hilfreiche Arbeit zu leisten

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Wie »funktioniert« neurobiologische Wissenschaft? Wie ist ihre gesellschaftliche Bedeutung?
• Was sagt uns die Hirnforschung und die Grundlagenforschung im Bereich der Psychoneuroimmunologie über den Beginn und die Entstehung auffälligen Verhaltens?
• Wie funktioniert Lernen? Was sind so die Gelingensbedingungen für die pädagogische Arbeit?
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen Methodik

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Jugendhilfe, Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Rainer Orban, Osnabrück

TERMIN
08. – 10.11.2021

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 9 99 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

Anmelden

101-2021
Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe

08. - 10.11.2021, Remagen

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Pflegekinder haben besondere Entwicklungsaufgaben zu lösen, wie beispielsweise bei der Identitätsentwicklung mit zwei Familiensystemen. In vielen Fällen kommt für sie und die Pflegefamilie eine unsichere Perspektive hinzu, ob das Leben in der Pflegefamilie von Dauer sein wird oder ob sie wieder zu ihrer Herkunftsfamilie zurückkönnen.
Eine gute Perspektive für die Pflegekinder zu entwickeln, benötigt eine fundierte Fachlichkeit der Pflegekinderdienste und Sozialen Dienste der Jugendämter. Nach § 37 Abs.1 SGB VIII soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegepersonen und die Eltern zum Wohl des Kindes beziehungsweise Jugendlichen zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit als Ziel zu erreichen ist anspruchsvoll.
Eltern haben eine andere Sicht auf das Kindeswohl und schätzen die Situation ihrer Kinder anders ein als etwa die Pflegeeltern oder die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe. Die Fremdplatzierung des Kindes in einer Pflegefamilie wird von den Eltern häufig als massive Einmischung und Eingriff angesehen, begleitet von einem Gefühl des Scheiterns und der Angst vor dauerhaftem Verlust des eigenen Kindes.

Die Fortbildung beschäftigt sich mit der Frage, wie leibliche Eltern in der Pflegekinderhilfe besser einbezogen und begleitet werden können. Außerdem werden die Zusammenarbeit im Rahmen von Umgangskontakten zwischen Kind und Eltern sowie der Stellenwert konkreter Angebote für die Eltern im Hinblick auf Rückkehroptionen von Kindern thematisiert.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung • setzen sich mit rechtlichen Vorgaben und sozialpädagogischen Notwendigkeiten im Rahmen der Zusammenarbeit mit Eltern – deren Kinder in Pflegefamilien leben – auseinander
• reflektieren vor diesem Hintergrund ihre eigene Haltung und Praxis • treten in einen anregenden Austausch mit anderen Fachkräften

Themen sind unter anderem:
• Empirie zum Thema »Eltern in den Hilfen zur Erziehung«
• § 37 SGB VIII inklusive Stand des Reformprozesses SGB VIII
• Herausforderungen beim Einbezug von Eltern
• Schlüsselprozesse einer gelingenden Zusammenarbeit mit Eltern
• Neue und kreative Wege in der Praxis
• Gestaltung von Rückkehrprozessen in der Pflegekinderhilfe

METHODIK
Vermittlung von einschlägigen Wissensbeständen, moderierter Austausch zwischen den Teilnehmenden, szenisches Fallverstehen und Fallwerkstätte, Kleingruppenarbeit etc.

ZIELGRUPPE
Sozialpadagogische Fachkrafte der Sozialen Dienste und Pflegekinderdienste der Jugendamter sowie Fachdienste Freier Trager der Hilfen zur Erziehung im Bereich Pflegekinderhilfe
 
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LEITUNG
Dirk Schäfer, Köln

TERMIN
08. – 10.11.2021

ORT
Haus Humboldtstein
Am Humboldtstein
53424 Remagen
☎ (02228) 93 20
www.bildung.awo-ww.de/haushumboldtstein

TEILNHAMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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102-2021
Psychiatrisch erkrankte junge Menschen und die Herausforderungen für die Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendhilfe

