Wir freuen uns, dass - nach aktuellem Stand - unsere Seminare und Veranstaltungen ab September wieder starten! Ihre Anmeldung nehmen wir gerne entgegen.

2020: Inhalt und Anmeldung

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15-2020 | EEV-05
»Haltung vor Methode« Wertschätzung und Achtsamkeitsansätze in der pädagogischen Arbeit TERMINÄNDERUNG lt. Programm ursprünglich vom 27.04. - 29.04.2020

15. - 17.12.2020, Würzburg

Weitere Infos

»Was den Menschen umtreibt, sind nicht Fakten und Daten, sondern Gefühle und Geschichten und vor allem Menschen.« (M. Spitzer, Hirnforscher, 2002)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Berufsrealität in unserem modernen Versorgungssystem benötigt zunehmend Spezialistinnen und Spezialisten, die auf die Kenntnisse ihrer Grundlagenausbildung aufbauen und sich Methoden aneignen, welche individuell auf ihre Zielgruppe und die einzelnen Klient/innen zugeschnitten sind.
Alle Methoden jedoch basieren auf einer wesentlichen Grundlage: der authentischen pädagogischen Grundhaltung und einer Bewusstheit der eigenen Wertehaltung im Tun. Die Frage nach der beruflichen (professionellen) Grundhaltung beinhaltet unter anderem die bewusste Auseinandersetzung mit den Begriffen Macht und Abhängigkeit, Toleranz, Andersartigkeit, Grenzen und Selbstreflexion.

Darüber hinaus gewinnen Achtsamkeitsansätze in einer Zeit des Funktionierens, Operationalisierens und Evaluierens eine wesentliche Rolle und sind in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit weit mehr als esoterische Verirrungen von (Kuschel)Pädagogen. Sie führen zurück zur eigenen Person und zur eigenen Persönlichkeit im (professionellen) Erziehungs- und Lernprozess.
Sie führt auch zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, zur Entschleunigung, zur Freude am Gelingenden und zu einer notwendigen Gelassenheit im Erziehungsalltag. Nicht zuletzt führt sie zu einer verbesserten Beziehung zwischen den Akteuren im Erziehungsprozess.
Diese Fortbildungsveranstaltung ermöglicht Selbsterfahrung.

Inhalte der Fortbildung sind: sieben Gewissensfragen • berufliches Selbstverständnis • zulässige oder unzulässige Macht – Welche Haltung habe ich? • berufliche Rollenvorgaben und Rollenkonflikte • Welcher Konflikttyp bin ich? • Authentische Emotionalität in der professionellen Erziehungsarbeit- professionell oder Burnoutfalle? • Kommunikation: Bedürfnis und Position; Kontrollierter Dialog; Fragetechniken • Selbstbeobachtung und Außenwahrnehmung • Achtsamkeit: Selbstmanagement oder Selbstsorge? • Achtsamkeit: Beobachtungsfähigkeit und Sensibilität als Stressprophylaxe und Qualitätskriterium • Fremdbeobachtung und kollegiale (Fall-)Beratung • Ich sehe was, was du nicht siehst: Wirklichkeiten 1. und 2. Ordnung oder das »Reframing« in der praktischen Arbeit

METHODIK
Die Veranstaltung wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleiteten Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen, Persönlichkeitstests und Achtsamkeits- und Entspannungsübungen wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit sich selbst haben

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
15. – 17.12.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)**

* Änderungen vorbehalten

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79-2020
Elterngespräche kompetent, sicher und wertschätzend führen

26. - 29.10.2020, NEU: Radevormwald

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Elternarbeit und Elterngespräche sind ein notwendiger Bestandteil in der gelingenden Arbeit mit Herkunftseltern fremduntergebrachter Kinder und Jugendlichen. Sie versteht sich einerseits aus dem Anspruch der Eltern, in die Arbeit einbezogen zu werden und andererseits aus dem großen Loyalitätskonflikt und Verhalten von Kindern zu ihren Eltern.