08. - 10.11.2021, Frankfurt am Main

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kindern / Jugendlichen / jungen Erwachsenen mit Auffälligkeiten in Verhalten, Kognitionen und Emotionen begegnen wir an ganz unterschiedlichen Orten: Sie sind mit jungen Menschen mit entsprechenden Auffälligkeiten im Rahmen Ihres Berufs beispielsweise in der Schule oder in Jugendhilfeeinrichtungen konfrontiert.
Nicht immer bedeutet dies, dass das Kind / der Jugendliche / der junge Erwachsene an einer psychiatrischen Erkrankung leidet. Manchmal jedoch treten bestimmte Auffälligkeiten in den Bereichen Verhalten, Kognitionen und Emotionen im Rahmen psychiatrischer Erkrankungen auf. Die entsprechenden Auffälligkeiten, die Sie beobachten, sind eventuell sogar erste Hinweise darauf, dass ein junger Mensch psychiatrisch erkrankt sein könnte.
Eventuell stellen sich Fragen, wie: Ist das noch »normal«? Muss ich irgendwas unternehmen? Wer ist hier mein Ansprechpartner? Soll ich das Kind / den Jugendlichen / den jungen Erwachsenen oder seine Eltern darauf  ansprechen? Auch stellen Sie möglicherweise manchmal fest, dass die Kommunikation sowohl mit dem jungen Menschen und seinen Eltern, aber auch mit anderen Berufsgruppen nicht immer ganz einfach ist und häufig besondere Kompetenzen gefordert sind.

Das Seminar gibt einen Überblick über
• häufige psychiatrische Erkrankungen bei Kindern / Jugendlichen / jungen Erwachsenen
• entwicklungspsychopathologische Auffälligkeiten
• Zuständigkeitsbereiche / Kompetenzbereiche
• Was tun im Notfall?
• Umgang und Kommunikation mit psychiatrisch erkrankten Kindern / Jugendlichen / jungen Erwachsenen und deren Bezugspersonen

METHODIK
Vortrag, Bearbeiten von Fällen in Kleingruppen, Rollenspiele, Diskussion

ZIELGRUPPE
Sozialpädagog/innen, Lehrer/innen, Heilpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Psycholog/innen
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LEITUNG
Christina Kopp, Frankfurt

TERMIN
08. – 10.11.2021

ORT
hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt am Main
☎ (069) 6 70 61 00
www.hoffmanns-hoefe.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERBEITRAG
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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104-2021
FACHTAGUNG Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung

10. - 11.11.2021, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der in den vergangenen Jahren begonnene Dialog öffentlicher und freier Träger der  Jugendberufshilfe und der Austausch der Fachverbände BAG EJSA, BAG KJS, BVkE, EFAS und EREV wird in diesem Jahr mit einer weiteren Fachtagung fortgesetzt.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Beruflichen Bildung in der Erziehungshilfe
• aufgrund von Anregungen, die sich in den Fachgruppen des BVkE und EREV und in themenbezogenen Veranstaltungen ergeben haben und/oder an die Planungsgruppe herangetragen werden
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2021 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2021 in der BVkE- oder EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/innen der Veranstaltung der vergangenen zwei Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesandt.
 
ZIELGRUPPE
Der in den vergangenen Jahren begonnene Dialog öffentlicher und freier Träger der Jugendberufshilfe und der Austausch der Fachverbände BAG EJSA, BAG KJS, BVkE, EFAS und EREV wird in diesem Jahr mit einer weiteren Fachtagung fortgesetzt.

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LEITUNG
Thomas Köck (Leiter der BVkE Fachgruppe Jugendberufshilfe)
Lothar Eberhardt (Leiter der EREV Fachgruppe Jugendberufshilfe)

TERMIN
10. - 11.11.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
Noch nicht bekannt

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 13.00 Uhr (davor ab 12.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 13.00 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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105-2021
FACHTAG Erziehungsstellen

15. - 16.11.2021, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

iNHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren.

Diese Fachtagung soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen gestaltet werden. Sie wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag  „Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2020 erschließen.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2021 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesandt.

METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten
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LEITUNG
Brigitte Wagner, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
15. - 16.11.2021

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ (05671) 8 81 - 0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
110

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 11.00 Uhr (davor ab 10.00 Uhr Kaffee und Tee)
Ende 13.00 Uhr (nach dem Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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106-2021
Im Klartext und mit Respekt - Im beruflichen Kontext über Sexualität reden

15. - 17.11.2021, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Direkt oder indirekt gestellte Fragen von Kindern, unterschiedlichste Themen und Ausdrucksformen von Jugendlichen sowie Gespräche mit Kolleg/innen oder Erziehungsberechtigten – »Let´s talk about sex!« ist oftmals leichter gesagt als getan.
Man kann jedoch nicht nicht kommunizieren – das gilt auch für Sexualität. Welche Wortwahl empfinden wir als angemessen? Wie erklären wir verständlich und taktvoll gleichermaßen? Wie gehen wir mit Gefühlen von Intimität, Scham und Peinlichkeit um? Worüber darf, kann, sollte mit Kindern und Jugendlichen sowie mit Kolleg/innen und Sorgeberechtigten gesprochen werden? Welche persönlichen und fachlichen Kompetenzen sind im beruflichen Kontext unterstützend im Umgang mit sexualitätsbezogenen Themen?
Gemeinsam werden beispielhafte Fragen und Themen vorgestellt sowie Antworten und Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Settingvariationen diskutiert.

Ziele des Seminars sind, durch abwechslungsreiche Methoden und theoretische Impulse:
• Sachfragen zur sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu besprechen
• einen persönlichen und fachgerechten Stil im kommunikativen Umgang mit intimen Themen zu entwickeln
• die Sprach- und Handlungsfähigkeit im beruflichen Kontext zu erhöhen
• anhand von Fallbeispielen das Sprechen über Sexualität in einem unterstützenden Rahmen zu erproben
• die eigene Haltung, Wirkung und Vorbildfunktion zu reflektieren
• einen Einblick in unterstützende Medien und Materialien zu erhalten

METHODIK
Das Seminar ist in einer abwechslungsreichen Mischung aus Theorie und Praxis konzipiert. Zahlreiche praktische Übungen in unterschiedlichen Settings sowie Facheingaben sollen den Transfer in den beruflichen Alltag gewährleisten. Fragen und Interessen der Teilnehmenden werden dabei berücksichtigt und Handouts zur Verfügung gestellt

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte aus pädagogischen Arbeitsfeldern
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LEITUNG
Doris Eberhardt, Münster

TERMIN
15. - 17.11.2021

ORT
Bildungs- und Tagungshaus
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ (05251) 12 14 10
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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109-2021
FACHTAG 4 G - (Schulischer) Ganztag geht gut gemeinsam!

16.11.2021, Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wegen der Corona-Pandemie konnte der geplante Fachtag 2020 leider nicht stattfinden, umso mehr freuen wir uns, den 2019 begonnenen Dialog zum Thema Schulischer Ganztag wieder aufnehmen zu können.

Es bleibt die Frage: Wie kann es Sinn machen, überregional zu einem Fachtag zum Thema Schulischer Ganztag aufzurufen? Sind doch die regionalen Konzepte so unterschiedlich wie auch die bildungspolitischen Überzeugungenvon Entscheidungsträger/innen. Dennoch, in einem sind sich alle einig: Wir wollen einen Ort gestalten, an dem Bildung, Erziehung und Betreuung miteinander verbunden, stattfinden. Damit geht auch die Idee einher, alle Kinder und Jugendlichen an Bildungsangeboten teilhaben zu lassen. In dem Dreiklang von Bildung, Erziehung und Betreuung wird der Schlüssel gesehen, Kindern einen einfacheren Zugang zu Bildungsprozessen zu ermöglichen. In der Umsetzung sitzen – je nach Konzeption – mehrere Akteure unterschiedlicher fachlicher Ausrichtungen zusammen und diskutieren darüber, wie diese Verbindungen zwischen den drei Bereichen gestaltet werden können. Zunehmend übernehmen Einrichtungen der Jugendhilfe die Koordination des Schulischen Ganztags – hier treffen zwei Systemlogiken aufeinander.