Elterngespräche sollen einer positiven Zusammenarbeit zwischen Eltern und Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe dienen, um gegenseitige Ängste, Vorurteile und Beziehungsschwierigkeiten abzubauen. Bei gutem Gelingen kann gemeinsam nach Wegen für die positive Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gesucht werden.

In dieser Fortbildung soll es um geplante Gespräche mit Eltern gehen, die sorgfältig vorbereitet werden müssen und regelmäßig stattfinden sollten. Dazu braucht es eine wertschätzende Grundhaltung Eltern gegenüber und eine sichere  Gesprächsführungskompetenz.

METHODIK
Theoretische Grundlagen, Reflektion der eigenen Haltung, Vorbereitung zur Durchführung von Elterngesprächen, praktische Umsetzung von Gesprächsführungskompetenz in simulierten Settings an Fallbeispielen.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

REFERENTINNEN
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
26. – 29.10.2020

ORT
SSC Sport- und Seminarcenter
Jahnstr. 29
42477 Radevormwald
Telefon: (02195) 9130-0
www.sport-seminarcenter.de

TEILNAHMEBEITRAG
577,- € für Mitglieder
682,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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85-2020
AUFBAUSEMINAR Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe

11. - 13.11.2020, NEU: Rendsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit aus den Bereichen der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und systemischen Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern, um sie zu verstehen und zu unterstützen?
Aufbauend auf dem ersten Seminar wird hier die pädagogische Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit, Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen, Verstehen und Begleiten von Menschen mit Traumafolgestörungen und Traumadynamiken«.

Die Teilnehmer/innen:
• erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen Lernprozesses • erhalten durch Übungen methodische Impulse und Handlungssicherheit für die Praxis, lernen Prozesse in Worte zu fassen, entwickeln Kompetenzen in traumadiagnostischem Fallverstehen • lernen ihr eigenes Bindungsverhalten zu reflektieren • setzen sich mit ihrem Menschenbild auseinander • lernen die Frage nach dem guten Grund zu stellen • orientieren sich über die Risiken der Arbeit in herausfordernden Gebieten und Möglichkeiten der Selbstfürsorge • üben traumasensible, systemische Fallberatung und Fallverstehen.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Vertiefung praktischer Kompetenzen, u. a.: Reorientierung, Dissoziationsstop, Stabilisierung, Psychoedukation, Einübung traumasensiblen Verhaltens, Haltung, Gesprächsführung, das Phänomen von Übertragung und Gegenreaktion, Einführung in die Ego-State-Arbeit, das innere Team traumatisierter Menschen,
Aktivierung hilfreicher Anteile, Versorgung verletzter Anteile, Trauma und System, Dynamiken dysfunktionaler Systeme, Ressourcenaktivierung, transgenerationale Traumaweitergabe und Epigenetik.

METHODIK
Theoretische Inputs und praktische Anteile im Wechsel. Arbeit im Plenum, einzeln und in Kleingruppen, Selbsterfahrung mit sämtlichen praktischen Impulsen, Beratungskompetenz wird durch Üben in Dyaden und Triaden vertieft, Supervision eigener Fälle, Raum für Fragen. Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer/innen haben Gelegenheit Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinanderzusetzen. Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen neu umformuliert werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein Einführungsseminar »Traumapädagogik« besucht haben

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
11. – 13.11.2020

ORT
Nordkolleg Rendsburg
Am Gerhardshain 44
24768 Rendsburg
Telefon: (04331) 14380
www.nordkolleg.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL 
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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95-2020 | EEV-18
Die Ressourcen des Teams Einführung in die systemische kollegiale Beratung

23. - 25.11.2020, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Angenommen, die Arbeit im Team würde wieder mehr Spaß machen, dann wäre sie auch effektiver. Und umgekehrt: wenn sie effektiver wäre, würde sie auch wieder vergnüglicher werden. In diesem Seminar werden ressourcenorientierte Methoden vorgestellt, mit denen sich die Zusammenarbeit im Team interessanter, abwechslungsreicher und vor allem ergiebiger gestalten lässt: Der systemische Ansatz eignet sich nicht nur für die Arbeit mit Klient/innen, sondern auch für den Umgang unter Kollegen/innen.

Die vorgestellten Methoden können in der kollegialen Beratung (Fallbesprechungen, Intervision, aber auch in der Praxisberatung und Supervision) wie auch auf Dienstbesprechungen umgesetzt werden, von großen und kleinen, von formellen und informellen Teams.

Wir probieren verschiedene Methoden der ressourcenorientierten Teamarbeit aus und üben mit Ihnen so an Beispielen aus der Praxis, dass sie anschließend selbstständig im eigenen Team umgesetzt werden können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• erhalten eine kurze, praxisnahe Einführung in systemisches Arbeiten im Team
• lernen eine Reihe von Methoden der systemischen kollegialen Beratung in praktischen Übungen kennen
• können diese anschließend selbst in ihren Teams vorstellen und anwenden.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Gehirnjogging: Hypothesen, Ratschläge und Komplimente
• Erfolge nutzen
• Rollen- und Comicspiele
• weitere Methoden der »kollegialen Ausbeutung«
• Teamsitzungen effektiver gestalten
• Entscheidungsprozesse vereinfachen

METHODIK
Kurzvortrag, Gruppenarbeiten, praktisches Ausprobieren und selbständiges Üben an den Beispielen der Teilnehmer/innen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in der Sozialen Arbeit, Mitarbeiter/innen aller Hierarchieebenen sind willkommen.

LEITUNG
Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp, Halle

TERMIN
23. – 25.11.2020

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
465,- € für Mitglieder
500,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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96-2020
FORUM »Schule und Erziehungshilfen«

24. - 26.11.2020, NEU: Soest

Weitere Infos

Den Programmfalter finden Sie hier.

Das Hygienekonzept des Hauses finden Sie hier.

Das Hygienekonzept des Hauses sieht vor, dass maximal 90 Personen mit Abstandsregel (und Mundschutz auf den Gängen) vor Ort sein können. Die Mahlzeiten wie Abendessen und Mittagessen werden in zwei Durchgängen á 45 Minuten und im Einbahnstraßensystem gewährleistet.
Wir hoffen, dass es bis Ende November keine stärkeren Corona-Beschränkungen geben muss.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese EREV-Fortbildung setzt sich mit aktuellen sonder- und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen in Schulen und in den Erziehungshilfen konstruktiv auseinander. In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden wichtige Fachthemen des pädagogischen Arbeitsfeldes aufgegriffen und bearbeitet. So findet ein breitgefächerter fachlicher Austausch über Methoden und Handlungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmer/innen statt, der die Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen fördert und auch Einblick in politische Entwicklungen anderer Bundesländer ermöglicht.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.

Deshalb werden nähere Angaben über die Inhalte des Forums ab Sommer 2020 auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie hier die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü Dokumentationen.

Das Programm kann ab Sommer 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

ZIELGRUPPE
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfe« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinen Schulen sowie an Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe.

LEITUNG
Christina Knapstein, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
24. – 26.11.2020

ORT
Hotel Susato
Dasselwall 5
59494 Soest
Telefon: (02921) 3700 104
www.hotel-susato.de

TEILNAHMEBEITRAG
442,- € für Mitglieder
474,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2020 bekanntgemacht.

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Förderschulen« konzipiert.

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98-2020
Verlässliche Beziehungen gestalten - Erkenntnisse und Anregungen aus der Bindungsforschung

30.11. - 02.12.2020, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Aber immer wieder begegnen uns Kinder und Jugendliche, die sich abweisend, »nervend« oder widersprüchlich verhalten. Was können wir tun, um auch zu ihnen eine gute und professionelle Beziehung aufzubauen und ihnen eine Korrektur ihrer bisherigen Bindungserfahrungen zu ermöglichen?