Auch in diesem Fachtag möchten wir über Gelingensfaktoren ins Gespräch kommen und wie wir eine enge Verzahnung aller Akteure erreichen können.

Die inhaltliche Gestaltung dieses Fachtages erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen im Schulischen Ganztag
• auf Grund von Anregungen, die sich aus der Dialogwerkstatt 2019 entwickelt haben und in der bestehenden Planungsgruppe vertieft wurden
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2021 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2021 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/innen der Veranstaltung 2019 wird der Falter unaufgefordert zugesandt.

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Schulischen Ganztag, Lehrer/innen und Schulleitungen, Bürgermeister/innen, Mitarbeitende in den Schnittstellen und Jugendämtern und alle am Thema Interessierten
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LEITUNG
Carola Sari Hahne, Gifhorn / Hannover
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
16.11.2021

ORT
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
☎ (O561) 93 78 - 15 80
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
89,- € inkl. Pausenverpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter bekannt gegeben
 
HINWEIS
Anmeldeschluss ist der 15. September 2021, danach auf Anfrage!

Anmelden

110-2021
Grundlagenseminar für "neue" Mitarbeiter/innen in Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen

22. - 24.11.2021, Ammersbek

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Mutter–Vater–Kind–Arbeit fragen wir uns häufig, wie wahren wir den klaren Blick, wenn doch jeder Tag immer wieder anders ist und wir täglich vor neuen, oft überraschenden Herausforderungen stehen?
Die Arbeit erfordert die Fähigkeit, verschiedene Perspektiven einzunehmen: die der Mutter, des Vaters, des Kindes, des Partners / der Partnerin, des Jugendamtes etc.

Es gilt die verschiedenen Positionen und Bedürfnisse zu erkennen und im Alltag Prioritäten zu setzen.

In diesem Seminar blicken wir in verschiedene Richtungen dieses komplexen Arbeitsfeldes und wollen der Frage nachgehen: was gibt mir Sicherheit im Handeln?

• Fachliche Sichtweisen (beispielsweise Einschätzung der Erziehungsfähigkeit der Eltern, Grundbedürfnisse der Kinder)
• Kommunikation und Zusammenarbeit im Team
• Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und anderen Akteuren
• Persönliche Ressourcen, die es ermöglichen, langfristig in diesem Arbeitsgebiet tätig zu sein

METHODIK
Impulsreferate, Arbeit mit Fallbeispielen, spielerische Methoden, Achtsamkeitsübungen, Eigenarbeit / Selbsterfahrung, Kleingruppenarbeit, Austausch im Plenum

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Einsteiger/innen in der Mutter–Vater–Kind–Arbeit mit dem Ziel, im intensiven Austausch mit Kolleg/innen den fachlichen Blick zu erweitern und eine größere Sicherheit im Berufsalltag zu erlangen
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LEITUNG
Elke Hespelt, Berlin
Andrea Rakers, Lingen

TERMIN
22. – 24.11.2021

ORT
Haus am Schüberg
Wulfsdorfer Weg 33
22949 Ammersbek
☎ (040) 6 05 00 20
www.haus-am-schueberg.de

TEILNAH MEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Bitte bringen Sie zur Veranstaltung Fallbeispiele von gelungenen Interventionen und bequeme Kleidung mit.

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111-2021
Was Gesichter erzählen - Persönliche und berufliche Potentiale erkennen und nutzen

22. - 24.11.2021, Hildesheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gesichter sind das Abbild unseres Wesens, unserer Persönlichkeit, unserer Fähigkeiten und Talente. Intuitiv tragen alle Menschen dieses Wissen in sich und wenden es unbewusst an. Ebenso, wie wir lernen können, nonverbale Signale bewusst wahrzunehmen, ist auch die Kunst aus dem Gesicht zu lesen für jeden Menschen erlern- und anwendbar.

Gerade in unterstützenden und pädagogischen Berufen trägt das wertfreie »Sehen« des anderen dazu bei, erfüllbare Erwartungen zu stellen, Berufungen zu erkennen, Vertrauen zu fördern und Beziehungen zu festigen. Wertfrei, weil im Seminar deutlich wird, dass jede Stärke zugleich eine Schwäche beinhaltet und jede Schwäche zugleich eine Stärke.

Das Einordnen des physiognomischen Grundnaturells eines Menschen lässt Sie grundsätzlich erkennen, ob Sie es mit einem Macher, Ökonom oder Idealisten zu tun haben: Indizien, die zum Beispiel bei der Alltagsgestaltung in einer Wohngruppe oder bei der passenden Berufswahl von Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen.

In diesem Seminar lernen Sie durch Theorie und Praxisübungen
• die grundsätzlichen Ausprägungen der physiognomischen Grund- und Mischnaturelle kennen
• die Merkmale der drei Grundnaturelle zu erkennen und zuzuordnen
• die Bedürfnisse der Grundnaturelle zu benennen (Ausrichtung, Handlungen, Ernährung)
• grundsätzlich vorhandene Talente und Fähigkeiten zu erkennen
• grundsätzliche berufliche Eignungsfelder zu kennen
• Merkmale der drei Mischnaturelle abzuleiten

Anhand der Lehre der Psycho-Physignomik erweitern Sie in dieser Fortbildung Ihre Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis. Dabei geht es keineswegs um »Schubladendenken«, denn jedes Individuum ist einzigartig. Zusätzlich prägt jede Entwicklungs- und Lebensphase eines Menschen dessen Erscheinung. Es geht darum, auch unausgesprochene Bedürfnisse zu erkennen und die Kinder und Jugendlichen durch dieses Erkennen bestmöglich zu unterstützen, mit dem Wissen, dass Entwicklungsschritte deren Physiognomie verändern werden.

Um die Bestimmung der Grund- und Mischnaturelle zu lernen, werden Sie in der Fortbildung praktisch üben, um die Anwendung des Gelernten im Arbeitsalltag vorzubereiten.

METHODIK
Theoretische Wissensvermittlung, Analyse von Fotos, Wissenstransfer durch gegenseitiges Analysieren in der Gruppe, Kleingruppenübung

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe und Interessierte, die persönliche und berufliche Potentiale erkennen und nutzen möchten
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LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
22. – 24.11.2021

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ (05121) 3 07 20 - 0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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112-2021
FORUM Schule und Erziehungshilfen

23. - 25.11.2021, Soest

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese EREV-Fortbildung setzt sich mit aktuellen sonder- und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen in Schulen und in den Erziehungshilfen konstruktiv auseinander. In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden wichtige Fachthemen des pädagogischen Arbeitsfeldes aufgegriffen und bearbeitet. So findet ein breitgefächerter fachlicher Austausch über Methoden und Handlungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmer/innen statt, der die Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen fördert und auch Einblick in politische Entwicklungen anderer Bundesländer ermöglicht.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.

Deshalb werden nähere Angaben über die Inhalte des Forums ab Sommer 2021 auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie unter www.erev.de die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü Dokumentationen.

Das Programm kann ab Sommer 2021 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesandt.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung

ZIELGRUPPE
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfen« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinen Schulen sowie an Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe
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LEITUNG
Christina Knapstein, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
23. – 25.11.2021

ORT
Hotel Susato
Dasselwall 5
59494 Soest
☎ (02921) 37 00 - 0
www.hotel-susato.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
Werden mit dem Falter 2021 bekannt gegeben
 
HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREVFachgruppe ≫Forderschulen≪ konzipiert.