Die Erkenntnisse der Bindungsforschung helfen, das Verhalten der Kinder und Jugendlichen zu verstehen. Sie zeigen uns auch, was diese Kinder für ihre weitere Entwicklung brauchen. Uns selbst kann dieses Wissen vor Verstrickungen in das System des Kindes und vor negativen Emotionen in unserer Arbeit schützen.

Ein kurzer Blick auf die mögliche Tradierung von Bindungsmustern von einer Generation auf die nächste kann helfen, auch die Eltern dieser Kinder besser zu verstehen und eine bessere Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• kennen verschiedene Bindungsmuster, ihre Entstehung und Entwicklung und können diese zur Hypothesenbildung nutzen
• kennen die Wichtigkeit der Vermeidung von Stereotypisierungen
• können das Empfinden der Betroffenen nachvollziehen
• wissen mit verschiedenen Bindungsmustern umzugehen
• können sich selbst vor Verstrickungen in das System der Klienten schützen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Geschichte und Erkenntnisse der Bindungsforschung
• Bindungsentwicklung und Bindungsmuster
• Zusammenhänge zwischen Bindungsmuster und Trauma
• Bedeutung der Bindungsrepräsentation für die weitere Entwicklung
• Umgang mit und Hilfen für bindungsauffällige Kinder und Jugendliche

METHODIK
Durch Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen und Fallarbeit werden wir uns die Erkenntnisse der Bindungsforschung aneignen und auf verschiedene konkrete Fälle beziehen. Dabei werden wir versuchen, das Empfinden der betroffenen Kinder und Jugendlichen nachzuvollziehen, um daraus Lösungen für den Umgang mit ihnen zu entwickeln.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Bindung« intensiv beschäftigen möchten.

LEITUNG
Monika Sausen, Sinzig

TERMIN
30.11. – 02.12.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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100-2020
FACHTAGUNG »Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung«

02. - 03.12.2020, Fulda

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem BVkE

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der beruflichen (Aus-) Bildung ist oft von Stolpersteinen und Hindernissen geprägt. Es begegnen uns immer wieder „unmotivierte“ junge Klient*innen oder junge Menschen mit herausforderndem Verhalten, die sich nicht so verhalten, wie das Jobcenter, das Jugendamt oder Fachkräfte und Ausbilder*innen es sich vorstellen.

In Vorträgen und Workshops haben Sie die Möglichkeit, Konzepte zum systemischen Arbeiten mit „unmotivierten“ oder gewaltbereiten jungen Menschen in der Jugendhilfe und beruflichen Ausbildung kennenzulernen sowie sich mit Möglichkeiten der Qualifizierung von jungen Menschen mit psychischer Erkrankung zu befassen.
Welche Bedingungen und Faktoren dazu beitragen, dass „Care Leavern“ der Übergang aus der stationären Erziehungshilfe in die Selbstständigkeit und ins Berufsleben besser gelingt, wird anhand der Ergebnisse eines Forschungsprojekts von BVkE/IkJ Mainz dargestellt.

Kostenträger und Politiker stellen verstärkt die Frage nach der Wirksamkeit von Maßnahmen der Jugendberufshilfe, viele Einrichtungen und Träger geraten deshalb zunehmend unter Rechtfertigungsdruck. Wir stellen Ihnen zwei Modelle vor, wie Fachkräfte die Wirksamkeit ihrer Angebote messen und nach außen darstellen können. Sie haben zudem die Gelegenheit, sich in Workshops mit „Möglichkeiten der betrieblichen Teilhabe zwischen WfMB und allgemeinem Arbeitsmarkt“ und praktischen Erfahrungen mit der Umsetzung
des §16 H SGB II zu befassen.

Nicht zuletzt ist uns der Netzwerkgedanke wichtig – daher bieten wir am ersten Abend sowie im Mini-Open-Space am zweiten Tag die Möglichkeit eines informellen fachlichen Austauschs.