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113-2021
...und dann ist es wieder eskaliert... - Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen / Deeskalationstraining

24. - 26.11.2021, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen gehört zum Alltag in der pädagogischen Arbeit. Von pädagogischen Fachkräften wird in solchen Situationen erwartet, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen professionell zu begegnen. Dazu ist persönliche Standfestigkeit und eigene Konfliktfähigkeit unbedingte Voraussetzung.

Schwerpunkt dieses Seminars ist es, Konfliktsituationen im Rollenspiel darzustellen und mithilfe eines videounterstützten Deeskalationstrainings zu analysieren. Darauf aufbauend werden präventive Methoden zur Deeskalation erarbeitet und die eigene Haltung kritisch hinterfragt.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• präsentieren selbst erlebte Konfliktsituationen aus ihrem beruflichen Alltag
• reflektieren eigene Anteile in Konfliktsituationen
• vervielfältigen die Möglichkeiten der Konfliktbewältigung
• erweitern das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen
• vertiefen die eigene Reflexionsfähigkeit

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Phasen des Eskalationsprozesses
• situative Steuerung von Konflikten
• lösungsförderndes Verhalten in Konfliktsituation
• biografische Aspekte in Konflikten

METHODIK
Die Teilnehmer/innen bestimmen durch ihre Fallbeispiele aktiv den Inhalt des Seminars mit. Deeskalationsstrategien werden theoretisch erörtert und ihre Anwendbarkeit praktisch geprüft, um sie zukünftig in der pädagogischen Arbeit implementieren zu können

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der teil- und vollstationären Jugendhilfe, aber auch an Fachkräfte aus anderen Arbeitsbereichen
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LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
24. – 26.11.2021

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 9 99 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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118-2021
FACHTAG Abschluss und Abschied in den Erziehungshilfen

In Kooperation mit dem St. Elisabeth-Verein Marburg

09.06.2021, Kassel-Wilhelmshöhe

Weitere Infos

Den Programmfalter finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist sowohl über den Button auf der Homepage als auch mit der Anmeldekarte möglich.

Der Abschied zwischen Mitarbeiter/innen und den von ihnen betreuten Kindern und Jugendlichen in der Erziehungshilfe hat viele Gesichter: Neben den äußeren formalen Anforderungen des Abschlusses und Übergangs in einen neuen Lebensabschnitt müssen Mitarbeiter/innen, ausziehende Kinder und Jugendliche sowie die zurückbleibende Gruppe auch den inneren Abschied voneinander, vom Zusammenleben, von Gewohnheiten und einer gemeinsamen, oft auch turbulenten Zeit bewältigen.


Dabei stehen in der pädagogischen Arbeit viele wichtige Fragen im Raum:
• Was ist ein gelungener Abschied und wie können wir ihn erreichen?
• Warum sollte das Ende schon am Anfang leise mitgedacht werden?
• Wie hängen der äußere Abschluss und der innere Abschied zusammen?
• Und was meint eigentlich »Abschiedskompetenz«?

Dieser Fachtag bietet vielfältige Einblicke in das Thema der Beendigung von stationären Erziehungshilfen. Darüber hinaus werden praxisrelevante Ergebnisse eines von 2018 bis 2020 im St. Elisabeth-Verein durchgeführten Forschungsprojekts begleitet von der Universität Marburg über die Konzeption, Durchführung und Evaluation einer Mitarbeiter/innenfortbildung mit dem Ziel der Professionalisierung und Weiterentwicklung der Abschluss- und Abschiedsgestaltung vorgestellt und diskutiert.

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119-2021
FORUM Erziehungshilfen-Kinder- und Jugendpsychiatrie-Polizei-Justiz "Unter dem Radar – Junge Wohnungslose in Deutschland"

Den Programmfalter finden Sie hier demnächst.

08. - 10.11.2021, Soest

Weitere Infos

Das Forum der interdisziplinären Projektgruppe des EREV widmet sich dieses Mal dem Thema der jungen Wohnungslosen sowohl mit als auch ohne Erfahrung von Hilfen zur Erziehung. Im internationalen Vergleich steckt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dieser Personengruppe im deutschsprachigen Raum praktisch noch in den Kinderschuhen. Wer ist oder fühlt sich für diese Klientel eigentlich zuständig? In welche Kostenträgerschaft fällt sie? Das Misstrauen gegenüber Behörden mindert bei diesen Menschen die Bereitschaft, sich auf Hilfen einzulassen.
Andererseits steigt der Anteil der minderjährigen Wohnungslosen. Diese landen aber in aller Regel nicht als Aufgabe bei den Jugendämtern, sondern bewegen sich häufig »unter dem Radar«. Polizei und Justiz beobachten bei diesen jungen Menschen ein Ansteigen akuter Selbst- und Fremdgefährdung und als Resultat kriminogener Aspekte das vermehrte Auftreten von Straftaten. Diese wiederum rufen die Ordnungspolitik auf den Plan, die die jungen Menschen dann aus den Innenstädten treibt – ein Teufelskreis.
Spannend ist auch die Frage nach dem Zusammenhang von Wohnungslosigkeit und dem Entstehen psychischer Erkrankungen. Das Thema macht deutlich, wie wichtig die Koordination und das Zusammenwirken der Disziplinen Hilfen zur Erziehung, Psychiatrie, Polizei und Justiz in diesen Zusammenhängen sind.

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120-2021
Fachtag Kinderschutz

Kooperationsveranstaltung der Erziehungshilfefachverbände
SAVE THE DATE!

24.06.2021, Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

Das Programm erscheint demnächst!

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121-2021
Aufbauseminar Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe

05. - 07.09.2021, Rendsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit aus den Bereichen der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und systemischen Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern, um sie zu verstehen und zu unterstützen?
Aufbauend auf dem ersten Seminar wird hier die pädagogische Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit, Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen, Verstehen und Begleiten von Menschen mit Traumafolgestörungen und Traumadynamiken«.

Die Teilnehmer/innen:
• erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen Lernprozesses • erhalten durch Übungen methodische Impulse und Handlungssicherheit für die Praxis, lernen Prozesse in Worte zu fassen, entwickeln Kompetenzen in traumadiagnostischem Fallverstehen • lernen ihr eigenes Bindungsverhalten zu reflektieren • setzen sich mit ihrem Menschenbild auseinander • lernen die Frage nach dem guten Grund zu stellen • orientieren sich über die Risiken der Arbeit in herausfordernden Gebieten und Möglichkeiten der Selbstfürsorge • üben traumasensible, systemische Fallberatung und Fallverstehen.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Vertiefung praktischer Kompetenzen, u. a.: Reorientierung, Dissoziationsstop, Stabilisierung, Psychoedukation, Einübung traumasensiblen Verhaltens, Haltung, Gesprächsführung, das Phänomen von Übertragung und Gegenreaktion, Einführung in die Ego-State-Arbeit, das innere Team traumatisierter Menschen,
Aktivierung hilfreicher Anteile, Versorgung verletzter Anteile, Trauma und System, Dynamiken dysfunktionaler Systeme, Ressourcenaktivierung, transgenerationale Traumaweitergabe und Epigenetik.


METHODIK
Theoretische Inputs und praktische Anteile im Wechsel. Arbeit im Plenum, einzeln und in Kleingruppen, Selbsterfahrung mit sämtlichen praktischen Impulsen, Beratungskompetenz wird durch Üben in Dyaden und Triaden vertieft, Supervision eigener Fälle, Raum für Fragen. Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer/innen haben Gelegenheit Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinanderzusetzen. Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen neu umformuliert werden.


ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein Einführungsseminar »Traumapädagogik« besucht haben
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LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
05. - 07.0.2021

ORT
Nordkolleg Rendsburg
Am Gerhardshain 44
24768 Rendsburg

☎ (04331) 14380

www.nordkolleg.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- D für Mitglieder
478,- D für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*

Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
 

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