ZIELGRUPPE
Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte, Sozialpädagog/ innen sowie Ausbilder/innen aus allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe, Jugendberufshilfe, beruflichen Bildung sowie an Akteure aus den Kommunen und der Arbeitswelt.

LEITUNG
Thomas Köck (Leiter der BVkE Fachgruppe Jugendberufshilfe)
Lothar Eberhardt (Leiter der EREV Fachgruppe »Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung«)

TERMIN
02. - 03.12.2020

ORT
ParkHotel Fulda
Goethestraße 8
36043 Fulda
Telefon: (0661) 86 50-0
www.parkhotel-fulda.de

TEILNAHMEBEITRAG
310,- € inkl. Übernachtung und Verpflegung
260,- € ohne Übernachtung, inkl. Pausenverpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

KONTAKT
Annette Bauer
BVkE e. V.
Karlstr. 40, 79104 Freiburg
annette.bauer@caritas.de

oder

Carola Schaper
EREV e. V.
Flüggestr. 21, 30161 Hannover
c.schaper@erev.de


Anmeldung BVkE

104-2020
EREV-Online-Seminar in Kooperation mit NHW e.V.: Umgang mit der Corona-Pandemie – der pädagogische Alltag im Mittelpunkt: Pädagogik jetzt!

16.06. - 30.12.2020, Online

Weitere Infos

Den Programmfalter finden Sie hier.

INHALT UND ZielSETZUNG
Kontakteinschränkungen und Abstandhalten, das wird uns wohl noch eine ganze Weile erhalten bleiben.
Aber wie leisten wir dennoch gute pädagogische Arbeit unter Bedingungen, die sich keine*r von uns vorstellen konnte?
Was hat sich in den Beziehungen und im Erleben verändert?
Wie gehen wir damit um, wie auf die Kinder und Jugendlichen zu?
Welche neuen Schwierigkeiten treten im Alltag unserer Einrichtungen und Gruppen auf und wie beantworten wir sie?
Wie halten wir selbst unter diesen Bedingungen durch und wie erleben wir Fachkräfte die Beziehungen im Team?

Der EREV in Kooperation mit dem NHW e.V. lädt herzlich zu einem vierstündigen Online-Meeting ein, in dem gemeinsam an solchen Fragen gearbeitet werden kann. Vor allem wird es viel um Austausch untereinander gehen und darum,
überhaupt einmal wieder ausführlich Kontakt und Vernetzung über Arbeitsthemen haben zu können. Es wird einige Anregungen zur Nutzung
des Online-Formates geben. Dort ist vieles anders, aber nicht alles nur schlechter oder eingeschränkt, es ist eine interessante neue Bühne für
unsere Arbeit.

METHODIK
Einige Kleingruppenarbeiten, bei konkretem Bedarf auch supervisorische Anteile, Sharing und Feedback.

LEITUNG   
Manfred Jannicke
Diplom Sozialpädagoge, Supervisor, Psychodramaleiter, Pädagogischer Gesamtleiter NHW e.V. in Berlin

TERMIN    
16. Juni 2020

UHRZEIT
14.00 – 18.00 Uhr

TEILNAHMEBEITRAG
20,00 €

TEILNEHMERZAHL
20

Hinweis:
Der Referent wird den Zoom-Account des NHW e.V. nutzen.
Dort sind die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen -soweit
erforderlich- getroffen. Nach dem Erhalt Ihres Beitrages für das
Online-Seminar werden wir Ihnen mit der Bestätigung drei Dokumente
senden: Datenschutz, technische Hinweise und Etikette,
die Sie bitte unterzeichnet an uns zurücksenden müssen.
Der Referent wird Ihnen nach Erhalt aller Dokumente eine Mail
mit dem Link zur Anmeldung mit der Adresse nhw@nhw-ev.de
senden.

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